Aktuelle News im Ticker

Corona in NRW: Oberhausen meldet Rekordwert an Neuinfektionen - Ausgangssperre

NRW befindet sich im Lockdown - es gelten neue, harte Corona-Regeln. News zur Coronavirus-Pandemie und zum Stand der Impfungen in Nordrhein-Westfalen hier.

  • NRW im Lockdown: Wegen des Coronavirus gelten im Dezember und darüber hinaus strenge Beschränkungen.
  • Gemäß Coronaschutzverordnung müssen Gastronomie, Kulturstätten, Schwimmbäder, Sportplätze und Fitnessstudios schließen.
  • Beim Bund-Länder-Treffen mit NRW-Ministerpräsident Armin Laschet wurden neue Corona-Regeln beschlossen. (News zum Coronavirus)

Update vom 22. Dezember, 9.32 Uhr: Seit heute gelten Ausgangsbeschränkungen in Oberhausen. Oberhausen erreichte am Dienstag unterdessen laut Robert Koch-Institut (RKI) mit 341,6 Neuninfektionen pro 100 000 Einwohnern binnen sieben Tagen den höchsten Wert in NRW. Oberhausen ist die erste Stadt im Ruhrgebiet, die Ausgangsbeschränkungen verhängt. Auch Fremde dürfen sich nach 21 Uhr nicht mehr ohne triftigen Grund im Stadtgebiet aufhalten. Aktuellere News zu Corona in NRW finden Sie in unseren neuen News-Ticker.

„Im gesamten Stadtgebiet von Oberhausen gilt eine nächtliche Ausgangssperre in der Zeit von 21.00 Uhr bis 5.00 Uhr am Folgetag“, heißt es in der Verfügung der Stadt. Für Heiligabend, die Weihnachtsfeiertage und die Silvesternacht gelten andere Zeiten. „Der Aufenthalt außerhalb der häuslichen Unterkunft ist in dieser Zeit grundsätzlich untersagt. Ausnahmen hiervon gelten nur bei Vorliegen gewichtiger Gründe“, so die Stadt.

Zu den Ausnahmen gehören das „Versorgen von Tieren“ - also Gassigehen -, sowie Arztbesuche, der Einkauf von Lebensmitteln oder berufliche Gründe. Neben Oberhausen haben bereits andere Städte und Kreise in NRW Ausgangsbeschränkungen verhängt.

Update vom 22. Dezember, 07.12 Uhr: Der Kreis Euskirchen in NRW verschärft seine Corona-Regeln und verhängt ab heute eine nächtliche Ausgangsbeschränkung von 22 bis 5 Uhr. Das berichten lokale Medien. Die noch geöffneten Geschäfte dürfen nur noch einen Kunden pro 20 Quadratmeter reinlassen. Ursprünglich wollte der Kreis auch Weihnachtsgottesdienste und alle Präsenz-Gottesdienste bis zum 10. Januar verbieten. Da hat die Landesregierung allerdings ein Veto eingelegt und auf die Religionsfreiheit verwiesen, berichtet Radio Euskirchen.

Corona in NRW: Inzidenz steigt - Ersten Impfdosen kommen noch an Weihnachten

Update vom 21. Dezember, 22.35 Uhr: Nordrhein-Westfalen erwartet am zweiten Weihnachtsfeiertag die erste Lieferung mit 9750 Impfdosen gegen das Coronavirus. Das teilte das NRW-Gesundheitsministerium in Düsseldorf mit. Am 28. und am 30. Dezember sollen demnach weitere Lieferungen mit insgesamt 273.000 Impfdosen für das einwohnerreichste Bundesland folgen. Darüber hinaus würden im Januar wöchentlich exakt 141.374 Portionen des Serums erwartet. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) erklärte auf Twitter, bis Ende dieses Jahres sollten insgesamt mehr als 1,3 Millionen Impfdosen an die Bundesländer ausgeliefert und von diesen an Impfteams verteilt werden. Im Januar würden dann jede Woche mindestens weitere 670.000 Dosen ausgeliefert. Er bekräftigte, dass die Impfungen in Deutschland am 27. Dezember beginnen sollen.

Update vom 21. Dezember, 7.41 Uhr: Der Deutsche Kinderschutzbund (DKSB) hat in der Corona-Pandemie eine Verlängerung der Weihnachtsferien bis Ende Januar gefordert. „Es ist kaum damit zu rechnen, dass bis zum 10. Januar eine grundlegende Besserung eintritt“, sagte der DKSB-Präsident Heinz Hilgers der Rheinischen Post. Es gebe keine andere Wahl, wenn die Infektionszahlen in Deutschland nicht sinken würden. „Im Gegenzug müssten die Sommerferien um drei Wochen gekürzt werden.“
Wegen der hohen Corona-Zahlen sind auch die meisten Kitas und Schulen geschlossen oder arbeiten im eingeschränkten Betrieb. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder hatten vereinbart, dass Schüler und Kita-Kinder vorerst bis zum 10. Januar möglichst zu Hause bleiben sollen. Wie es danach weitergeht, ist noch offen.

Corona in NRW: Polizei löst Weihnachtsfeier in Arztpraxis auf

Update vom 20. Dezember, 17 Uhr: Eine gemeldete Ruhestörung entpuppte sich am Freitagabend in Essen im Südviertel als Weihnachtsfeier einer Arztpraxis. Dass die Polizei auftauchte, missfiel dem Partyvolk.

Update vom 20. Dezember, 13.40 Uhr: Der Ansturm auf die Corona-Schnelltest-Zentren in Nordrhein-Westfalen ist riesig. „Wir haben den Eindruck, dass sich jeder noch vor Weihnachten testen lassen will“, sagte Thomas Fasshauer, einer der Betreiber der Testzentren von Medicare in NRW. Seit diesem Wochenende gehen demnach die Buchungen rasant nach oben. Am Sonntag hätten sich trotz der Vergabe von Terminen Warteschlangen gebildet. Ein Test ohne Termin sei mittlerweile schon nicht mehr möglich. Bis Weihnachten werde die Zahl immer weiter steigen, sagte Fasshauer. Für den Mittwoch sei etwa am Hauptstandort in Köln schon alles komplett ausgebucht.

Corona in NRW: Die Inzidenz steigt - Laschet will Gespräch wegen Weihnachtsgottesdiensten

Update vom 20. Dezember, 12.49 Uhr: Die Corona-Zahlen in NRW bleiben hoch. Innerhalb von 7 Tagen gab es in Nordrhein-Westfalen 182,2 Infektionen mit dem Coronavirus. Das geht aus der Statistik des Robert Koch-Instituts (RKI) von Sonntag hervor. Der Wert lag damit in NRW leicht über dem Vortagesniveau von 181,2, aber unter dem Bundesdurchschnitt von 192,2. Am höchsten lag die Inzidenz laut RKI in Oberhausen mit 313,6, gefolgt vom Kreis Lippe mit 277,4 und Solingen mit 265,5. Wegen der hohen Infektionszahlen will Ministerpräsident Armin Laschet wegen geplanter Weihnachtsgottesdienste das Gespräch mit den Kirchen suchen.

Update vom 19. Dezember, 17.41 Uhr: Der Satiriker Jan Böhmermann hat im Jahresrückblick seiner Sendung „ZDF Magazin Royale“ zusammen mit einem Kinderchor das Lied „Meine Oma hat Corona“ performt, in dem es um Corona-Leugner geht. Damit hat Böhmermann kontroverse Diskussionen ausgelöst, da die angelehnt ist an das Skandal-behaftete „Umweltsau“-Lied, das er vor einem Jahr mit dem WDR-Kinderchor präsentierte.

Corona in NRW: Gesundheitsminister Laumann überzeugt von Einschränkungen auch im neuen Jahr

Update vom 19. Dezember, 17.28 Uhr: NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) rechnet einem Zeitungsbericht zufolge mit weiteren Einschränkungen im neuen Jahr. „Stand heute sehe ich noch nicht, dass es am 10. Januar großartige Lockerungen geben kann“, sagte Laumann der Rheinischen Post. „Mit Abstand und ohne Gesang“ könnten Gottesdienste auch an Weihnachten vertretbar sein. „Aber älteren Menschen sollte man tatsächlich ans Herz legen, auf die Übertragungen im Internet, Fernsehen oder Radio auszuweichen.“

Der harte Lockdown sei unumgänglich gewesen, betonte Laumann. Wichtiger als örtliche Ausgangsbeschränkungen in Städten oder Kreisen mit extrem hohen Infektionszahlen sei das Einhalten der Kontaktbeschränkungen. Aber: „Dort, wo die Kommunen Ausgangssperren für geboten halten, tragen wir das in der Regel mit“, sagte er mit Blick etwa auf die Stadt Solingen oder den Kreis Lippe.

Corona in NRW: Laumann zur Überwachung von Impfzentren

Derzeit gebe es in jedem Regierungsbezirk noch genügend freie Intensivbetten. „Zur Wahrheit gehört aber auch: Es wird enger in den Häusern“, sagte Laumann. Als Reserven gebe es noch die Reha-Kliniken, in die Patienten ohne Covid-19 ausweichen könnten, wenn sich die Situation in zwei oder drei Wochen zuspitzen sollte. „Die Pläne liegen vor.“ Er glaube nicht, dass es Anschläge auf Impfzentren geben werden. Das Zentrallager in NRW werde man dennoch vernünftig bewachen. „Die Impfzentren wird die jeweilige Kreispolizeibehörde im Blick haben.“

Update vom 19. Dezember, 17.20 Uhr:  Laut Robert Koch-Institut (RKI) sind am Samstag (Stand 0 Uhr) in NRW 6011 neue Covid 19-Fälle im Vergleich zum Vortag gemeldet worden. 102 Menschen starben. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen lag bei 181,2. Am höchsten war diese wichtige Kennzahl in Solingen mit 278,8.

Die Stadt Solingen hat bereits eine nächtliche Ausgangbeschränkung im gesamten Stadtgebiet zwischen 22 Uhr abends und 5 Uhr morgens verhängt. Der Aufenthalt außerhalb der eigenen Wohnung ist nur in Ausnahmefällen erlaubt. Die Regelung gilt zunächst bis zum 10. Januar.

Corona in NRW: Stadt Bonn verbietet an Silvester das Böllern

Update vom 18. Dezember, 16.15 Uhr: Die frühere Bundeshauptstadt Bonn verbietet wegen der Corona-Pandemie in NRW an Silvester das Böllern. Vom 31. Dezember, 17 Uhr, bis zum 1. Januar, 6 Uhr, sei das „Mitführen und die Verwendung von Feuerwerkskörpern auf allen öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen sowie in öffentlichen Anlagen im gesamten Bonner Stadtgebiet untersagt“, teilte die Stadt Bonn mit. Köln verbietet das Böllern an Silvester in Teilen der Stadt. An bekannten Böller-Hotspots sei das Zünden und Abbrennen von Feuerwerk, Leuchtkugeln, Raketen, bengalischem Feuer, Rauchpulver oder anderen pyrotechnischen Gegenständen verboten, teilte die Stadt mit. 

Update vom 18. Dezember, 14.22 Uhr: Zum Start der Corona-Impfungen in NRW am 27. Dezember rechnen mehrere Kommunen in Nordrhein-Westfalen bereits mit einer genauen Anzahl von Impfdosen. So erwartet etwa die Landeshauptstadt Düsseldorf in einer ersten Tranche 700 Impfdosen. Sie sollen den Bewohnern in sechs Heimen zu Gute kommen. Die Heime würden nach Größe ausgesucht. Die Stadt Essen rechnet nach Angaben einer Sprecherin mit zunächst 750 Dosen. Auch im Kreis Soest wurde die Zahl der Impfdosen bereits veröffentlicht.

Corona in NRW: Termin für Impfstart steht fest - Landesweit mehr als 5000 Tote

Update vom 18. Dezember, 9.21 Uhr: Am Freitag gibt es laut Robert Koch-Institut (RKI) 6492 Corona-Neuinfektionen in NRW. Damit steigt die Zahl der Neuinfektionen, genauso wie die Inzidenz. Die Zahl der Fälle pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen stieg von 177 auf 180,2. Zudem stieg die Zahl der Corona-Toten um 148. Damit gibt es in NRW nun über 5000 Todesfälle, genauer gesagt 5075.

20 Kreise und kreisfreie Städten sind aktuell extreme Corona-Hotspots in NRW mit Inzidenz-Werten von über 200. Das ist mehr als ein Drittel der insgesamt 53 kreisfreien Städte und Kreise in NRW. Die Stadt Solingen steht mit 287,0 Fällen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche ganz oben. Es folgen die Kreise Lippe mit 274,2 und der Kreis Recklinghausen mit 264,9. Am niedrigsten ist die Inzidenz im Kreis Coesfeld mit 101,1.

Update vom 17. Dezember, 13.53 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat die Bevölkerung aufgerufen, über Weihnachten keine Schlupflöcher in den Kontaktregelungen zu suchen. „Wir dürfen jetzt nicht in so eine Mentalität verfallen: wie kriegen wir irgendwie in der Scheune, in der Garage, in der Halbgarage diese Verordnungen umgangen“, mahnte Laschet. Nach einem Gipfel zum anstehenden Start der Corona-Impfung in NRW appellierte er an die Bürger: „Bleibt einfach zu Hause, macht kleine Einheiten, versucht, so wenig wie möglich Menschen zu treffen, dann können wir diesen Lockdown leben.“ Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann unterstrich: „Partys sind verboten. Punkt.“

Corona in NRW: Zahl der Neuinfektionszahlen weiter hoch

Update vom 17. Dezember, 9.14 Uhr: In NRW bleiben die Corona-Zahlen weiter hoch. In sieben Tagen gab es im Bundesland pro 100.000 Einwohner 176,5 Infektionen mit dem Virus. Das geht aus der Statistik des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstagmorgen hervor. Der Wert für Nordrhein-Westfalen lag damit erneut etwas unter dem Bundesdurchschnitt von 179,2. Aber gegenüber dem Mittwoch stieg der Wert in NRW leicht an: Am Mittwoch hatte er bei 172,5 gelegen. Dem RKI zufolge wurden in NRW bis dato insgesamt 332.684 Corona-Infektionen nachgewiesen. Von Mittwoch auf Donnerstag kamen 6003 hinzu. Die Zahl der Todesfälle stieg gegenüber Mittwoch um 141 auf 4927 Menschen.

Update, 16. Dezember, 21.58 Uhr: Die NRW-Landesregierung berät am Donnerstag bei einem Spitzengespräch mit Kommunen und Ärzteverbänden über den Fahrplan der Corona-Schutzimpfungen. Anschließend (12 Uhr) wollen Ministerpräsident Armin Laschet und Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (beide CDU) über den Stand der Vorbereitungen informieren. An dem virtuellen Impfgipfel nehmen Vertreter von kommunalen Spitzenverbänden, Städten, Kommunen, Ärztekammer und den Kassenärztlichen Vereinigungen teil.

Nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) könnte es in Deutschland schon nächste Woche mit den Impfungen losgehen. Noch vor Heiligabend könnte der erste Impfstoff in der EU zugelassen werden. In NRW sind 53 Corona-Impfzentren in den Kreisen und kreisfreien Städten aufgebaut worden.

Corona in NRW: Wegen des Lockdowns weniger Stau auf den Straßen

Update, 16. Dezember, 11.36 Uhr: Weniger Stau: Wegen des Lockdowns kam es am Mittwochmorgen zu wesentlich weniger Verkehrsstörungen in Nordrhein-Westfalen gegeben als üblich. Um 8.30 Uhr war eine Gesamtstaulänge von etwa 20 Kilometern zu verzeichnen, wie der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen mitteilte. Zur gleichen Zeit am vergangenen Mittwoch sei es etwa fünf Mal so viel gewesen. Da der Wert auch im Vergleich zu den anderen Tagen hervorsteche, könne diese Veränderungen auf den Beginn der verschärften Corona-Maßnahmen zurückgeführt werden, sagte ein Sprecher. 

Update, 16. Dezember, 11.30 Uhr: Noch mehr Statistik: Auch Hotels und Pensionen in Nordrhein-Westfalen ächzen unter den Folgen der Corona-Pandemie. Im Oktober war die Zahl der Übernachtungen um 41,2 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Landesamt am Mittwoch mitteilte. Während bei den Hotels die Übernachtungszahlen um mehr als die Hälfte einbrachen, gab es auf den Campingplätzen ein Plus von 29,6 Prozent. Von Jahresbeginn bis Oktober übernachteten rund 10,4 Millionen Gäste in den Beherbergungsbetrieben und auf Campingplätzen in Nordrhein-Westfalen. Das waren 48,9 Prozent weniger Besucher als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Übernachtungen war mit 26,3 Millionen um 41,5 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor.

Coronavirus in NRW: Rückgang bei Hochzeiten

Update, 16. Dezember, 9.48 Uhr: Von Januar bis September haben sich im Corona-Jahr deutlich weniger Paare das Ja-Wort gegeben als noch 2019. In den neun Monaten ging die Zahl im Vergleich um 9111 - rund 14 Prozent - zurück, teilte das Statistische Landesamt am Mittwoch in Düsseldorf mit. Der Rückgang habe im April begonnen, im März sei die Zahl noch ähnlich wie im Vorjahr gewesen. Im September - einer der für gewöhnlich beliebteren Hochzeitsmonate - heirateten den Angaben zufolge in diesem Jahr 9102 Paare - und damit 15,6 weniger als im September 2019. Im August 2020 hatten 10 079 Paare geheiratet - der bislang höchste Wert in diesem Jahr.

Update vom 16. Dezember, 7.53 Uhr: Keine Entspannung in Sicht: Die Corona-Zahlen in NRW bleiben hoch. Die vom Robert-Koch-Institut veröffentlichte 7-Tage-Inzidenz lag am Mittwoch bei 172,5. Damit stieg dieser wichtige Wert im Vergleich zum Dienstag leicht. Dem RKI zufolge wurden in NRW bislang insgesamt 326.681 Corona-Infektionen nachgewiesen. Von Dienstag auf Mittwoch kamen 4630 hinzu. Gestorben sind im bevölkerungsreichsten Bundesland an oder mit dem Virus 4:786 Menschen - hier stieg die Zahl um 171. Bundesweit stieg die Zahl der verzeichneten Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus am Mittwoch sprunghaft und erreichte einen neuen Höchststand

Corona in NRW: harter Lockdown mit neuen Regeln - Solingen verhängt Ausgangssperre

Update vom 16. Dezember, 7.06 Uhr: Deutschland fährt runter: Seit Mitternacht gilt auch in NRW der Lockdown. Es ist der zweite große in der Corona-Krise seit dem Frühjahr 2020. Der Lockdown bringt drastische Einschnitte in unserem Alltag: Massive Kontaktbeschränkungen, Schließung des Einzelhandels und vieler Dienstleistungen - auch Weihnachten und Silvester werden wegen neuer Regeln nicht so sein wie immer. Die neue Landes-Verordnung gilt vorerst bis zum 10. Januar.

Update vom 15. Dezember, 22.59 Uhr: Der neuerliche harte Lockdown steht kurz bevor. Er gilt ab Mittwoch, 16. Dezember. NRW fährt - wie die anderen Bundesländer - weitgehend das öffentliche Leben herunter, um die Corona-Zahlen wieder in den Griff zu bekommen. Welche Regeln dann gelten, haben wir hier zusammengefasst. Kurz vor dem neuen harten Lockdown hat außerdem die Evangelische Kirche von Westfalen wegen der Corona-Pandemie von Präsenzgottesdiensten an Weihnachten abgeraten. Die Zahlen seinen zu hoch, die Pandemie nicht unter Kontrolle. Deshalb habe man schweren Herzens diese Empfehlung ausgesprochen.

Corona in NRW: Solingen verhängt nächtliche Ausgangssperre wegen hoher Infektionszahlen

Die Stadt Solingen hat unterdessen - nach den Kreisen Düren und Lippe - wegen hoher Corona-Infektionszahlen eine nächtliche Ausgangsbeschränkung verfügt. Sie gelte ab Mittwoch zwischen 22 Uhr und 5 Uhr im gesamten Stadtgebiet, teilte die Verwaltung am Dienstagabend mit. In dieser Zeit sei Bürgern der Aufenthalt außerhalb der eigenen Wohnung nur in Ausnahmefällen wie einem ehrenamtlichen Einsatz bei Hilfsorganisationen, medizinischen Notwendigkeiten oder der notwendigen Versorgung von Tieren erlaubt. Wer dennoch ohne gewichtigen Grund in dem Zeitraum auf der Straße angetroffen werde, dem droht den Angaben zufolge ein Bußgeld von bis zu 300 Euro. An Heiligabend, den Weihnachtsfeiertagen und an Silvester gelte die Ausgangsbeschränkung aber erst ab 1 Uhr in der Nacht. Sie ist bis zum 10. Januar befristet.

Update vom 15. Dezember, 17.14 Uhr: Die Uni-Klinik Essen hat rund 40.000 Schutzkittel der Modefirma van Laack, deren Bestellung von der Opposition im Landtag kritisiert wird, ausgemustert. Die Kittel würden „beim Anziehen schnell reißen“, teilte die Klinik auf Anfrage mit.

An der Uni-Klinik Essen seien Ende August die gut 40.000 vom Land bereitgestellten Kittel angekommen, aber nicht für die Verwendung freigegeben worden, teilte die Klinik am Dienstag mit. „Wir setzen zum Schutz unserer Anwender und Patienten nur Schutzkittel aus Vlies ein, die gem. DIN EN ISO 10993-5 geprüft und zertifiziert sind“, hieß es in der Mitteilung.

Corona in NRW: Uni-Klinik Essen nutzt Van Laack-Kittel nicht

Die van Laack-Kittel - die in 476 Paketen kamen - würden derzeit gelagert. Die Klinik bestätigte damit einen Bericht des Podcasts „Lauer und Wehner“. Van Laack reagierte zunächst nicht auf eine Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Das Magazin „Capital“ zitierte eine Sprecherin mit den Worten: „Selbstverständlich erhalten unsere Kunden ausschließlich Lieferungen, die den Anforderungen und Kriterien der Bestellungen entsprechen.“

Die Beschaffung der Schutzkittel wird am Mittwoch auch Thema in der Plenarsitzung des Landtags sein. Das Geschäft mit dem Modehersteller van Laack hatte für Debatten gesorgt, da Ministerpräsident Armin Laschets Sohn den Kontakt zu der Firma hergestellt hatte. Johannes „Joe“ Laschet ist Mode-Blogger und Werbepartner der Firma aus Mönchengladbach.

Corona in NRW: Volle Innenstädte am letzten Tag vor dem Lockdown

Update vom 15. Dezember, 17 Uhr: Der letzte verkaufsoffene Tag vor dem harten Lockdown hat in NRW noch einmal viele Verbraucher zum Einkaufen in die Innenstädte gelockt. Egal ob auf der Bahnhofstraße in Bielefeld, am Westenhellweg in Dortmund oder auf der Hindenburgstraße in Mönchengladbach: In zahlreichen Stadtzentren waren nach den Echtzeit-Daten des auf die Messung von Kundenfrequenzen spezialisierten Unternehmens Hystreet schon am Dienstagmittag überdurchschnittlich viele Konsumenten unterwegs.

Für manche Händler in NRW gibt es trotz Lockdowns einen kleinen Hoffnungsschimmer. Denn die Düsseldorfer Landesregierung machte in der neuen Corona-Verordnung den Weg dafür frei, dass die Einzelhändler auch während des Shutdowns im Internet bestellte Ware in den eigentlich geschlossenen Läden an die Kunden aushändigen und so ihr Geschäft zumindest teilweise weiterführen können. Voraussetzung ist, dass dies „unter Beachtung von Schutzmaßnahmen vor Infektionen kontaktfrei erfolgen kann“.

Corona in NRW: Friseure legen Extraschichten vor dem Lockdown ein

Update vom 15. Dezember, 15.05 Uhr: An vielen Orten schieben die Friseure heute Extraschichten wegen des morgen beginnenden Lockdowns. Der Friseur- und Kosmetikverband NRW geht davon aus, dass die meisten Betriebe am Dienstag noch bis kurz vor Mitternacht Kunden bedienen werden, wie etwa in Hamm. „Um 23.59 Uhr ist Deadline. Bis dahin werden die meisten die Zeit noch nutzen“, sagte der stellvertretende Verbandsvorsitzende Ingo Lanowski. Er sprach von einem „Ansturm“ auf die Friseursalons vor dem scharfen Lockdown in der Corona-Krise. „Seit Montag morgen 7.45 Uhr stehen die Telefone nicht mehr still.“ Er schätzt, dass die Betriebe in diesem Jahr nur rund 20 Prozent des sonst üblichen Vorweihnachtsgeschäfts erwirtschaften können.

Update vom 15. Dezember, 13.29 Uhr: Die Ausgabe von insgesamt zunächst etwa 20 Millionen FFP2-Masken für Menschen aus Corona-Risikogruppen in NRW ist nach Einschätzung der Apothekerverbände gut angelaufen. „Die Patienten sind teilweise wirklich überglücklich und dankbar, nun eine Maske in den Händen zu halten, die bestmöglich schützt“, sagte Thomas Preis, Chef des Apothekerverbands Nordrhein. Es bildeten sich mancherorts lange Schlangen, berichtete er. Die Apotheken geben die Schutzmasken in einem stufenweisen Verfahren aus - zunächst stehen allen über 60-Jährigen und Menschen mit bestimmten chronischen Erkrankungen bis zum 6. Januar drei Masken kostenlos zu.

Corona in NRW: Inzidenz steigt am Tag vor dem Lockdown

Update vom 15. Dezember, 10.26 Uhr: Vor dem harten Corona-Lockdown in Nordrhein-Westfalen sind die Infektionszahlen weiter gestiegen. Nach Zahlen des Robert Koch-Instituts von Dienstag (0.00 Uhr) liegt der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen in NRW bei 171,8. Am Vortag lag die Zahl bei 167,7. Vor einer Woche (8.12.) hatte das RKI für NRW noch einen Wert von 146,4 vermeldet.

Update vom 15. Dezember, 8.13 Uhr: Die Corona-Impfzentren in NRW sind ab heute laut dem Gesundheitsministerium im „Stand-by-Modus“ - sie halten sich also ab jetzt bereit. Der Betriebsstart werde jedem Impfzentrum mit einem Vorlauf von drei Tagen durch das Ministerium mitgeteilt, kündigte eine Sprecherin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur an. „Die Betriebsaufnahme erfolgt mit der Bereitstellung von ersten Impfstoffdosen durch das Land.“ Ab wann in Deutschland ein Corona-Impfstoff zugelassen wird, ist noch offen - Anfang Januar gilt derzeit als möglich.

Das Land hatte die Kreise und Städte angewiesen, die 53 Impfzentren bis zum Dienstag* betriebsbereit aufzubauen. Die beiden Kassenärztlichen Vereinigungen in NRW hatten sich zuletzt zuversichtlich gezeigt, dass sie für die Impfzentren genügend Ärzte und medizinisches Fachpersonal zur Verfügung stellen können.

Corona in NRW: Die neue Schutzverordnung des Landes ist da

Update vom 14. Dezember, 23.10 Uhr: Die neue Corona-Schutzverordnung des Landes NRW ist da. Sie gilt ab dem 16. Dezember. Unklarheit herrschte bislang beim Betrieb von Fahrschulen. Laut der Schutzverordnung ist ihnen der Betrieb verboten. Ausnahme sind berufsbezogene Ausbildungen.

Update vom 14. Dezember, 22 Uhr: Harte Vorwürfe aus NRW an die Bundesregierung: Laut der Awo im Bezirk Westliches Westfalen sind die vom Bund an die Pflegeheime gelieferten FFP2-Masken „untauglich“.

Corona in NRW: Chaos und Frust an den Schulen - Zahl der freien Intensivbetten sinkt unter 15 Prozent

Update vom 14. Dezember, 16.09 Uhr: Die Zahl der freien Betten auf den Intensivstationen in NRW ist heute unter 15 Prozent gesunken. Laut Intensivregister waren noch 840 Betten frei. Das waren 14,4 Prozent. 4976 Betten waren belegt, davon 1054 mit Covid-19-Patienten, von denen 631 beatmet wurden. Der Anteil der Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen lag damit bei 18,1 Prozent.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hatte am Sonntag den harten Lockdown ab Mittwoch auch damit begründet, dass sich die die Zahl der Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen in NRW vervierfacht habe und die Intensivkapazitäten rückläufig seien. Am Montag schlugen die medizinischen Krebsgesellschaften Alarm. Immer mehr onkologische Eingriffe würden verschoben, diagnostische Untersuchungen und Nachsorge teilweise stark zurückgefahren. Die Fachleute appellierten an die Bevölkerung, unbedingt die Schutzmaßnahmen einzuhalten, damit die Zahl der Corona-Neuinfektionen schnell sinkt. Ziel sei es, das Gesundheitssystem vor einem Kollaps zu bewahren.

Update vom 14. Dezember, 15.46 Uhr: Seit heute sollen die Schüler in NRW zuhause bleiben, die Präsenzpflicht für Schulen wurde durch die steigenden Corona-Zahlen aufgehoben. Die Umstellung lief chaotisch ab, positive Rückmeldungen waren am ersten Tag nicht zu hören. Stattdessen herrschte Verunsicherung.  Aus der Elternschaft und von Schülervertretern kamen kritische bis frustrierte Stimmen.

Corona in NRW: Tausende Neuinfektionen, Lockdown ab Mittwoch - Ausgangsbeschränkungen in der Nacht?

Update vom 14. Dezember, 12.08 Uhr: Nach den Kreisen Düren und Lippe will auch Solingen aufgrund steigender Corona-Zahlen nächtliche Ausgangsbeschränkungen einführen. Eine entsprechende Allgemeinverfügung zu den Details war am Montag zunächst noch in Arbeit, wie eine Sprecherin der Stadt sagte. Auch im Kreis Recklinghausen prüfe der Krisenstab, ob eine solche Maßnahme zur Eindämmung des Ansteckungsgeschehens beschlossen werden könne, sagte eine Kreissprecherin am Montag.

Insgesamt lagen nach den Zahlen des Robert Koch-Instituts von Montag 14 NRW-Städte und -Kreise über dem Wert von mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen - darunter auch Unna (213) und Hamm (215)

Städte und Kreise, die über dieser kritischen Marke liegen, können in Absprache mit dem Land zusätzliche Beschränkungen anordnen. Eine landesweite Regelung wie in Bayern lehnt Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) ab.

Der Kreis Lippe hatte sich bereits Ende vergangener Woche mit dem Land darauf verständigt, dass die Menschen in der Zeit von 22 bis 6 Uhr ihr Zuhause nur noch begründet verlassen dürfen. Dazu zählen der Weg zur Schule zur Arbeit oder zum Arzt oder der Hundespaziergang. Auch Hilfsbedürftige dürfen unterstützt werden. Der Kreis Düren hatte am Wochenende für die Zeit zwischen 21 und 5 Uhr ähnliche Ausgangsbeschränkungen verhängt.

Corona in NRW: Lockdown ab Mittwoch - was dürfen Buchhandlungen und Baumärkte?

Update vom 14. Dezember, 11.57 Uhr: Wenn am Mittwoch der Einzelhandel in der Corona-Pandemie großteils zumachen muss, sollen Buchhandlungen zumindest einen Teil ihres Geschäfts weiterführen können. Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) sagte am Montagmorgen in WDR 5, dass zwar auch in diesen Läden die Kontakte reduziert werden sollen. Die Kunden könnten aber weiterhin Bücher bestellen und sich diese im Eingangsbereich der Buchhandlung abholen. „Ich denke, dass eine solche Regelung jetzt auch kommen wird.“ Solche Vorgaben gab es bereits im Frühjahr, als die meisten Geschäfte des Einzelhandels in der Pandemie zum ersten Mal dichtmachen mussten. Unterdessen fragen sich auch viele Heimwerker, die die Zeit zum Ende des Jahres für Tapezieren, Streichen und Co. nutzen wollen, ob Baumärkte noch öffnen dürfen.

Update vom 14. Dezember, 7.41 Uhr: Keine Entspannung in der Corona-Pandemie in Sicht. In sieben Tagen infizierten sich pro 100.000 Einwohner in NRW rund 168 Menschen mit dem Virus, wie aus einer Statistik des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montagmorgen hervorgeht. Damit liegt der NRW-Wert nur knapp unter dem Bundesschnitt von rund 176. Um die Situation zu entschärfen, soll das öffentliche Leben in Nordrhein-Westfalen ab Mittwoch im Lockdown drastisch runtergefahren werden. In NRW haben sich seit Ausbruch der Pandemie rund 318.000 Menschen nachweislich angesteckt, nun wurden für das Bundesland 3029 weitere Fälle gemeldet - das war ein relativ hoher Tageswert.

Corona in NRW: Laschet erklärt den Lockdown ab Mittwoch (16. Dezember)

Update vom 13. Dezember, 17.34 Uhr: Nach der Verkündung des harten Lockdowns wegen der Corona-Pandemie haben in Düsseldorf Gegner der Maßnahmen demonstriert. In einem Auto-Korso fuhren sie durch die Stadt. Der neue Lockdown werde hunderttausende Arbeitsplätze kosten, kritisierte ein Redner laut dpa. Die Demonstration sei mit 50 Wagen angemeldet gewesen, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Die Verkehrsstörungen hätten sich in Grenzen gehalten.

Update vom 13. Dezember, 12.45 Uhr: Der Lockdown für ganz Deutschland und damit NRW gilt ab Mittwoch, 16. Dezember. Die harten Corona-Regeln gelten voraussichtlich bis zum 10. Januar 2021. Damit sind Feiern zu Weihnachten und Silvester auf ein Minimum beschränkt worden. Deutschland befindet sich in einer sehr ernsten Lage. Auf diese Lage haben wir die einzig richtige Antwort gefunden: den schnellstmöglichen Lockdown“, sagte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet.

Corona in NRW: Innenstädte vor Lockdown voll

Update vom 12. Dezember, 18.11 Uhr: Machen Arbeitspausen krank? Der Essener Virologe Ulf Dittmer hat auf das Corona-Infektionsrisiko am Arbeitsplatz hingewiesen. „Da gibt es eine echte Gefährdung - zumeist in der Pausensituation“, sagte der Direktor des Instituts für Virologie des Universitätsklinikums Essen. Es sei Standard, dass die Menschen während gemeinsamer Pausen den Mund-Nasen-Schutz abnähmen. Über das Thema werde insgesamt viel zu wenig geredet, bemängelte der Experte. aus NRW Als Gegenmaßnahme schlug Dittmer vor, Pausen allein zu machen oder mit nur wenigen Personen. Auch seien noch mehr Home-Office-Konzepte nötig.

Update vom 12. Dezember, 15.33 Uhr: Der erwartete Ansturm beim Weihnachtsgeschäft mit Abstands- und Maskenverstößen in Innenstädten von NRW am Samstag vielerorts ausgeblieben. In Köln gebe es noch keine besonderen Vorkommnisse, sagte eine Sprecherin der Stadt am frühen Nachmittag. Das Ordnungsamt sei mit verstärkten Kräften im Einsatz, um die Corona-Verordnungen zu kontrollieren und gegebenenfalls mit Unterstützung der Polizei Sanktionen sowie Sperrungen durchzuführen. Auch aus Düsseldorf und Münster wurden bislang keine Zwischenfälle übermittelt.

Update vom 12. Dezember, 12.59 Uhr: Von den Schulleitern in NRW kommt Kritik an der kurzfristigen Entscheidung, dass die Präsenzpflicht an den Schulen ausgesetzt wird. Der Vorsitzende der Schulleitungsvereinigung kritisierte, dass sie davon erst erfahren hätten, als die Schüler weitestgehend auf dem Weg nach Hause gewesen sein. Dem Schulministerium wirft er vor, dass es keine Strategie gebe.

Corona in NRW: Verschärfte Regeln im Kreis Lippe

Update vom 11. Dezember, 16.53 Uhr: Nach Absprache mit dem Land NRW gelten im Kreis Lippe ab Samstag (0.00 Uhr) verschärfte Ausgangsbeschränkungen. Wie aus einer Mitteilung von Freitag hervorgeht, sind Treffen im öffentlichen Raum von mehr als zwei Personen untersagt, in der Zeit von 22 bis 6 Uhr dürfen die Menschen ihr Zuhause nur begründet verlassen. Dazu zählt der Weg zur Schule, zur Arbeit oder zum Arzt, Hilfsbedürftige dürfen unterstützt werden. Auch Gassigehen mit dem Hund bleibt erlaubt. Der Alkoholkonsum im Freien ist untersagt. In der Nacht auf Neujahr gilt eine Ausgangsbeschränkung von 3 bis 6 Uhr.

Der Kreis Lippe greift zu den drastischen Maßnahmen, weil am Donnerstag die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von einer Woche weit über 300 lag. Auch im Kreis Düren gelten nach Informationen der Aachener Zeitung ab Samstag in der Zeit von 21 bis 5 Uhr verschärfte Ausgangsbeschränkungen.

Corona in NRW: Ministerium ruft zum Einhalten der Regeln in Geschäften auf - verstärkte Kontrollen

Update vom 11. Dezember, 14.19 Uhr: Das Land NRW ruft an diesem Wochenende verstärkt zum Einhalten der Corona-Regeln in Geschäften und Städten auf. Das Gesundheitsministerium rechnet angesichts der Diskussion über eine Verschärfung der Schutzmaßnahmen mit einem erheblichen Kundendruck. Das Ministerium hat die örtlichen Behörden heute nochmals ausdrücklich aufgefordert, die Einhaltung der Vorgaben in den kommenden Tagen verstärkt zu kontrollieren. Auch die Polizei wird dies verstärkt unterstützen.

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann: “In den kommenden Tagen müssen wir gemeinsam alles dafür tun, dass der Einzelhandel nicht zu einem zusätzlichen Infektionsbeschleuniger wird. Der Handel verfügt über geeignete Infektionsschutzkonzepte hierzu – diese müssen aber diszipliniert eingehalten werden. Daher sind alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, sich an die bekannten Infektionsschutzregeln zu halten und die Einkäufe so gut wie möglich zeitlich zu entzerren. Vom Handel erwarte ich eine konsequente Beachtung vor allem der Vorgaben zur Zugangssteuerung. Die Einhaltung der Regeln wird konsequent kontrolliert und auch sanktioniert.”

Corona in NRW: Klare Position zum sofortigen Lockdown - Entscheidung zu Schulen getroffen

Update vom 11. Dezember, 12.30 Uhr: Die Schulpflicht in NRW bleibt bestehen, es wird aber die Präsenzpflicht an den Schulen aufgehoben. Schulministerin Yvonne Gebauer informiert, wie Schule an den letzten Tage vor den Weihnachtsferien ablaufen soll.

Update vom 11. Dezember, 12 Uhr: Nordrhein-Westfalen plädiert für den sofortigen Lockdown! Angesichts der drastischen Entwicklung der Corona-Zahlen sagte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU): „Der Lockdown muss schnellstmöglich kommen. Wir können nicht mehr warten.“

Update vom 11. Dezember, 11.03 Uhr: Die Grünen in NRW fordern einen strengen Lockdown ab Montag. Das erklären die Spitzen der Partei und Landtagsfraktion gemeinsam in einer Pressemitteilung. „Die Corona-Lage ist dramatisch, sie erfordert jetzt ein entschiedenes Gegensteuern, nicht erst in 16 Tagen. Wer wie Ministerpräsident Armin Laschet bis zum 27. Dezember warten will, nimmt sehenden Auges einen weiteren dramatischen Anstieg der Infektionszahlen mit all seinen Folgen in Kauf“, heißt es in der Mitteilung von Freitag.

Update vom 11. Dezember, 9.19 Uhr: Für die Stadt Espelkamp im Kreis Minden-Lübbecke war eine Ausgangssperre geplant. Die hat das Land NRW jetzt verhindert. Die Stadt gilt als extremer Corona-Hotspot und hatte am Donnerstag eine 7-Tage-Inzidenz von 580.  Eine Sprecherin des Kreises sagte der Deutschen Presse-Agentur am Freitag, nach Gesprächen mit dem Land werde man nun erst mit anderen Maßnahmen gegensteuern.

„Wir werden nun abwarten, ob die Maßnahmen greifen.“ Dazu gehöre etwa ein Verbot von Präsenz-Gottesdiensten, an Beerdigungen dürfen maximal zehn Personen teilnehmen. Zuvor hatte das Westfalen-Blatt berichtet, dass Landrätin Anna Katharina Bölling (CDU) der Landesregierung am Mittwoch ein Konzept mit Ausgangssperren vorgestellt hatte, das aber abgelehnt worden sei. Das NRW-Gesundheitsministerium äußerte sich dazu am Freitag zunächst nicht.

Corona in NRW: Land erweitert Kostenübernahme für abgesagte Klassenfahrten

Update vom 11. Dezember, 7 Uhr: Das Land NRW erweitert die Übernahme von Kosten für Klassenfahrten und Schüleraustausche, die wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden mussten. Das hat der NRW-Haushalts- und Finanzausschuss beschlossen. Für ausgefallene Fahrten ins Ausland und in Risikogebiete übernimmt das Land bereits die Stornokosten; die Mittel werden nun auf 28 Millionen Euro erhöht, weil das Antragsvolumen deutlich höher war als vermutet. Schulfahrten in NRW müssen wegen der Pandemie mindestens bis zum 31. Januar 2021, eventuell sogar bis zu den Osterferien 2021 abgesagt werden.

Update vom 10. Dezember, 19.41 Uhr: Wer darf zuerst gegen das Coronavirus geimpft werden und wer muss sich gedulden? Die Ständige Impfkommission (Stiko) des Robert-Koch-Instituts hat zu Beginn der Woche den Entwurf eines Impfplans vorgelegt. NRW-Minister Herbert Reul ist mit der Priorität, die der Polizei eingeräumt wird, nicht zufrieden. „Es wäre ein Unding, wenn Polizistinnen und Polizisten nicht zu den ersten Gruppen zählen würden, die geimpft werden“, sagte Reul der Bild. „Sie sorgen für unser aller Sicherheit. Und die kann nur gewährleistet werden, wenn die Polizisten gesund sind.“ Die Stiko hat Polizisten erst in der fünften („gering erhöhte Priorität“) von sechs Impf-Runden vorgesehen.

Coronavirus in NRW: 7-Tage-Inzidenz sinkt, aber nur leicht

Update vom 10. Dezember, 13.41 Uhr: Wenigstens ein Gutes hat die Corona-Pandemie: Die Abstandsregeln sorgen nach Einschätzung der Krankenkasse AOK für deutlich weniger Befall mit Kopfläusen. Laut den Daten Tausender Versicherter in NRW seien die Verschreibungen von Anti-Läusemitteln von Januar bis September 2020 im Jahresvergleich um rund 30 Prozent zurückgegangen.

Update vom 10. Dezember, 11.01 Uhr: Die wichtige Kennziffer für Corona-Neuinfektionen ist nach einem Anstieg in den vergangenen Tagen in NRW wieder leicht gesunken. Nach den jüngsten Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstag liegt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen landesweit bei 141. Am Mittwoch hatte der Wert bei 147,5 gelegen, am Dienstag bei 146,4. Den Angaben zufolge gab es in NRW mittlerweile insgesamt 4226 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Coronavirus in NRW: Handel befürchtet starke Einbußen durch Lockdown über Jahreswechsel

Update vom 10. Dezember, 7.52 Uhr: Im „Wunderland Kalkar“ gibt es ab heute Kunstschnee und Tannenbäume zu bewundern - und für das ultimative Weihnachtsmarkt-Erlebnis natürlich auch Glühwein und Würstchen. Der Freizeitpark öffnet heute um 16.30 Uhr seinen Corona-konformen Drive-In-Weihnachtsmarkt. 

Update vom 9. Dezember, 14 Uhr: Ein „Jahreswechsel-Lockdown“, wie ihn Ministerpräsident Armin Laschet ins Spiel gebracht hat, würde dem Einzelhandel in Nordrhein-Westfalen nach Einschätzung der Branche erhebliche Umsatzeinbußen bescheren. „Wir reden da im Non-Food-Handel pro Tag in Nordrhein-Westfalen über Umsätze zwischen 200 und 250 Millionen Euro“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands NRW, Peter Achten, am Mittwoch im „Morgenecho“ auf WDR 5.

Coronavirus in NRW: Leichter Anstieg der Neuinfektionen

Update vom 9. Dezember, 9.50 Uhr: Die Zahl der Corona-Infektionen in Nordrhein-Westfalen steigt weiter leicht an. Nach den jüngsten Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwoch liegt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen landesweit bei 147,5. Am Dienstag waren es 146,4, am vergangenen Mittwoch lag der Wert bei 137,7. Innerhalb von sieben Tagen haben sich in NRW nach den Zahlen vom Mittwoch 26.478 Menschen angesteckt.

Update vom 9. Dezember, 6.29 Uhr: Jetzt hat sich auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) angesichts hoher Corona-Infektionszahlen für einschneidende Kontaktbeschränkungen in der Zeit nach Weihnachten ausgesprochen. „Wir brauchen nach Weihnachten einen echten Jahreswechsel-Lockdown, um uns für 2021 wieder eine Perspektive hin zu mehr Normalität zu erarbeiten“, sagte Laschet der Deutschen Presse-Agentur.  „Wenn nicht jetzt, wann dann. Von Weihnachten bis zum Ende der Ferien im neuen Jahr kann das Land am ehesten komplett heruntergefahren und so die Ausbreitung der Pandemie effektiv gestoppt werden“, warb Armin Laschet für seinen Lockdown-Vorschlag. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel, Virologe Christian Drosten und andere Wissenschaftler wollen härtere Corona-Regeln.

Coronavirus in NRW: Kitas dürfen Betreuungszeiten kürzen

Update vom 8. Dezember, 16.49 Uhr: Kommt jetzt der harte Lockdown bis in den Januar? Experten der Nationalakademie Leopoldina fordern strengere Corona-Regeln. Sie haben einen Zwei-Stufen-Plan entwickelt.

Update vom 8. Dezember, 14.46 Uhr: Die NRW-Landesregierung eröffnet den Kindertagesstätten in Nordrhein-Westfalen erweiterte Möglichkeiten, den Betrieb an die Corona-Lage anzupassen. Als letzte Möglichkeit könne die Betreuung in Kitas mit angespannter Personal- und Infektionslage um bis zu sechs Wochenstunden reduziert werden, sagte Familienminister Joachim Stamp (FDP). Es gibt jedoch noch weitere Möglichkeiten für Kitas im Pandemiebetrieb.

Coronavirus in NRW: Sieben extreme Corona-Hotspots mit hoher Inzidenz

Update vom 8. Dezember, 9.36 Uhr: In NRW gibt es heute Morgen laut RKI-Zahlen sieben extreme Corona-Hotspots: Vorneweg ist der Kreis Lippe mit einem Inzidenzwert von 273,4, gefolgt von Hagen (249,6), Wuppertal (212,6), Duisburg (205,1), Bielefeld (204,7), Mülheim/Ruhr (203,9) und Solingen (202,8). Ab diesem Wochenwert hatten Bund und Länder zusätzliche Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus verabredet. Im Landesdurchschnitt liegt die Infektionskennziffer, also der Wert der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner, aktuell bei 146,4.

Update vom 7. Dezember, 17.09 Uhr: Durfte eine Grundschule in Coesfeld Schüler vom Unterricht ausschließen, die sich geweigert haben, in der Corona-Pandemie eine Maske zu tragen? Diese Frage hat das Verwaltungsgericht Münster nun beantwortet.

Update vom 7. Dezember, 13.50 Uhr:  Die SPD in NRW hält Silvesterfeiern mit bis zu zehn Personen aus ebenso vielen Haushalten für „nicht mehr verantwortbar“. Angesichts der Entwicklung der Corona-Infektionen sei das nicht mehr zu vertreten, sagte SPD-Landtagsfraktionschef Thomas Kutschaty am Montag in Düsseldorf. Er forderte „neue Verbote“ für Silvester - möglichst bundesweit einheitliche. Die grundsätzliche Vorgabe - maximal fünf Personen aus zwei Haushalten, Kinder bis einschließlich 14 Jahren nicht eingerechnet - dürfe auch an Silvester nicht unterschritten werden. Die Ministerpräsidenten müssten sich in den nächsten Tagen erneut mit der Kanzlerin treffen, um die bisherigen Regeln auf den Prüfstand zu stellen, forderte der Oppositionsführer.

Coronavirus in NRW: Laumann schließt Verschärfung der Regeln nicht aus

Update vom 7. Dezember, 13.40 Uhr: Eine bundesweite Verschärfung der Corona-Maßnahmen ist laut NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann nicht ausgeschlossen. „Sollte sich die Gesamtlage nicht zeitnah verbessern, erscheint auch bundesweit ein noch restriktiveres Vorgehen notwendig, um die Zahl der Neuinfektionen überall deutlicher zu reduzieren“, sagte er der dpa. „Dass Länder mit einem flächendeckend zusätzlich herausfordernden Infektionsgeschehen weitere Maßnahmen ergreifen, entspricht der Logik des gemeinsamen Beschlusses der Ministerpräsidenten und der Bundeskanzlerin“, erklärte er. Nordrhein-Westfalen setze weiter auf den engen Schulterschluss von Bund und Ländern.

Update vom 7. Dezember, 09.38 Uhr: Gute Nachrichten für die Sternsinger in NRW: Sie dürfen Anfang 2021 unter Einhaltung der Hygieneregeln von Haus zu Haus ziehen. Das sagte Burkhard Kämper vom Katholischen Büro NRW der Rheinischen Post: „Wir haben in enger Abstimmung mit der Staatskanzlei einen entsprechenden Hygieneplan konkret unter Berücksichtigung der Rechtslage in NRW erarbeitet.“ Die Staatskanzlei bestätigte dies. „Aufgrund entsprechender Schutzkonzepte und unter Vorbehalt der Entwicklung des Infektionsgeschehens ist es zulässig, dass Sternsinger mit den von den Kirchen festgelegten Beschränkungen ihren Segen erteilen können“, teilte ein Sprecher der Staatskanzlei mit.

Coronavirus in NRW: Inzidenzwert sank trotz strenger Regeln nur wenig

Update vom 7. Dezember, 08.10 Uhr: Die Corona-Lage in NRW bleibt angespannt. Laut den jüngsten Zahlen des Landesamtes für Gesundheit NRW am Montag infizierten sich in sieben Tagen rund 142 Menschen pro 100.000 Einwohner. Bekanntlich gilt schon ein Wert von 50 als eine Art Warnschwelle, um härtere Maßnahmen einzuleiten. Trotz strengerer Regeln seit fünf Wochen sank der Inzidenzwert nur wenig, im Vergleich zu Sonntag stieg er sogar. In NRW sind laut Statistik aktuell 63.400 Menschen infiziert. 219.800 gelten als genesen, 3954 starben an den Coronafolgen.

Update vom 7. Dezember, 7 Uhr: Heute sind in Bahnhöfen und Zügen Kontrollen der Maskenpflicht geplant. Die Aktion in NRW ist Teil der ersten bundesweiten Schwerpunktkontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht im Nah- und Fernverkehr auf der Schiene. Wer gegen die Maskenpflicht verstößt, muss blechen: Das Bußgeld beträgt 150 Euro.

Update vom 5. Dezember, 9.30 Uhr: Frühestens nach den Weihnachtsferien soll es in NRW Schnelltests für Lehrer an Schulen geben. Darauf haben sich laut der Neuen Westfälischen Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU), Familienminister Joachim Stamp und Schulministerin Yvonne Gebauer (beide FDP) geeinigt. Details zur Umsetzung werde die Landesregierung rechtzeitig bekannt geben, teilte das Gesundheitsministerium der Zeitung mit. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte angekündigt, dass Kitas und Schulen schon von Freitag an eigenständig Schnelltests beziehen und nutzen könnten.

Update vom 4. Dezember, 13.17 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in NRW ist weiter gleichbleibend auf hohem Niveau. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Freitag einen Wert von 138,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Am Donnerstag hatte dieser Wert mit 138 leicht darunter gelegen. Im Vergleich zum vorigen Freitag ist er zurückgegangen: Damals lag er noch bei 150. Innerhalb eines Tages haben sich laut RKI 4176 Menschen in NRW neu mit dem Coronavirus infiziert, 72 Menschen sind gestorben.

Corona in NRW: Maskenkontrolle am Montag

Update vom 3. Dezember, 17.40 Uhr: Masken-Kontrolle: In ganz NRW wird, wie bundesweit, am Montag, 7. Dezember, die Einhaltung der Verordnung kontrolliert. Das NRW-Verkehrsministerium koordiniert den „Signaltag“ in Nordrhein-Westfalen , die Bahnverkehrsunternehmen, kommunalen Ordnungsämter und die Bundespolizei NRW sind beteiligt.

Update vom 3. Dezember, 15.36 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus stagniert in Nordrhein-Westfalen. Am Donnerstag meldete das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) einen Wert von 138,0 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Am Mittwoch hatte die Kennzahl noch mit 137,7 leicht darunter gelegen.

Corona in NRW: Einige Stäfte mit Inzidenz über 200 - Besondere Regeln gelten

Mehrere Städte, darunter Solingen (249,9), Duisburg (220,6) und Hagen (245,4), überschritten allerdings weiterhin die extreme 200er-Schwelle bei der Inzidenz. Ab diesem Wert gelten nach einer Vereinbarung von Bund und Ländern zusätzliche Corona-Regeln zur Eindämmung der Krise. Auch über die Besonderheiten der Weihnachtsferien 2020 sollten Eltern und Schüler Bescheid wissen. Auch für private Feiern gelten Einschränkungen.

Update vom 3. Dezember, 15.33 Uhr: An immer mehr Orten in NRW werden Corona-Schnelltests für Selbstzahler in extra hergerichteten Räumen angeboten. In Düsseldorf etwa gibt es Testzentren in ansonsten als Restaurant oder Club genutzten Gebäuden, in Köln in Räumen über einem Bekleidungsgeschäft in der Fußgängerzone. Ein weiterer Standort kam am Donnerstag mit der König-Pilsener-Arena in Oberhausen hinzu. 

Update vom 2. Dezember, 14.30 Uhr: NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) hat im Wirtschaftsausschuss an die Bürger appelliert, im Weihnachtsgeschäft dichtes Gedränge in den Innenstädten zu meiden. „Wir wollen, dass die Menschen in die Innenstädte gehen und die Angebote wahrnehmen.“ Sie sollten sich dabei aber verantwortungsvoll verhalten. Von „chaotischen Zuständen“ in Innenstädten am ersten Adventswochenende wisse er nichts. Pinkwart bedauerte das gerichtliche Verbot der verkaufsoffenen Sonntage: „Der Sonntag hätte uns helfen können, die Besucherströme zu entzerren. Das Gericht hat das anders gesehen“, sagte er. „Ich teile die Enttäuschung der Einzelhändler.“

Unsere vorhergegangene Berichterstattung zu Corona im NRW (bis 3. Dezember) finden Sie in diesem News-Ticker. - mit Material der dpa -*ruhr24.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Rubriklistenbild: © Danny Lawson/picture alliance/dpa

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