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Corona in NRW: Laumann stellt Maskenpflicht zur Debatte - Städte rufen um Hilfe

Corona in NRW: Wie ist die Lage in Nordrhein-Westfalen heute, 15. Juni 2021? Alles zu Inzidenzen, Zahlen, Impfungen, Regeln und Lockerungen aktuell im News-Ticker.

  • Die Corona-Lage in NRW hat sich entspannt. Immer mehr Lockerungen greifen. (News zum Coronavirus)
  • Seit dem 11. Juni gelten landesweit neue Regeln für Veranstaltungen, Sport und Gastronomie.
  • Dieser Corona-Ticker wird laufend aktualisiert.

Update vom 14. Juni, 21.26 Uhr: Die NRW-Kommunen fordern angesichts von Finanzlöchern in der Corona-Pandemie weitere Hilfe von Bund und Land. Sie wollen eine Neuauflage des im vergangenen Jahres aufgelegten Rettungsschirms aus. Die Einbußen bei der Gewerbesteuer sowie bei den Anteilen an der Einkommen- und Umsatzsteuer rissen in den NRW-Kommunen in den Jahren 2021 und 2022 wohl Finanzlöcher von je zwei Milliarden Euro. Hinzu kämen fehlende Einnahmen bei Schwimmbädern, Theatern oder Museen.

Corona in NRW: Köln verschärft Alkoholverbot nach Party-Exzessen

Update vom 14. Juni, 19.03 Uhr: Nach der Lockerung der Corona-Auflagen sind am Wochenende in Köln, Münster und anderen NRW-Städten Open-Air-Partys eskaliert. Die Stadt Köln verschärft deshalb ihren Kurs. Das Alkoholverbot für Partymeilen wurde auf den zentral gelegenen Aachener Weiher ausgedehnt. Zudem soll in den Party-Bereichen von 22.00 Uhr bis 6.00 Uhr kein Alkohol mehr verkauft werden dürfen. Auch in anderen Städten berieten Behörden über das weitere Vorgehen. „Stadt und Polizei werten die Geschehnisse im Bereich des Aasees aktuell gemeinsam aus und werden hieraus Schlüsse zum zukünftigen Vorgehen ziehen“, sagte eine Sprecherin der Stadt Münster.

Update vom 14. Juni, 18.34 Uhr: Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hat die Suspendierung einer Grundschulleiterin wegen mehrfacher Nichtbeachtung von Vorschriften zur Bekämpfung des Coronavirus bestätigt. Das Gericht lehnte am Montag laut einer Mitteilung den Eilantrag der Schulleiterin ab. Die Lehrerin habe wiederholt keine medizinische Maske getragen und sich „eigenmächtig“ über die Verpflichtung hinweggesetzt, wöchentlich Selbsttests bei allen in Präsenz in der Schule tätigen Personen durchzuführen.

Corona in NRW: Diskussion um Lockerung der Maskenpflicht

Update vom 14. Juni, 16.25 Uhr: Bei den anhaltend sinkenden Corona-Zahlen ist eine Diskussion um die Maskenpflicht entbrannt. Darf sich NRW bald auf Lockerungen dieser Regel einstellen?

„Bei den derzeitig sinkenden Infektionszahlen kann ich es mir durchaus vorstellen, die Maskenpflicht in bestimmten Außenbereichen zur Debatte zu stellen. Es gibt aber auch Bereiche, in denen wir vorerst weiterhin an der Maskenpflicht festhalten sollten, beispielsweise bei größeren Menschenansammlungen wie etwa in Warteschlangen“, sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) auf Anfrage unserer Redaktion.

Weiter sagte er: Auch wenn in Nordrhein-Westfalen bereits über 50 Prozent eine Erstimpfung erhalten haben, sind wir noch ein gutes Stück von der Herdenimmunität entfernt“. Daher warne Karl-Josef Laumann davor, „vorschnell Grundsätze wie die AHA-Regeln infrage zu stellen.“ Schließlich sei die Corona-Pandemie noch nicht vorbei, „und die Ausbreitung der Delta-Variante in Großbritannien zeigt, wie zerbrechlich auch eine scheinbar sichere Infektionssituation sein kann“.

Corona in NRW: Großer Andrang in Apotheken wegen digitalem Impfnachweis

Update vom 14. Juni, 11.32 Uhr: Auch in NRW ist der Startschuss zum digitalen Impfnachweis gefallen. Wie das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium mitteilte, werden in den kommenden Tagen die Apotheken und die Impfzentren eingebunden. Die Anbindung der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte werde sukzessive bis Mitte Juli erfolgen. 

In den Apotheken in NRW ist der digitale Impfnachweis seit heute erhältlich - aber noch nicht in allen. Doch der Ansturm und die Nachfrage waren groß: Die Online-Suche nach Apotheken, die den digitalen Impfnachweis ausstellen, war am Montagvormittag phasenweise nicht erreichbar. Das liege am großen Andrang auf „mein-apothekenmanager.de“, sagte ein Sprecher der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA). Es werde sich aber kurzfristig einpendeln. Grundsätzlich sei das System erfolgreich gestartet. Laut ABDA sind bereits mehr als 13 000 der insgesamt knapp 19 000 Apotheken in Deutschland für den Service gelistet.

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) wies jedoch darauf hin, dass der (digitale) Impfnachweis derzeit gar nicht überall benötigt werde. „Zum jetzigen Zeitpunkt – mit den erfreulich niedrigen Inzidenzen und dem in vielen Kommunen freien Zugang zu Geschäften und Restaurants – ist ein umgehender elektronischer Nachweis des Impfstatus für die wenigsten Personen erforderlich. Lediglich für Personen, die jetzt eine Reise ins Ausland antreten, kann der digitale Impfausweis bedeutsam sein. Doch auch sie können bei Bedarf auf den gelben Impfausweis zurückgreifen. Er besitzt weiterhin volle Gültigkeit.“

Umsetzung: In den kommenden Tagen werden die Apotheken und die Impfzentren eingebunden. Die Anbindung der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte wird sukzessive bis Mitte Juli erfolgen. 

Corona in NRW: Ende der Maskenpflicht? Inzidenz im Sinkflug

Update vom 14. Juni, 8 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Montag für NRW eine Sieben-Tage-Inzidenz von 17,7. Am Sonntag waren landesweit 18,9 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche registriert worden. Am Montag der vergangenen Woche hatte der Wert bei 27,3 gelegen. Zum Vergleich: Vor einem Jahr, am 14. Juni 2020, betrug die Sieben-Tage-Inzidenz in NRW 3,3. Über der Schwelle von 35 lagen mit Wuppertal und Hagen zwei NRW-Städte. Einstellige Inzidenzwerte haben mittlerweile fünf Kreise und Städte, am niedrigsten ist der Wert im Kreis Herford mit 6,8. Die NRW-Gesundheitsämter hatten dem RKI 101 neue Corona-Infektionen und 2 weitere Todesfälle gemeldet. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun für NRW mit 16.983 angegeben.

Corona in NRW: QR-Code nach Impfung im Impfzentrum

Update vom 13. Juni, 20.14 Uhr: Wer in einem Impfzentrum geimpft wurde, muss für den Erhalt eines digitalen Impfnachweises nichts weiter unternehmen. Darauf hat am Sonntag das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium hingewiesen. Die Bürger bekämen einen QR-Code automatisch bis Ende Juni per Post zugeschickt. Mit Hilfe einer App könne dieser dann eingelesen und auf dem Smartphone gespeichert werden. In den Impfzentren würden diese Codes künftig für alle neu durchgeführten Impfungen vor Ort ausgegeben. Die Ausgabe von QR-Codes durch niedergelassene Ärzte soll schrittweise bis Mitte Juli erfolgen. Ab Montag wollen bereits einige Apotheken den Service anbieten.

Update vom 13. Juni, 20.13 Uhr: Der Landesmusikrat hat sich erfreut über die neuen Möglichkeiten für Chöre in der neuesten Fassung der Corona-Schutzverordnung NRW geäußert. „Das eröffnet den Chören die Möglichkeit, wieder zu proben“, sagte der Generalsekretär des Landesmusikrates NRW, Robert von Zahn, am Sonntag der dpa. Nach über einem Jahr Passivität sei der Fortbestand bei vielen Chören akut gefährdet. Seit Samstag dürfen Chöre in Städten und Kreisen der Inzidenzstufe 1 unter bestimmten Bedingungen auch in geschlossenen Räumen wieder proben. mmlungen, bei denen gemeinsam gesungen wird.

Corona in NRW: Lockerungen in weiteren Städten

Update vom 13. Juni, 13.43 Uhr: Heute sind in vier Städten und Kreisen in NRW wegen einer stabil niedrigen Inzidenz weitere Corona-Regeln gelockert worden: Dortmund, Hamm, Kleve sowie im Oberbergischen Kreis. Am Montag (14. Juni) werden auch Bochum, Duisburg sowie die Kreise Paderborn und Mettmann in die Inzidenzstufe 1 rücken.

Update vom 13. Juni, 12.36 Uhr: Bundesjustizministerin Christine Lambrecht hat angesichts der sinkenden Corona-Zahlen in Deutschland und NRW die Länder laut WDR aufgefordert, den Fortbestand der Maskenpflicht zu überprüfen. Die Länder müssten demnach klären, „ob und wo eine Maskenpflicht noch verhältnismäßig ist, wenn die Inzidenzzahlen niedrig sind und weiter sinken“, so Lambrecht. Das gelte auch für die Schulen. Erst kürzlich hatte sich Bildungsministerin Yvonne Gebauer zur Maskenpflicht in NRW geäußert.  

Corona in NRW: Inzidenz sinkt - Hagen mit dem höchsten Wert

Update vom 13. Juni, 10.12 Uhr: Die Nachfrage nach Sommerurlaub in NRW zieht nach Monaten der Corona-Zurückhaltung wieder an. „Die Stimmung bei den Anbietern hat sich deutlich aufgehellt. Angesichts sinkender Inzidenzen haben wir durchaus die Hoffnung, dass der Tourismus in Nordrhein-Westfalen in den Sommermonaten wieder deutlich belebt wird“, sagte Tonia Haag, Sprecherin von Tourismus NRW. Unter anderem aus dem Sauerland, dem Münsterland und der Eifel komme die Rückmeldung, dass Buchungen deutlich zugenommen haben.

Update vom 13. Juni, 8.49 Uhr: Die Inzidenz sinkt in Nordrhein-Westfalen weiter. Am Sonntagmorgen meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) einen Wert von 18,9 für NRW. Das sind 0,9 Punkte weniger als am Vortag. Die Stadt mit der höchsten Inzidenz bleibt Hagen (46,6) vor Bonn (37,3) und Wuppertal (36,6), die allesamt über der für Lockerungen relevanten Marke von 35 liegen. Der Landkreis mit der höchsten Inzidenz ist der Märkische Kreis im Sauerland (29,5).

Update vom 12. Juni, 17.54 Uhr: Die NRW-Landesregierung hat noch einmal ihre Corona-Schutzverordnung überarbeitet. Wie das Verkehrsministerium via Twitter mitteilte, gilt sei Samstag (12. Juni) in Nordrhein-Westfalen keine FFP2-Maskenpflicht mehr in Bus und Bahn. Lediglich das Tragen einer medizinischen Maske ist im ÖPNV Pflicht, sprich auch OP-Masken sind erlaubt.

Corona in NRW: Polizei löst verbotene Party mit 1000 Gästen auf

Update vom 12. Juni, 13.00 Uhr: Die Corona-Zahlen in NRW sinken und viele Menschen werden offenbar direkt übermütig. Die Polizei löste in der Nacht auf Samstag eine Open-Air-Party in Köln mit rund 1000 Teilnehmern auf. Dabei sind zwei Polizisten und ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes durch Flaschenwürfe leicht verletzt worden. Nach Angaben der Polizei hatte die Stadt die Polizei gegen 23 Uhr um Hilfe Auflösung der Party am Aachener Weiher gebeten.

Mit „starken Kräften“ sei die Polizei dorthin gefahren. Zwei DJ-Pulte wurden sichergestellt. „Die DJs waren aber schon flüchtig“, so ein Polizeisprecher weiter. Die Menge habe sich dann zerstreut. Mehrere Anzeigen seien gefertigt worden. Die Polizei geht davon aus, dass es sich um eine organisierte Party gehandelt hat. Viele Menschen waren auch nach Münster an den Aasee geströmt. Dort musste die Polizei einen beliebten Treffpunkt räumen. Tragisch endete die Nacht im Westpark in Dortmund, wo sich ebenfalls Hunderte junger Menschen getroffen hatte. Hier wurde ein 22-Jähriger erschossen.

Corona in NRW: 7-Tage-Inzidenz sinkt langsamer

Update vom 12. Juni: Die Corona-Zahlen in NRW sinken parallel zum Trend der Corona-Zahlen in Deutschland. Der Rückgang verlangsamt sich zurzeit etwas. Hintergrund ist das Feiertagswochenende. Vor einer Woche waren die Zahlen extrem gering. Daher ist der Vergleich zur Vorwoche nicht so signifikant wie an den vorherigen Tagen. Die 7-Tage-Inzidenz in NRW rutscht unter die Marke von 20 und liegt am Samstag bei 19,8, das sind 0,8 Punkte weniger als am Vortag. Hotspot bleibt die Stadt Hagen mit einer Inzidenz von 45. Die geringste Inzidenz hat weiter die Stadt Münster mit 7.

Corona in NRW: Weiter Maskenpflicht in Kölner Fußgängerzonen

Update vom 11. Juni, 16.17 Uhr: Das Land NRW stockt seine Corona-Hilfen für Hobby-Chöre und Musikvereine um eine Million Euro auf. Das Geld soll laut Kulturministerium Vereinen zu Gute kommen, die durch ausgefallene Auftritte und andere Corona-Einschränkungen in finanzielle Engpässe geraten sind. Pro Verein sind bis zu 2.500 Euro möglich.

Update vom 11. Juni, 15.59 Uhr: Trotz geringer Inzidenz: In Köln müssen in Fußgängerzonen weiterhin medizinische Masken getragen werden. Das beschloss der Krisenstab der Stadt. Das gilt auch für Spielplätze - dieser Punkt war in der aktuellen Corona-Schutzverordnung des Landes NRW ausdrücklich gestrichen worden. 

Update vom 11. Juni, 15.38 Uhr: Der Bundestag hat die „epidemische Lage von nationaler Tragweite“ wegen der Corona-Pandemie verlängert. Sie dient als rechtliche Grundlage für Corona-Regelungen etwa zu Impfungen und Testkosten. Die festgestellte Lage gibt dem Bund das Recht, direkt ohne Zustimmung des Bundesrates Verordnungen zu erlassen, etwa zu Tests, Impfungen, zum Arbeitsschutz oder zur Einreise.

Corona in NRW: Deltavariante des Virus in Dortmund nachgewiesen

Update vom 11. Juni, 15.19 Uhr: Das Corona-Schuljahr war hart für Schüler, Eltern und Lehrer. Wie geht es nach den Sommerferien 2021 an den Schulen in NRW weiter? Bildungsministerin Yvonne Gebauer hat ein klares Ziel.

Update vom 11. Juni, 14.37 Uhr: Die Delta-Variante des Coronavirus ist in Dortmund nachgewiesen worden. Wie die Stadt mitteilte, habe es einen Fall mit der Mutante aus Indien gegeben. Insgesamt meldete die Ruhrgebietsmetropole am Freitag 16 Neuinfektionen. Laut Berechnung der Stadt liegt die Inzidenz bei 21,2.

Corona in NRW: Österreich kein Risikogebiet mehr

Update vom 11. Juni, 13.13 Uhr: Wegen sinkender Corona-Infektionszahlen streicht die Bundesregierung am Sonntag ganz Österreich sowie Teile Griechenlands, Kroatiens und der Schweiz von der Liste der Risikogebiete. Das teilte das Robert Koch-Institut mit. Wer aus diesen Gebieten auf dem Landweg nach Deutschland kommt, muss künftig keinerlei Einreisebeschränkungen wegen Corona mehr beachten.

Corona in NRW: Millionen-Regen für Kommunen dank Corona-Bußgelder

Update vom 11. Juni, 12.30 Uhr: Verstöße gegen die Coronaschutz-Verordnung haben den Kommunen in NRW binnen zwölf Monaten rund 18 Millionen Euro an Bußgeldern eingebracht. Das geht aus einer Aufstellung des Gesundheitsministeriums für den Landtag hervor.

Spitzenreiter ist demnach Duisburg, wo zwischen April 2020 und April 2021 Bußgelder von rund 1,1 Millionen Euro verhängt wurden. Vergleichsweise gering die Einnahmen in Mülheim/Ruhr - laut Auflistung nur 7750 Euro. Die Stadt Münster und der Kreis Soest lieferten als einzige Regionen keine Zahlen.

Corona in NRW: Jens Spahn ändert Impfkampagne wegen „Enttäuschung“ von Curevac

Update vom 11. Juni, 11.43 Uhr: Ist das ein Rückschlag? Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) plant einem Medienbericht zufolge den Corona-Impfstoff des Tübinger Herstellers Curevac nicht mehr für die laufende Impfkampagne ein. Das habe Spahn den Gesundheitsministern der Länder während der vergangenen Ministerkonferenz gesagt, berichtete der Mannheimer Morgen unter Verweis auf Regierungskreise. Demnach sprach Jens Spahn von einer „der größeren Enttäuschungen“.

Curevac hat wie das Mainzer Unternehmen Biontech einen modernen mRNA-Impfstoff entwickelt. Das Mittel der Tübinger galt lange als höchst vielversprechend. Noch im April hatte das Unternehmen angegeben, auf eine Zulassung durch die Europäische Arzneimittelagentur EMA im Mai zu hoffen. Die Bundesregierung plante daraufhin bereits für das zweite Quartal 2021 die ersten Impfungen mit dem Curevac-Vakzin ein.

Corona in NRW: Jeder Zweite in Nordrhein-Westfalen mindestens erstgeimpft

Update vom 11. Juni, 10.48 Uhr: Jeder zweite Einwohner von Nordrhein-Westfalen ist mindestens einmal gegen Corona geimpft. Das geht aus den jetzt veröffentlichten Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. Demnach liegt NRW bei den mindestens einmal Geimpften im Verhältnis zur Bevölkerung mit einer Quote von 50,0 Prozent deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 47,5 Prozent. Mehr als jeder vierte Einwohner von NRW ist vollständig geimpft. Die NRW-Quote von 25,6 Prozent liegt ebenfalls deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 24,8 Prozent.

Corona in NRW: Inzidenz sinkt weiter - alle Kommunen unter 50

Update vom 11. Juni, 7.49 Uhr: Die Corona-Zahlen in NRW sinken immer weiter. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete heute für Nordrhein-Westfalen eine Sieben-Tage-Inzidenz von 20,6 (-0,2 im Vergleich zum Donnerstag). Am Mittwoch hatte der für die Lockerung von Regeln wichtige Wert bei 23,2 gelegen. Damit lag keine der 53 kreisfreien Städte und Kreise in NRW noch über der Schwelle von 50 - auch Hagen blieb mit 49,8 knapp darunter.

Neben Hagen weisen Bonn (44,6), Wuppertal (42,8) und Leverkusen (35,4) die höchsten Werte auf. Die anderen 49 Kreise und kreisfreien Städten im bevölkerungsreichsten Bundesland blieben unter der Marke von 35. Bei einer stabilen Inzidenz von unter 35 gelten die umfangreichsten Lockerungen in NRW.

Corona in NRW: Stiko gibt keine generelle Empfehlung für Impfung für Kinder

Update vom 10. Juni, 20.50 Uhr: Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat keine generelle Impfempfehlung für gesunde Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren ausgesprochen. Sie empfiehlt Corona-Impfungen aber für 12- bis 17-Jährige mit bestimmten Vorerkrankungen. Nach ärztlicher Aufklärung und bei individuellem Wunsch und der Risikoakzeptanz von Kindern, Jugendlichen oder ihren Eltern sei eine Impfung aber auch bei gesunden jungen Leuten möglich, heißt es im jüngsten Bulletin des Robert Koch-Instituts, das am Donnerstag erschien. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte angekündigt, Kinder und Jugendliche auch ohne allgemeine Stiko-Empfehlung in die Impfkampagne einbinden zu wollen. Es sei dann eine individuelle Entscheidung von Eltern mit ihren Kindern und den Ärzten.

Corona in NRW: Ab Freitag weitere Lockerungen in vielen Kommunen

Update vom 10. Juni, 17.37 Uhr: Ab Freitag (11. Juni) greift in vielen Kommunen die sogenannte „Doppelinzidenzstufe 1“. Bedeutet konkret: Liegt die 7-Tage-Inzidenz sowohl lokal als auch landesweit stabil unter 35, greifen weitere Lockerungen der Corona-Regeln. Diese betreffen die Bereiche Gastronomie, Sport und Kultur. Nach Angaben des NRW-Gesundheitsministeriums liegen ab morgen nur noch drei Kommunen in der Inzidenzstufe 3, davon hat nur die Stadt Hagen noch einen Inzidenzwert über 50.

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann ist erfreut über die positive Entwicklung der Corona-Zahlen. In einer Mitteilung erinnert er aber noch einmal daran, dass die Pandemie nicht vorbei sei. „Wir sind auf dem richtigen Weg. Daher dürfen wir jetzt nicht voreilig falsch abbiegen. Das heißt: Wir müssen weiterhin vorsichtig sein und die inzwischen längst eingeübten AHA+L-Regeln beibehalten. Auch Schnelltests müssen weiterhin verwendet werden. Sie sind auf absehbare Zeit ein wichtiger Baustein, um die Öffnungsschritte ein Stück weit abzusichern und uns gegenseitig vor Infektionen zu schützen“, so Laumann.

Corona in NRW: EM-Rudelgucken mit 1000 Fans

Update vom 10. Juni, 15.05 Uhr: In Essen können trotz Corona-Pandemie rund 1000 Zuschauer beim Public Viewing gemeinsam die deutsche Mannschaft bei der EM 2021 anfeuern. Die Spiele der EURO 2020 mit deutscher Beteiligung würden im Musikpavillon im Grugapark auf einer etwa 50 Quadratmeter großen Leinwand übertragen, teilte der Veranstalter mit.

Ein negatives Corona-Testergebnis brauchen die Gäste demnach nicht, Tische müssten aber im Voraus gemietet werden. Unter dem Motto „Euro-Picknick“ sollen so bei jedem Spiel der deutschen Mannschaft bis zu 1000 Menschen zusammen jubeln können.

Corona in NRW: Gebauer über Schulstart nach Ferien

Update vom 10. Juni, 13.55 Uhr: Wie geht es nach den Sommerferien weiter? Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) ist angesichts sinkender Corona-Infektionszahlen zuversichtlich, dass die Schulen in NRW am 18. August „in voller Präsenz“ in das Schuljahr 2021/22 starten können. „Trotzdem bleiben wir weiter vorsichtig“, sagte Gebauer heute. Die Vorgaben für Hygiene und der Infektionsschutz mit Corona-Tests „werden uns noch eine Zeit lang begleiten“. Die Regeln müssten aber stets angepasst werden. Dazu gehöre, dass Kinder, wenn es das Infektionsgeschehen zulasse, wieder ohne Mund-Nasen-Maske die Schule besuchen könnten.

Update vom 10. Juni, 11.13 Uhr: Vor der nächsten Bund-Länder-Schalte am Nachmittag sorgt der Umgang mit Großveranstaltungen in der aktuellen Corona-Lage für teils massive Verstimmungen. Nach Informationen der dpa wollen SPD-geführte Länder grundlegende Rahmenbedingungen für Zuschauer bei Großveranstaltungen in Innenräumen und Open-Air abstimmen - unionsgeführte Länder und Baden-Württemberg (Grün) sehen demnach - wie das Kanzleramt - das Thema zunächst nicht auf der Tagesordnung.

Corona in NRW: CovPass in Appstores verfügbar

Update vom 10. Juni, 11 Uhr: Ab heute soll die App „CovPass“ in den Appstores verfügbar sein. Mit Hilfe der App sollen Geimpfte oder Genesene bald digital ihren Immunstatus nachweisen können. Auch die Corona-Warnapp bietet diese Möglichkeit - ein entsprechendes Update ist bereits ausgerollt. Ab Montag sollen Apotheken ein entsprechendes Zertifikat ausstellen können.

Update vom 10. Juni, 10.53 Uhr: Die NRW-Handwerksbetriebe melden angesichts des Corona-Lockdowns im ersten Quartal 2021 einen deutlichen Umsatzrückgang von 5,8 Prozent. Die Beschäftigtenzahl sank nach Angaben des Statistischen Landesamtes IT.NRW im Vergleich zum Vorjahresquartal um ein Prozent. Besonders betroffen waren Handwerke für den privaten Bedarf (minus 22,6 Prozent), das Bauhauptgewerbe (minus 12,9 Prozent) und das Lebensmittelgewerbe (minus 10,2 Prozent). Leicht höhere Umsätze gab es nur im Gesundheitsgewerbe mit einem Zuwachs um 2,5 Prozent.

Corona in NRW: Nur noch zwei Städte über 35

Update vom 10. Juni, 7.38 Uhr: Die Inzidenz sinkt und sinkt und sinkt. Am Donnerstag meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) einen Wert von 20,8 für Nordrhein-Westfalen. Am Vortag lag der wichtigen Marke noch bei 23,2. Nur die Stadt Hagen liegt noch knapp über einer Inzidenz von 50. Bonn ist die einzige weitere Kommune, die über der für Lockerungen relevanten Schwelle von 35 liegt.

Nach der RKI-Übersicht lagen am Donnerstag von den insgesamt 53 Kreisen und kreisfreien Städten nur noch Hagen (50,9) und Bonn (44,3) über der Schwelle von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen.

Unseren bisherigen Ticker zur Corona-Situation in NRW können Sie hier nachlesen.

Rubriklistenbild: © Friso Gentsch/dpa

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