„Multiple“ Stichwunden

Toter Mann in Autowerkstatt: Anklage nach wochenlanger Flucht

In der Nacht zum Mittwoch wurde ein Mann tot in einer Autowerkstatt gefunden.
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Im Juli wurde der Besitzer einer Autowerkstatt in Breckerfeld mit mehreren Messerstichen getötet. Wochenlang suchte die Polizei den potenziellen Täter.

Den Notruf konnte das Opfer der Messerattacke noch absetzen, dann erlag er seinen schweren Verletzungen. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Hagen Anklage erhoben.

Breckerfeld - Totschlag wirft die Staatsanwaltschaft Hagen dem 20-jährigen Angeklagten jetzt vor. Der Fall hatte in NRW vor einigen Monaten für Aufsehen gesorgt. Ein 57-jähriger Autowerkstatt-Besitzer wurde im Juli in Breckerfeld mit mehreren Messerstichen getötet.

Den Notruf hatte das Opfer schwerverletzt noch selber abgesetzt, war dann aber bereits bei Eintreffen der Rettungskräfte seinen „multiplen“ Stichwunden erlegen.

Toter Mann in Autowerkstatt: Staatsanwaltschaft klagt 20-Jährigen an

Der Angeklagte soll nach Angaben der Ermittler den Werkstatteigentümer am Tag vor der Tat gebeten haben, auf Probe für ihn arbeiten zu können. Das Arbeitsverhältnis soll aber schon wenige Stunden später beendet worden sein - im Streit.

Toter Mann in Autowerkstatt: Angeklagter wochenlang auf der Flucht

Nach der Bluttat hatte die Polizei vier Wochen lang nach dem Flüchtigen deutsch-kasachischer Herkunft gefahndet - unter anderem mit zwei Fotos. Auf einer Kellertreppe in Dülmen im Münsterland konnte der Mann schließlich festgenommen werden. Eine Mitarbeiterin einer Tankstelle hatte den Tatverdächtigen zuvor gemeldet, weil er Kunden belästigte.

Totschlag wird nach dem Strafgesetzbuch mit einer Freiheitsstrafe zwischen fünf und 15 Jahren bestraft. Nur bei einem besonders schweren Totschlag kann eine lebenslängliche Freiheitsstrafe verhängt werden.

Auf neue Hinweise hofft die Polizei in einem 23 Jahre alten Mordfall an der Bergkamenerin Anne Saußen.  In der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY ... ungelöst“ wird der Fall behandelt.

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