1. come-on.de
  2. Nordrhein-Westfalen

Bombenfund in Düsseldorf: „Die Bombe ist entschärft“

Erstellt:

Von: Johanna Werning, Benjamin Stroka

Kommentare

In Düsseldorf wurde eine Fliegerbombe entdeckt. 17.000 Menschen waren von der Evakuierung betroffen. Erst am späten Abend konnte der Blindgänger entschärft werden.

Zusammenfassung von der Bombenentschärfung in Düsseldorf-Pempelfort: Am Freitagmorgen wurde auf einer Baustelle in der Moltkestraße eine amerikanische Fliegerbombe gefunden. Der Blindgänger musste noch am selben Tag entschärft werden. Von der Evakuierung waren rund 17.000 Menschen betroffen. Weitere 40.000 Menschen mussten sich luftschutzgemäß verhalten.

Die Bombenentschärfung der Zehn-Zentner-Bombe wurde immer wieder verzögert. Der Grund: „Unkooperative Personen“, die den Gefahrenbereich nicht verlassen wollten, so die Stadt.

Erst am späten Abend konnte Tim Hoferichter vom Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung den Blindgänger erfolgreich entschärfen. „Unmittelbar nach der Entschärfung wurden die Straßensperrungen aufgehoben“, sagt die Stadt am späten Abend. Auch die Rheinbahn hat den Betrieb wieder aufgenommen. „Die Strecke ist wieder frei“, sagt das Unternehmen.

Bombenfund in Düsseldorf: „Die Bombe ist entschärft“

Update, 23:12 Uhr: Erleichterung in Düsseldorf. Die Fliegerbombe in Pempelfort konnte am Freitagabend erfolgreich entschärft werden. „Die Bombe ist entschärft, die Sperrungen werden sukzessive zurückgebaut!“, so die Stadt Düsseldorf um kurz nach 23 Uhr. Auch die betroffenen Anwohner können nun nach und nach wieder zurück in ihre Häuser.

Bombenentschärfung in Düsseldorf läuft

Update, 22:30 Uhr: „Die Entschärfung beginnt“, schreibt die Stadt Düsseldorf. Und auch die Feuerwehr teilt mit: „Es geht los – die Evakuierung ist abgeschlossen. Die Entschärfung ist für 22.30 Uhr vorgesehen.“

Bombenentschärfung in Düsseldorf steht kurz bevor – „Evakuierung abgeschlossen“

Update, 22:12 Uhr: „Die Evakuierung ist abgeschlossen. Die Entschärfung ist für 22.30 Uhr vorgesehen“, so die Stadt Düsseldorf. Damit beginnt die Bombenentschärfung rund zwei Stunden später als geplant. Der Grund für die Verzögerung: unkooperative Personen. „Leider gibt es immer noch einzelne Gebäude, in denen sich Menschen befinden, die sich weigern, das Gebiet zu verlassen. Diese Personen müssen noch aus dem Gefahrenbereich gebracht werden“, so die Stadt Düsseldorf zuletzt.

Bombenentschärfung in Düsseldorf verzögert ich wegen „unkooperativer Personen“

Update, 21:26 Uhr: Die Evakuierung der betroffenen Bereiche ist fast vollständig abgeschlossen. Doch ganz geräumt ist der Bereich noch nicht. „Leider gibt es immer noch einzelne Gebäude, in denen sich Menschen befinden, die sich weigern, das Gebiet zu verlassen. Diese Personen müssen noch aus dem Gefahrenbereich gebracht werden“, so die Stadt Düsseldorf. Erst dann kann die Fliegerbombe entschärft werden. Wann das der Fall ist, ist noch unklar.

Bombenfund in Düsseldorf: Die wichtigsten Infos im Überblick

► Fundort: Am Freitag (12. August) wurde in der Moltkestraße in Düsseldorf-Pempelfort eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden.

► Evakuierungsbereich und betroffene Personen: Der Evakuierungsbereich umfasst 500 Meter um den Fundort. Betroffen sind hier rund 17.000 Menschen. Für den zweiten Gefahrenbereich (Radius von 1000 Metern um den Fundort) gilt: Ab 20 Uhr darf sich dort niemand mehr im Freien aufhalten. Das betrifft weitere 40.000 Menschen.

► Straßensperrungen: Mehrere Straßen müssen aufgrund des Blindgängers gesperrt werden.

► Störungen bei der Rheinbahn: Laut Rheinbahn-Angaben hat die Bombenentschärfung in Pempelfort Auswirkungen auch insgesamt 16 Bus- und Bahn-Linien in der Stadt. Dort seien Einschränkungen bis circa 23:30 Uhr möglich.

► Betreuungsstellen und Gefahrentelefon: Die Stadt Düsseldorf hat Betreuungsstellen und ein Gefahrentelefon (Tel.: 3889 889) eingerichtet. Betroffene können in den Räumen der Max-Planck-Schule, der Toni-Turek-Realschule sowie in der Sporthalle der Klapheckschule während der Evakuierung unterkommen.

► 24RHEIN hat Antworten auf dich wichtigsten Fragen, die sich Betroffene des Bombenfunds in Düsseldorf stellen.

Bombenfund in Düsseldorf: Entschärfung verzögert ich wegen „unkooperativer Personen“

Update 20,11 Uhr: Die Evakuierung des Gefahrenbereichs A ist weit fortgeschritten, dauert allerdings noch an. Eigentlich sollte der Bereich um 20 Uhr vollständig geräumt sein. Doch es gibt Verzögerungen. „Leider werden die Evakuierungsmaßnahmen immer wieder durch unkooperative Personen verzögert, die den Bereich nicht verlassen wollen“, so die Stadt Düsseldorf. „Wir appellieren noch einmal: Bitte verlasst den Bereich A so schnell wie möglich, damit die Entschärfung schnellstmöglich beginnen kann.“

Bombenfund in Düsseldorf: 17.000 Menschen von Evakuierung betroffen

Update, 19:27 Uhr: Aufgrund des Blindgängers müssen rund 17.000 Menschen den Gefahrenbereich in Düsseldorf-Pempelfort verlassen. Aber wie läuft die Evakuierung? Was ist der Stand der Dinge? „Aktuell läuft die Evakuierung nach Zeitplan“, so ein Stadtsprecher gegenüber 24RHEIN. Massive Verspätungen gibt aktuell nicht.

Ab 19:30 Uhr soll der Gefahrenbereich B für die Einfahrt gesperrt werden. Bis 20 Uhr soll der Gefahrenbereich A dann vollständig evakuiert werden. Erst danach kann die Fliegerbombe entschärft werden. Normalerweise dauert solch eine Entschärfung zwischen 30 und 60 Minuten.

Bombenfund in Düsseldorf: 17.000 Menschen von Evakuierung betroffen

Update, 18:25 Uhr: Seit 18 Uhr wird der Gefahrenbereich rund um den Bombenfundort in Pempelfort gesperrt. In einem Umkreis von 500 Metern um den Fundort wird evakuiert. „Die Einfahrt in das Gebiet ist ab 18 Uhr nicht mehr möglich“, teilt die Stadt mit. Betroffen sind davon rund 17.000 Menschen.

„Bis 20 Uhr soll geräumt sein und die Menschen ihre Wohnungen verlassen haben“, heißt es weiter. Ab dann dürfen sich auch Bürgerinnen und Bürger im Gefahrenbereich B nicht mehr draußen aufhalten. Ab wann der Blindgänger dann tatsächlich entschärft wird, ist noch unklar. Das will die Stadt „kurzfristig“ mitteilen.

Bombenfund in Düsseldorf: Rheinbahn betroffen

Update, 17:24 Uhr: Auch der öffentliche Nahverkehr ist stark betroffen. Bei der Rheinbahn in Düsseldorf gibt es durch den Bombenfund in Pempelfort Einschränkungen bei insgesamt 16 Bussen und Bahnen. Diese müssen im Laufe des Abends für mehrere Stunden Umleitungen fahren oder es kommt zu Teilausfällen im Streckenverlauf.

Bombenfund in Düsseldorf: Stadt will Evakuierungsbereich bis 20 Uhr räumen

Update, 16:07 Uhr: Die Vorbereitungen zur Bombenentschärfung in Düsseldorf-Pempelfort laufen auf Hochtouren. Die Stadt plant, dass der erste Gefahrenbereich, rund 500 Meter um den Fundort der Bombe, bis 20 Uhr geräumt wird. In diesem Gebiet leben rund 17.000 Menschen, die dann alle ihre Wohnungen und Häuser verlassen müssen. Die Stadt hat inzwischen auch ein Gefahrentelefon für Betroffene geschaltet. Das ist unter der Rufnummer 0211 3889 889 zu erreichen. Durch die Evakuierung kommt es auch zu zahlreichen Straßensperrungen in Düsseldorf-Pempelfort.

24RHEIN berichtet live im News-Ticker über den Bombenfund in Düsseldorf

Bombenfund in Düsseldorf: Evakuierung betrifft rund 17.000 Menschen

Erstmeldung vom 12. August, 14:22 Uhr: Düsseldorf – Eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe wurde am Freitag (12. August) bei Bauarbeiten in Düsseldorf gefunden. Die Bombe muss noch heute Abend entschärft werden, wie die Stadt mitteilt. Der Blindgänger wurde an der Moltkestraße im Stadtteil Pempelfort entdeckt. Im Radius von 500 Metern um den Fundort muss evakuiert werden. Das betrifft laut Angaben der Stadt rund 17.000 Menschen, die ihre Häuser und Wohnungen verlassen müssen. Auch die Warn-App NINA hat bereits ausgelöst.

Bombe, Moltkestraße Düsseldorf (Montage)
Auf der Moltkestraße in Düsseldorf ist am 12. August eine Fliegerbombe gefunden worden (IDZRW-Montage). © Julian Stähle/dpa & Hans Blossey/Imago

Bombenfund in Düsseldorf: Karte mit Gefahrenbereich

Inzwischen hat die Stadt Düsseldorf eine Karte mit den Gefahrenbereichen veröffentlicht:

Die Gefahrenkarte der Stadt Düsseldorf zum Bombenfund
Die Gefahrenkarte der Stadt Düsseldorf zum Bombenfund in Pempelfort am 12. August 2022. © Stadt Düsseldorf

Der innere Kreis (circa 500 Meter um den Fundort) muss komplett geräumt werden. Dort müssen alle Menschen ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Der äußere Kreis (circa 1000 Meter um den Fundort) darf während der Bombenentschärfung nicht mehr betreten werden. Die Menschen dort dürfen dann ihre Häuser nicht mehr verlassen.

Eine Anlaufstelle für Betroffene hat die Stadt noch nicht mitgeteilt.

Bombenentschärfung in Düsseldorf: Große Evakuierung nach Bombenfund in Pempelfort

In einem Radius von 1000 Metern um den Fundort der Fliegerbombe ist luftschutzmäßiges Verhalten vorgeschrieben. Das heißt: Die Betroffenen dort dürfen sich während der Bombenentschärfung nicht im Freien aufhalten und nicht ihre Wohnungen verlassen. Das betrifft laut Informationen der Stadt Düsseldorf etwa 40.000 Personen. Der Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung Düsseldorf ist bereits informiert.

Einen genauen Zeitplan für die Entschärfung und den Beginn der Evakuierung gibt es noch nicht. „Derzeit tagt das Ämtergremium der Stadt, um die weiteren Maßnahmen und den Zeitpunkt der Entschärfung festzulegen“, teilt die Stadt mit. Nach dieser Sitzung soll es weitere Informationen geben. Die Stadt will dann auch ein Gefahrentelefon schalten. (bs/mlu)

Transparenz-Hinweis: Zunächst haben wir die Bombe als rund eine Tonne“ schwer bezeichnet. Das war ein Fehler. Es handelt sich um eine Fliegerbombe, die rund eine halbe Tonne (zehn Zentner oder 500 Kilogramm) wiegt. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.

Auch interessant

Kommentare