Blitzmarathon: NRW-weit 456 000 Fahrzeuge kontrolliert

DÜSSELDORF - Die Polizei hat beim landesweiten "Blitz-Marathon" rund 456.000 Verkehrsteilnehmer kontrolliert, 17.169 sind trotz der Ankündigung der Messaktionen zu schnell gefahren. Das teilte Innenminister Ralf Jäger (SPD) am Samstag mit.

Ralf Jäger zeigt sich zufrieden mit den Ergebnissen des landesweiten „Blitz-Marathons“ gegen zu schnelle Autofahrer in Nordrhein-Westfalen. Obendrein waren 250 Autofahrer so schnell unterwegs, dass ihnen nun ein Fahrverbot droht. 31 Autofahrer waren alkoholisiert, 307 nicht angegurtet.

Grundsätzlich sei aber festzustellen, dass die Autofahrer wegen der im Vorfeld angekündigten Kontrollaktion „verantwortungsbewusster gefahren“ sind, erklärte Jäger. Es sei gelungen, vielen Menschen klarzumachen, wie gefährlich zu schnelles Fahren ist. Der „Blitz-Marathon“ werde deshalb „im kommenden Frühjahr und Herbst“ wiederholt.

Der schnellste Raser wurde innerorts mit 103 statt der erlaubten 50 Stundenkilometer in Hennef (Rhein-Sieg-Kreis) gemessen. Dabei handelte es sich um einen 23-jährigen Kölner auf dem Weg zu einer Karnevalssitzung. Ihn erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 280 Euro, zwei Monaten Fahrverbot sowie vier Punkten in der Flensburger „Verkehrssünderkartei“. Auf der B 55 im Kreis Gütersloh war zudem ein Autofahrer in einer Tempo-70-Zone mit 148 Stundenkilometern unterwegs. Dem Verkehrsteilnehmer droht ein Bußgeld von mindestens 600 Euro, ein dreimonatiges Fahrverbot und vier Punkte in Flensburg. Unbelehrbar zeigte sich überdies eine Autofahrerin aus Lünen, die an der B 236 gleich zweimal an derselben Kontrollstelle geblitzt wurde.

Insgesamt beteiligten sich fast 3.000 Polizisten an der Aktion. An 1.400 Messstellen im Land setzte die Polizei rund 120 Radar- und 670 Lasergeräte ein. - dapd

Quelle: wa.de

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