Mit 3,5 Promille über die Autobahn

Zu blau: Fahrer musste aus Auto getragen werden

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DÜSSELDORF - Auf nur noch drei Reifen, dafür aber mit über drei Promille war ein Autofahrer am Montagmorgen auf den Autobahnen 59 und 46 unterwegs und ignorierte dabei auch hartnäckig die Anhaltezeichen der Polizei.

Der Fahrer eines VW hatte weder bemerkt, dass er nur auf drei Reifen und einer Felge auf der Autobahn unterwegs war, noch registrierte er die Anhaltezeichen der Streifen.

Erst als er von zwei Streifenwagen "eingekeilt" wurde, stoppte der Mann seinen Wagen. Der Grund war sofort erkennbar - er war alkoholisiert. Der Wert des Vortestes lag bei über drei Promille. Eine Blutprobe war ebenso die Folge, wie die Sicherstellung seines Führerscheins.

Notruf eines Zeugen

Gegen 6.40 Uhr gab ein Zeuge über den Notruf einen Hinweis, auf einen Pkw, der auf der A 59 in Fahrtrichtung Düsseldorf-Süd unterwegs war und nur noch auf drei Reifen und einer Felge fuhr.

Die Polizeibeamten der Inspektion Süd postierten sich daraufhin an der Anschlussstelle Benrath. Nur wenige Minuten später sahen sie den verdächtigen Golf, der tatsächlich nur noch drei Reifen hatte und mit einer Felge, wo sich einst der linke Vorderreifen befunden hatte, über die Fahrbahn "kratzte".

Von zwei Streifenwagen "eingekeilt"

Aber das schien der Fahrer ebenso zu ignorieren, wie die Anhaltesignale der Beamten. Erst in Höhe der Auffahrt zur A 46 konnte der VW auf dem rechten Fahrstreifen gestoppt werden, nachdem der Pkw zuvor von zwei Streifenwagen "eingekeilt" wurde.

Als die Polizisten die Autotür öffneten war schnell klar, aus welchem Grund der Fahrer nicht reagiert hatte. Er war betrunken, konnte nicht mehr allein aus dem Pkw aussteigen und musste zum Streifenwagen getragen werden.

Führerschein wurde sichergestellt

Ein Vortest in der Wache ergab einen Wert von über 3,5 Promille. Ein angeforderter Arzt entnahm dem 51-Jährigen eine Blutprobe. Sein Führerschein wurde sichergestellt.

Unter welchen Umständen der Vorderreifen verloren ging, konnte bislang noch nicht geklärt werden.

Quelle: wa.de

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