Bipolar will hoch hinaus: neue Adresse

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Die Firmenspitze freut sich über den Entwurf. ▪

BELECKE ▪ Sie ist am Industriestandort in Belecke mit 400 Mitarbeitern das „kleine“ Anhängsel des großen Infineon-Hauses aber entwickelt sich auf einer ähnlichen Erfolgswelle. Jetzt will die Infineon Technologies Bipolar GmbH & Co. KG hoch hinaus. Im wahrsten Sinne des Wortes: Oben auf der Haar im Industriepark Belecke Nord soll für 6 bis 8 Millionen Euro ein 4500 Quadratmeter großes modernes Büro- und Laborgebäude entstehen. Die Führungsmannschaft Michel Lanfranca, Martin Obertrifter und Jörg Dorn präsentierte gestern gemeinsam mit dem Essener Architekt Axel Koschany die ersten Entwürfe des euphorischen Projektes.

Mit dem Neubau, der im Laufe des Jahres 2013 fertig gestellt werden soll, will sich Bipolar, eine Tochter von Infineon (60 Prozent) und Siemens (40 Prozent), am Standort in Belecke „ein eigenes Gesicht und eine eigene Adresse“ geben. Deshalb soll der Neubau auch widerspiegeln, wie sich das Unternehmen versteht: „transparent, großzügig, offen“, sagte Kaufmännischer Geschäftsführer Martin Obertrifter. Mit dem Architekturbüro KZA glaubt das Team den idealen Partner gefunden zu haben. Aus zehn Entwürfen wurde der Essener Vorschlag einmütig und begeistert ausgewählt. Er nimmt ganz bewusst die Lage am Rande des Gewerbegebietes mit weitem Blick hinaus in die Natur auf. Die „grüne Wiese“, so Michel Lanfranca, werde auf diese Weise mit einer Glasfront ins Haus geholt – quasi direkter Blick auf den „Wachtelkönig“, scherze gestern der Mann an der Bipolar-Spitze.

„Selbstbewusste Adresse des Unternehmens“ und gleichzeitig „Dialog mit der Landschaft“ ist den Bipolar -Leuten als Grundlage für menschliche Kreativität, Kommunikation aber auch als Aushängeschild wichtig. Schließlich gibt es einen hohen Bedarf an jungen Ingenieuren, denen man moderne und attraktive Arbeitsplätze anbieten möchte. 100 bis 150 Beschäftigte werden zukünftig am neuen Standort arbeiten. Auch wenn man die Begriffe „oben“ und „unten“ in Zukunft möglichst wenig nutzen möchte, so zeigte sich das Führungsteam nicht ganz sicher, ob das auf Dauer gelingen werde. Mit einem Netzwerk eng verwoben werden sollen beide Standorte. Die Produktion mit den anspruchsvollen Reinräumen aber auch jene Anlagen, die in Kooperation mit den Nachbarfirmen genutzt werden, sollen dauerhaft am jetzigen Standort verbleiben. Auf der Gesamt-Grundstücksfläche von 12 000 Quadratmetern, die in Kürze von der Stadt erworben wird, sind natürlich Erweiterungen möglich. ▪ gr

Quelle: wa.de

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