Blutbad in Bielefeld: Nachbarschaftsstreit soll Ursache sein

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Vor diesem Haus ereignete sich das Blutbad in Bielefeld.

BIELEFELD - Ein 75 Jahre alter Sportschütze hatte am Sonntag in der Bielefelder Innenstadt eine 74 Jahre alte Frau und einen 83-jährigen Mann mit mehreren Schüssen in den Kopf getötet und später sich selbst das Leben genommen. Dem Blutbad ist nach Angaben der Polizei ein jahrelanger Nachbarschaftsstreit vorausgegangen.

Dem Blutbad in Bielefeld mit drei Toten ist nach Angaben der Polizei ein jahrelanger Nachbarschaftsstreit vorausgegangen. Die Auseinandersetzungen könnten zu der Eskalation geführt haben, teilten die Ermittler am Montag mit. Bereits im Jahr 2011 hatte der Schütze nach Polizeiangaben die 74-Jährige angezeigt. Er warf ihr in einer Strafanzeige vor, die Reifen seines Motorrollers zerstochen zu haben. "Der Streit schwelte wohl schon etwas länger", sagte eine Polizeisprecherin.

Zusammen mit der Frau war der 83-jähriger Mann vor der Haustür eines Mehrfamilienhauses in der Bielefelder Innenstadt durch Schüsse getötet worden. Im Keller und in der Wohnung des 75-Jährigen fand die Polizei mehrere Schusswaffen, aber keinen Abschiedsbrief.

Die Ehefrau des Schützen war zur Tatzeit im Urlaub. Ihr Mann war der Polizei bislang nicht aufgefallen. Zu den weiteren Hintergründen der Tat wollte sich die Polizei wegen der laufenden Ermittlungen noch nicht äußern. - dpa

Quelle: wa.de

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