Beleuchtung inszenieren – das ist wichtig

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Achten Sie bei der Beleuchtung Ihrer Räume auf einen harmonischen Mix aus Deckenlampen, Stehlampen und einzelnen LED-Spots.

Hängelampe, Stehleuchte und LED-Spot – die richtige Beleuchtung schafft eine behagliche Wohnatmosphäre und bringt Ihre Räume zum Strahlen. Lesen Sie hier, mit welchen Lampen Sie Ihre Wohnung am besten in Szene setzen und worauf es dabei ankommt.

Wenn Sie eine Wohnung einrichten, planen Sie die richtige Beleuchtung gleich mit. Mit einem auf Ihre Räume abgestimmten Konzept für Lampen und Leuchten gehen Sie gezielt vor. Das Licht sollte zum Stil und der Farbgestaltung Ihrer Wohnräume ebenso passen wie zu Ihren Möbeln und den verwendeten Stoffen. Denken Sie daran: Kleine Stilbrüche dürfen ruhig sein. So wird eine Lampe im Retrolook in einem modernen Wohnzimmer zum besonderen Blickfang.

Lampen und Leuchten gibt es im Fachhandel in allen erdenklichen Formen und Materialien: von Schirmlampen im 50er-Jahre-Stil über moderne Halogen-Leseleuchten bis hin zu Stehlampen aus japanischem Reispapier. Die passende Beleuchtung muss nicht teuer sein: In Möbelhäusern oder im Internet finden Sie eine riesige Auswahl an günstigen Lampen, die gemütliches Licht in Ihr Wohnzimmer zaubern. Allerdings müssen Sie hier in der Regel auf ausführliche Beratung verzichten. Sind Sie unsicher, was zu Ihnen passt, erkundigen Sie sich bei einem Lichtplaner oder Lichtdesigner, der sich auf private Wohnräume spezialisiert hat. 

Die richtige Lampe am passenden Ort

In der Regel besteht ein Konzept für die Beleuchtung aus einem Zusammenspiel unterschiedlicher Lampen und Leuchten. Eine Hängelampe über dem Esszimmertisch platziert dient nicht nur der Beleuchtung des Raums. Die Einzelleuchte fällt ins Auge und ist ein zusätzliches Wohnaccessoire. Verwenden Sie einzelne Hängeleuchten nicht als Grundbeleuchtung. Dafür ist ihr Licht entweder zu schwach – Ihre Einrichtung wirft große Schatten – oder zu stark. Dann schafft sie im Raum eine ungemütliche Wartezimmer-Atmosphäre. In einem kleinen Raum wie dem Flur kommt eine Hängeleuchte gut zur Geltung und sorgt für das nötige Licht.

Eine Stehleuchte gehört zu jedem Beleuchtungskonzept dazu. Das indirekte Licht, das nur einen Teil des Raumes beleuchtet, macht ein Wohnzimmer gemütlich. Stellen Sie zum Beispiel eine Stehlampe in die Nähe Ihrer Sitzecke im Wohnzimmer. Achten Sie darauf, dass die Leuchte einen Dimmer hat. Sie taucht diesen Bereich des Raumes in ein wohliges Licht, der Rest des Wohnzimmers bleibt im Halbdunkel.

Mit modernen LED- und Halogen-Leuchten sind in den vergangenen Jahren unzählige Formen und Farben an Lampen auf den Markt gekommen. Das Halogen-Leuchtmittel ist sehr kompakt und benötigt wenig Platz. So brauchen Halogen-Lampen keinen großen Schirm mehr. Sie eignen sich besonders gut als Leselampen. LED-Leuchten sind noch flexibler einsetzbar. Mit LED-Spots an der Decke sorgen Sie in der Küche für die richtige Beleuchtung oder kennzeichnen Flure und Treppen, damit nachts niemand stolpert. LED-Lampen sind zwar etwas teurer als andere Leuchtmittel, verbrauchen aber weniger Energie und halten bis zu 25 Jahre.

Tipps für die richtige Beleuchtung

  • Planen Sie schon bei einem Neubau ausreichend Steckdosen ein. So können Sie an unterschiedlichen Stellen eines Raumes Lampen platzieren und brauchen keine Verlängerungskabel.
  • Mit einzelnen Lampen, an der richtigen Stelle platziert, setzen Sie Akzente in einem Raum und bringen zum Beispiel ein Bild oder ein Möbelstück zur Geltung.
  • Die Tiefe Ihres Raumes kommt besser zur Geltung, wenn nur der Bereich um das Sofa und die Sitzecke beleuchtet ist, der Rest jedoch im Halbdunkel bleibt.
  • Sorgen Sie dafür, dass Ihre Lampen – insbesondere diejenigen auf Augenhöhe etwa über dem Esszimmertisch – so abgeschirmt sind, dass sie niemanden blenden.
  • Für Räume, in denen das Licht lange brennt, eignen sich Energiesparlampen oder LED-Leuchten.

Quelle: wa.de

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