Bankräuber richtet in Lippstadt Waffe gegen sich

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Ein Rettungshubschrauber brachte den schwerverletzten Bankräuber in eine Klinik nach Bochum. ▪

LIPPSTADT ▪ Ein Bankräuber hat sich gestern in Lippstadt-Eickelborn mit einer Pistole lebensgefährlich verletzt.

Der 38-Jährige hatte am Morgen eine Angestellte vor einer Filiale der Volksbank abgepasst. Der mit einer Sturmhaube maskierte Mann zwang die 42-Jährige mit vorgehaltener Waffe, den Tresor zu öffnen. Der Räuber fesselte die Frau mit Klebeband und verschwand mit seiner Beute. Das Opfer konnte sich aber schnell befreien und die Polizei informieren.

Bei der Großfahndung fiel einer Streifenwagenbesatzung ein Verdächtiger auf, der sich etwa einen Kilometer vom Tatort in einem dichten Gebüsch versteckte. Der Mann rannte auf ein als Hundeübungsplatz genutztes ehemaliges Freibadgelände und drohte, sich zu erschießen. Daraufhin hätten sich die Kräfte zurückgezogen, um auf Spezialkräfte zu warten, sagte ein Polizeisprecher.

Kurze Zeit später gab der Verdächtige mehrere Schüsse ab. Die Polizeibeamten konnten erkennen, dass der Mann schwer verletzt war. Nach der Versorgung durch den Notarzt wurde er mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Die Beute, die Maskierung und die Tatwaffe wurden sichergestellt. Nach den ersten Erkenntnissen der Ermittler handelt es sich bei dem Täter um einen polnischen Staatsangehörigen. ▪ dpa/dapd

Quelle: wa.de

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