Signalstörungen am Montagmorgen

Bahnstrecke wieder frei - trotzdem Verspätungen zwischen Dortmund und Hamm

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Die Strecke Hamm-Dortmund ist vorbereitet, ab Dezember soll hier der neue RRX fahren.

Dortmund - Die Bahnstrecke zwischen Dortmund und Hamm ist nach einer zweimonatigen Vollsperrung wieder freigegeben. Trotzdem gab es am Montagmorgen für Reisende etwa im RE 1, R 6 oder RE 11 Verspätungen.

Wegen einer Signalstörung zwischen Hamm und Kamen kommt es laut Bahn in beide Richtungen zu Verspätungen von 10 bis 20 Minuten. Fahrten von Hamm nach Düsseldorf dauerten bis zu 30 Minuten länger. Umleitungen seien zwischen Hamm Dortmund Hauptbahnhof seien nach Bahn-Angaben ohne Zwischenhalt in beide Richtungen möglich.

Offiziell fahren die Züge seit Montagmorgen nach zwei Monaten wieder nach regulärem Fahrplan, wie ein Bahn-Sprecher sagte. Seit dem 14. Juli waren Schienen und Weichen erneuert sowie Oberleitungen modernisiert worden. Bahnhöfe auf der 24 Kilometer langen Strecke wurden fit gemacht für den geplanten Rhein-Ruhr-Express (RRX). Der erste RRX soll ab dem 9. Dezember als RE 11 regulär zwischen Düsseldorf und Kassel fahren.

Für die Bauarbeiten fielen auf der wichtigsten Verkehrsachse zwischen dem östlichen Ruhrgebiet, Ostwestfalen und Berlin Züge aus oder wurden über Lünen im Norden und Dortmund-Hörde im Süden umgeleitet. Für Pendler zwischen Hamm und Dortmund setzte die Bahn acht Wochen lang Busse als Ersatz ein.

Vereinzelt müssen die Bahnkunden aber auch jetzt noch mit wenigen Minuten Verspätung rechnen, weil Züge auf ein Nachbargleis umgeleitet werden. Nach dem Fund einer Fliegerbombe Mitte August am Rangierbahnhof Hamm muss die Bahn nach eigenen Angaben auf einer Strecke von 2,7 Kilometern vorsorglich noch vereinzelte Verdachtspunkte im Boden untersuchen. - dpa/eB

Quelle: wa.de

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