Baby geschüttelt: Angeklagter legt Geständnis ab

MÜNSTER - Als sein zehn Wochen alter Sohn im Oktober 2011 nicht aufhören wollte zu schreien, rastete ein junger Vater aus Rheine aus. Der Mann schüttelte das Kind so heftig hin und her, dass es schwere Hirnverletzungen erlitt. Zu Prozessbeginn vor dem Landgericht Münster hat der 25-Jährige am Dienstag ein Geständnis abgelegt.

"Ich war in der Situation völlig überfordert. Das alles hat mich sehr mitgenommen", sagte der Angeklagte. Die Mutter des Kindes war am Tatabend mit zwei Freundinnen ausgegangen und hatte den Mann erstmals mit dem Kind alleine gelassen. Inzwischen hat sie sich von dem 25-Jährigen getrennt.

Nach Angaben eines Arztes hat das Baby bei der Attacke ein so schweres Schütteltrauma erlitten, dass es wahrscheinlich nie wieder ganz gesund werden wird. Der inzwischen fast zwei Jahre alte Junge kann bis heute nicht krabbeln oder laufen. "Er macht aber täglich große Fortschritte", berichtete die Mutter den Richtern. - lnw

Quelle: wa.de

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