Autotransporter von Zug halbiert - neun Leichtverletzte

WARBURG - Neun Menschen sind bei einen Zugunglück am Freitag im ostwestfälischen Warburg leicht verletzt worden. Ein Autotransporter wurde an einem Bahnübergang beim Aufprall auseinandergerissen. Der vordere Zugteil des Doppeltriebwagens sprang aus den Schienen und stellte sich nach dem Aufprall quer, wie die Polizei mitteilte.

Der Fahrer des Autotransportes hatte zur Orientierung auf dem Übergang gehalten. In dem Moment gingen die Schranken herunter. Als sich der Zug mit Tempo 120 näherte, sprang der 55 Jahre alte Fahrer aus dem Führerhaus. Der Zugführer (43), der eine Notbremsung eingeleitet hatte, lief noch rechtzeitig vor der Kollision in den Fahrgastraum, und rette damit möglicherweise sein Leben, wie ein Polizeisprecher sagte.

Der Zug der Linie Hagen - Warburg war mit 36 Menschen besetzt, als es zum Unglück kam. Drei der neun Leichtverletzten seien ins Krankenhaus gekommen. Die Strecke bleibe vorerst gesperrt. - lnw

Quelle: wa.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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