Aufmarsch in Soest

SOEST ▪ Der Stadt Soest steht am Wochenende eine Neonazi-Demonstration bevor. Die Rechtsextremisten nehmen den Tod eines 20-jährigen Soester Schülers zum Anlass, der vorvergangenen Samstag auf einer Abi-Fete niedergestochen worden war.

Weil als Tatverdächtiger ein 17-jähriger türkischstämmiger Schüler aus Soest verhaftet worden ist, schüren Neonazis und Sympathisanten seit einer Woche in Netz-Einträgen und E-Mails an Redaktionen die Stimmung und fordern Selbstjustiz, Sippenhaft und die Ausweisung von Ausländern.

Hinweise, der Hass der Rechtsextremisten könnte deshalb so groß sein, weil womöglich das Opfer der rechten Szene nahegestanden habe, weist die zuständige Staatsanwältin zurück: „Wir haben keinen Beleg dafür.“

Kaum ist gestern die Neonazi-Demo in Soest bekannt geworden, hat sich ein Bündnis aus Politik und Bürgern formiert, das mit einer Kundgebung Farbe für ein friedliches Miteinander bekennen will. ▪ hs

Quelle: wa.de

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare