176.000 Euro Schadensersatz

Teure Feier für MK-Juso-Chef Ferber

MÄRKISCHER KREIS - Wer die Musik bestellt, muss sie auch bezahlen. Dass nun ausgerechnet dieser Satz für einen Kommunalpolitiker Wirklichkeit werden kann, ist für den amtierenden Vorsitzenden der Jusos im Märkischen Kreis, Fabian Ferber, besonders bitter.

Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hat ihn als damaligen Asta-Vorsitzenden der Ruhr-Universität Bochum und seinen Finanzreferenten für die finanzielle Pleite eines Konzerts verantwortlich gemacht und beide wegen grober Fahrlässigkeit zu einer Schadenersatzzahlung  von 176.000 Euro verurteilt.

Kurze Rückblende: Der Allgemeine Studierendenausschuss (Asta) plante zum Jahresabschluss 2007 eine Mega-Party mit der Crème de la Crème aus der Musikszene: Culcha Candela, Juli und 2Raumwohnung traten in der Mensa auf. Doch die Veranstaltung floppte. Statt der geplanten 5.000 Besucher kamen nur rund 1.400.

Unterm Strich endete der Abend mit einem Minus von 230.000 Euro. Fabian Ferber, damals 20 Jahre alt, sowie sein Finanzreferent hatten grünes Licht für die Veranstaltung gegeben. Am Mittwoch holte die Vergangenheit die beiden ehemaligen Asta-Spitzen ein.

Fabian Ferber (Mitte) im Kreise der Jungsozialisten aus dem Märkischen Kreis und mit dem Landtagsabgeordneten Gordan Dudas. Hier klicken, um das Bild zu vergrößern. 

Mehr zum Thema Lesen Sie hier bei den Kollegen des Lüdenscheider Anzeigers

Quelle: wa.de

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