Alvaro-Unfall auf der Autobahn rekonstruiert

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Ermittler rekonstruieren den Hergang des tödlichen Unfalls auf der A1 bei Leverkusen, bei dem im Februar der FDP-Europaabgeordnete Alexander Alvaro schwer verletzt wurde. Dazu wurde die Autobahn am Freitagabend für etwa drei Stunden ab der Auffahrt Burscheid in Fahrtrichtung Köln vollständig gesperrt.

KÖLN - Sachverständige haben in der Nacht zum Samstag auf der Autobahn 1 zwischen Leverkusen und Burscheid den Verlauf eines tödlichen Verkehrsunfalls rekonstruiert. Das bestätigte die Kölner Polizei am Sonntag.

Im Februar dieses Jahres war dort ein 21-Jähriger ums Leben gekommen. In den Unfall verwickelt war auch der FDP-Europaabgeordnete Alexander Alvaro, der schwere Verletzungen erlitt.

Nach bisherigen Erkenntnissen hatte damals ein 21 Jahre alter Autofahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Sein Wagen stellte sich quer zur Fahrbahn. Das nachfolgende Auto von Alvaro prallte in den Unfallwagen. Dabei starb der 21-Jährige, seine beiden Mitfahrer und der Politiker verletzten sich schwer.

Um den genauen Hergang des Unfalls zu ermitteln, wurde das Geschehen jetzt nachgestellt. Die Autobahn blieb in der Nacht mehrere Stunden voll gesperrt, es bildete sich ein Stau von einem Kilometer Länge, sagte eine Polizeisprecherin.

Im Juni hatte das Europäische Parlament in Straßburg für die Aufhebung der parlamentarischen Immunität Alexander Alvaros gestimmt und damit den Weg für Ermittlungen gegen seinen Vizepräsidenten frei gemacht. - lnw

Quelle: wa.de

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