Altkennzeichen in NRW zurück - Vor allem im Ruhrgebiet gefragt

DÜSSELDORF - Die Altkennzeichen sind vor allem ins Ruhrgebiet zurückgekehrt. Gerade größere Städte mit 70 000 bis 100 000 Einwohnern wie Moers, Lünen, Witten oder Castrop-Rauxel nutzten die Kennzeichen mit den alten Regionalkürzeln vier Monate nach ihrer Wieder-Einführung, sagte Professor Ralf Bochert von der Fachhochschule Heilbronn der Nachrichtenagentur dpa.

Nach Informationen des NRW-Verkehrsministeriums in Düsseldorf sind 14 von 40 Altkennzeichen wiederbelebt. Dazu könnten weitere kommen - wie etwa MON für die Eifelstadt Monschau. Seit dem 1. November 2012 können Länder beim Bund alte Kürzel beantragen. Vorher entscheiden Kreise und kreisfreie Städte. Vor allem für Menschen in den größeren Städten sei es naheliegend, ein eigenes Kennzeichen zu haben, sagte Bochert. Das Ruhrgebiet trete nach außen hin zwar geschlossen auf, unter den Städten gebe es aber starke Abgrenzungstendenzen, sagte Bochert, der zur Kennzeichenliberalisierung forscht. Wattenscheid und Wanne-Eickel nähmen als Stadtteile mit eigenem Kennzeichen eine besondere Rolle ein. Kleinste Stadt mit Altkennzeichen in NRW sei die Eifelstadt Schleiden mit 13 000 Einwohnern.

Quelle: wa.de

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