Samstag ist Feiertag

Nach Allerheiligen: Wo Sie Sonntag shoppen können

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Am Samstag haben die Geschäfte geschlossen, aber Sonntag ist in vielen Städten in NRW verkaufsoffener Sonntag.

WESTFALEN - Shoppen am Samstag ist dieses Wochenende nicht möglich. Wegen Allerheiligen haben fast alle Geschäfte geschlossen. Dafür gibt es vielerorts in NRW einen verkaufsoffenen Sonntag. Was Samstag auf hat und wo Sonntag geshoppt werden kann erfahren Sie hier.

Allerheiligen ist ein "stiller Feiertag". Das heißt, dass die Trauer und Andacht der Gläubigen an diesem Tag nicht gestört werden sollen. Dementsprechend soll es ruhiger zugehen als an normalen Tagen und sogar als an anderen Feiertagen.

Laute Musik und Tanzveranstaltungen sind grundsätzlich verboten, ebenso wie Märkte, Messen oder Volksfeste. Aber auch Geschäfte dürfen nicht geöffnet haben - mit Ausnahme von Bäckern oder Blumenhändlern. Solche Läden dürfen am Samstag für fünf Stunden öffnen. Brötchen, Zeitungen und Blumen können also problemlos eingekauft werden.

Dass man aber am Samstag nicht shoppen gehen kann, heißt nicht, dass es an diesem Wochenende keine Möglichkeiten gibt, trotzdem einzukaufen. Der Herbst ist die Zeit der verkaufsoffenen Sonntage - langsam geht die Weihnachtssaison los und die Geschenke wollen besorgt werden.

So gibt es auch an diesem Sonntag zahlreiche Städte in NRW, die von der gesetzlichen Sonderregelung zum verkaufsoffenen Sonntag Gebrauch machen. Die Geschäfte haben an diesem Tag meist von 13 bis 18 Uhr geöffnet - an einigen, wenigen Orten auch von 12 bis 17 Uhr.

Hier kann man Sonntag shoppen:

(Stadtnamen anklicken für weiter Infos!)

Aachen

Bedburg-Hau

Bocholt (Lichtersonntag)

Bochum

Dortmund (Hansemarkt)

Gelsenkirchen (1000 Lichter in der City und Oktoberfest)

Gütersloh

Hagen

Herne

Issum (Hubertusmarkt)

Köln (Schokoladenfest)

Krefeld

Mönchengladbach (Martinsfest)

Mülheim

Münster (Send-Kirmes)

Oberhausen

Remscheid

Das Gesetz zur Regelung der Ladenöffnungszeiten in Nordrhein-Westfalen gestattet den Städten und Gemeinden die Freigabe von bis zu elf Sonntagen, an denen die Geschäfte offen haben dürfen - verteilt auf die Stadtteile. Viermal im Jahr darf das ganze Stadtgebiet für einen verkaufsoffenen Sonntag freigegeben werden.

Verkaufsoffene Adventstage

Verkaufsoffene Sonntage dürfen auch auf Adventstagen fallen - wenn das ganze Stadtgebiet betroffen sein soll, darf das einmal passieren; wenn einzelne Stadtgebiete betroffen sein sollen, können auch zwei Advents-Sonntage für den Verkauf freigegeben werden.

Es wird also auch nach diesem Sonntag noch verkaufsoffenen Sonntage geben - falls es für die Weihnachstgeschenke doch noch etwas zu früh sein sollte.

Quelle: wa.de

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