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Affenpocken in Münster: Sechster Fall der Krankheit in NRW gemeldet

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Jetzt gibt es sechs Fälle von Affenpocken in NRW. Bei einem Mann in Münster wurde das Virus nachgewiesen. Er wird im Krankenhaus behandelt.

Münster - Die Nachricht kam am Freitagabend (27. Mai): Die Stadt Münster informierte darüber, dass das Universitäts-Klinikum Münster (UKM) dem Gesundheitsamt der Stadt einen durch PCR-Test bestätigten Affenpocken-Fall gemeldet hat. Es handelt sich um den sechsten Fall in Nordrhein-Westfalen.

Affenpocken in Münster: Sechster Fall in NRW gemeldet

Ein 34-jähriger Mann aus Münster hat sich laut der Deutschen Presse-Agentur am Freitag mit Symptomen beim Hausarzt vorgestellt. Es folgte eine Überweisung an das UKM. Dort bestätigte das Labor die Infektion und schickte eine Probe an das Robert Koch-Institut.

Damit gibt es in NRW nun insgesamt sechs bestätigte Fälle von Affenpocken. Am vergangenen Dienstag war die Krankheit bei drei Männern im Alter von 36 bis 45 Jahren in Köln diagnostiziert worden, am Freitag meldete die Stadt Düsseldorf zwei weitere Fälle. Einen weiteren Verdacht auf eine Affenpocken-Infektion gibt es in Aachen. Das Ergebnis dort steht aber noch aus.

Affenpocken in NRW: Mann in Münster infiziert

Der nun in Münster behandelte Patient ist stationär aufgenommen worden, ihm geht es den Umständen entsprechend gut. „Es handelt sich um eine Person mit Exposition im europäischen Ausland“, heißt es in der Mitteilung der Stadt weiter.

Vor einer Woche war erstmals in Deutschland in München ein Fall von Affenpocken bestätigt worden. Das Virus ruft meist recht milde Symptome wie Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen oder Hautausschlag hervor, kann aber auch schwere Verläufe nach sich ziehen. Übertragen wird es vor allem über direkten Kontakt oder Kontakt zu kontaminierten Materialien. Auch eine - wohl sehr seltene - Übertragung über Tröpfchen in der Luft ist auf kürzere Distanzen möglich. Infizierte und enge Kontaktpersonen unterliegen einer 21-tägigen Quarantäne.

- Deutsche Presse-Agentur (dpa)

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