NRW wirbt um Ärzte aus Nicht-EU-Ländern

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Symbolbild

DÜSSELDORF - Das NRW-Gesundheitsministerium will ab Januar 2014 Medizinern aus dem außereuropäischen Ausland den Berufseinstieg erleichtern. Ein Integrationsprojekt der Otto-Benecke-Stiftung in Bonn bereitet 20 Ärzte aus Nicht-EU-Ländern auf die Zulassung zum Arztberuf vor.

Innerhalb von elf Monaten lernen sie deutsche Fachausdrücke und absolvieren ein Praktikum. Sie legen eine Prüfung ab und erwerben die Approbation. Noch bis zum 30. Oktober können sich Mediziner aus Nicht-EU-Ländern bewerben.

In NRW seien 500 Stellen für Hausärzte nicht besetzt, teilte das NRW-Gesundheitsministerium auf Anfrage am Freitag mit. Das Ministerium erwartet, das künftig vor allem Augenärzte und Urologen fehlen. Mit seiner Initiative will das Land den Ärztemangel bekämpfen.

Haben Ärzte ihre medizinische Ausbildung außerhalb der EU absolviert, müssen sie ihre Qualifikation in Deutschland anerkennen lassen und ausreichende Sprachkenntnisse nachweisen. Weil die Anerkennung der ausländischen Abschlüsse aufwendig ist, arbeiten viele Ärzte in Berufen, für die sie überqualifiziert sind. - dpa

Quelle: wa.de

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