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A45-Talbrücke: Neue Ergebnisse nach Laserscan-Messungen

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Von: Stefan Herholz

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Für vier Tage war jüngst die A45 zwischen Hagen-Süd und Lüdenscheid voll gesperrt worden, um die Talbrücke Brunsbecke bei Hagen, eine Schwesterbrücke der gesperrten A45-Talbrücke Rahmede bei Lüdenscheid, mit einem Laserscan zu untersuchen. Nun gibt die Autobahn Westfalen GmbH die Ergebnisse bekannt.

Lüdenscheid - Die Ergebnisse der Laserscan-Untersuchungen an der Talbrücke Brunsbecke haben keine Auffälligkeiten ergeben. „Unsere Annahme, dass diese Brücke in der Konstruktion robuster ausgeführt ist als die Schwesterbrücke Rahmede, hat sich als richtig erwiesen“, sagt Nadja Hülsmann, Geschäftsbereichsleiterin Bau in der Außenstelle Hagen der Autobahn Westfalen.

A45-Talbrücke Brunsbecke: Neue Ergebnisse nach Laserscan-Messungen

Die Talbrücke Brunsbecke war im Rahmen einer viertägigen Vollsperrung mit einem speziellen Laserscan-Verfahren vermessen worden. Die Vollsperrung war notwendig, weil Erschütterungen die Ergebnisse hätten verfälschen können.

Trotz der positiven Ergebnisse ist die Verkehrsführung auf der Brücke im Zuge der Vollsperrung verändert worden. So soll die Belastung der Brücke durch den zunehmenden Schwerverkehr verringert werden. Auch ein Tempolimit für Lkw auf 60 km/h dient dem Schutz der Brücke. Nach wie vor gilt auf der Brücke ein Überholverbot für Lkw sowie ein Abstandsgebot von 50 Metern.

Die A45-Talbrücke Brunsbecke in Fahrtrichtung Dortmund - mit Geschwindigkeitsbegrenzung.
Die A45-Talbrücke Brunsbecke in Fahrtrichtung Dortmund - mit Geschwindigkeitsbegrenzung. © Jan Schmitz

Die Talbrücke Brunsbecke muss in naher Zukunft neu gebaut werden. Für den Neubau sind weitere Baugrunduntersuchungen notwendig, um die Gründung der Brücke sicher zu planen.

Seit Dezember 2021 ist die A45-Talbrücke Rahmede zwischen Lüdenscheid und Lüdenscheid-Nord voll gesperrt. Seitdem leiden die Anwohner und die Infrastruktur in Lüdenscheid unter dem Umleitungsverkehr, die die Straßen in der Stadt verstopft. Vor allem der Lkw-Verkehr soll aus der Stadt herausgehalten werden. Das Finanzamt gewährt sogar schon einen „Brücken-Rabatt“ und das Landesumweltamt veranlasst Emissionsmessungen.

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