Auf A45-Parkplatz Drögenpütt

Polizisten retten Hund aus überhitztem Wohnwagen - Besitzer wirft ihnen Diebstahl vor

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Selfie mit dem geretteten Hund - das ließen sich die Polizisten nicht nehmen.

Polizisten haben auf dem A45-Parkplatz Drögenpütt einen Hund aus einem überhitzten Wohnwagen gerettet - und ihn mit zur Meinerzhagener Wache genommen. Der Besitzer hatte später nichts als Beschimpfungen und Floskeln für die Beamten übrig. 

Meinerzhagen - Polizeibeamte wurden gestern zum Drögenpütt auf der A45 zwischen Meinerzhagen und Lüdenscheid-Süd gerufen, teilte die Polizei am Mittwochmorgen mit.

Auf der Rastanlage befand sich demnach ein Wohnwagen ohne Zugfahrzeug, in dem ein Hund saß. "Der Besitzer weit und breit nicht zu sehen", so die Polizei zur Situation. Und weiter: "Der Wohnwagen stand in der prallen Sonne bei rund 30 Grad Außentemperatur. Die Dachluke des Wohnwagens stand auf Kipp. Ein Schälchen Wasser konnten die Beamten durch das Fenster zwar ausmachen, aber auch einen stark hechelnden, apathischen Hund, der sichtlich unter der Hitze litt."

Den Polizisten gelang es dann, das Fenster des Wohnwagens ohne Beschädigungen zu öffnen und wieder zu verschließen. Sie befreiten den Hund aus seiner Lage und brachten ihn zunächst zur Wache nach Meinerzhagen. 

Hochaggressiver Besitzer hat nichts als Vorwürfe parat

Dort meldete sich wenig später der Besitzer des Hundes. Sein Vorwurf nach Schilderung des Sachverhaltes: die Polizeibeamten hätten seinen Hund geklaut. "Der hochaggressive Mann zeigte keinerlei Einsicht und hatte nur Floskeln wie 'fangen sie lieber die richtigen Verbrecher' parat", berichtet die Polizei. Den Mann erwartet nun eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. -eB

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Quelle: wa.de

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