100.000 Euro Sachschaden

Schwerer Unfall auf A45: Lkw durchbricht Mittelleitplanke - stundenlange Verkehrsprobleme

Ein Mitarbeiter eines Abschleppunternehmens begutachtet einen Lkw nach einem schweren Unfall.
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Schwerer Lkw-Unfall auf der A45 bei Hagen in der Nacht zum Freitag.

Massive Behinderungen auf der A45 im Berufsverkehr: Nach einem Lkw-Unfall vom späten Donnerstagabend dauerten die Bergungsarbeiten bis Freitagmittag an.

Lüdenscheid/Hagen - Autofahrer müssen am Freitagmorgen auf der A45 zwischen Lüdenscheid-Nord und Hagen-Süd mit Stau und Behinderungen rechnen. Dort dauern Bergungsmaßnahmen nach einem schweren Lkw-Unfall an. In Richtung Dortmund war bis 13.15 Uhr nur eine Fahrspur befahrbar. Die Polizei rechnet damit, dass die Arbeiten bis zum frühen Nachmittag dauern werden.

Autobahn:A45 (Sauerlandlinie)
Gesamtlänge: 257 km (122 in NRW)
Bundesländer:NRW, Hessen, Bayern

Lkw-Unfall auf der A45: Stau und Verkehrsbehinderungen

Nach Angaben der Polizei Dortmund war der 54-Jährige aus Delmenhorst (Niedersachsen) gegen 23 Uhr mit seinem Sattelzug auf dem rechten Fahrstreifen der Sauerlandlinie in Richtung Dortmund unterwegs. Vor der Anschlussstelle Hagen-Süd, im dortigen Baustellenbereich, kam er auf regennasser Fahrbahn aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. Sein Fahrzeug erfasste eine Warnbake und prallte gegen die Betonschutzwand. Anschließend geriet der Lkw nach links und durchbrach die Mittelschutzplanke, bevor er zum Stehen kam. Die Planke wurde auf einer Länge von 50 bis 100 Metern beschädigt und teilweise umgeworfen.

Betonteile lagen über die Fahrbahn verteilt.

Durch herumfliegende Trümmerteile wurde zudem ein nachfolgendes Auto leicht beschädigt. Abgesplitterte Betonteile lagen über die gesamte Fahrbahn der A45 verteilt und mussten zum Teil von Hand weggefegt werden. Der 54-jährige Fahrer erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen. Ein Rettungswagen brachte ihn zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

Unfall auf der A45: Bergung des Lkw dauerte Stunden

Seit etwa 5 Uhr läuft die Bergung des Lkw. Dafür war noch in der Nacht ein Kranwagen angefordert worden, der den Sattelzug von der Betonplanke heben soll. Aufgrund der Bergung des Aufliegers waren beide Richtungen am frühen Morgen nur einspurig befahrbar gewesen. In Richtung Gießen konnte die Fahrbahn gegen 6.30 Uhr wieder komplett freigegeben werden. Richtung Dortmund dauerten die Arbeiten noch bis 13.15 Uhr an.

Laut Stauradar bildete sich dort bereits bis kurz vor 9 Uhr ein etwa zehn Kilometer langer Stau. Nach Angaben des Landesbetriebs Straßen.NRW mussten Autofahrer am frühen Morgen zeitweise etwa 20 Minuten mehr Zeit einplanen. Die Feuerwehr Hagen war mit 20 Kräften im Einsatz, auch das THW wurde zur Anschlussstelle Hagen-Süd gerufen. Der Unfallhergang ist bislang unklar. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 100.000 Euro.

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