Langer Stau auf der Autobahn

Auf der A2: A-Klasse prallt unter Lkw-Auflieger - Hubschrauber-Einsatz

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Die A-Klasse geriet mit der Beifahrerseite unter einen Lkw-Aufliege - und wurde völlig zerstört.

Schwerer Unfall auf der A2: Ein Autofahrer aus Ahlen ist am Montagnachmittag mit seiner A-Klasse unter den Auflieger eines Lkw gekracht. Mit dem Rettungshubschrauber "Christoph 13" wurde der Mann ins Krankenhaus gebracht. Es gab einen langen Stau.

Rheda-Wiedenbrück/Ahlen - Seinen 30. Geburtstag am Donnerstag muss ein Ahlener wohl im Krankenhaus verbringen: Nach einem schweren Unfall auf der A2 bei Rheda-Wiedenbrück wurde er mit einem Rettungshubschrauber in das Städtische Klinikum Bielefeld-Mitte geflogen. 

Nach ersten Erkenntnissen der Beamten der Autobahnpolizei Bielefeld war der Ahlener um 16.04 Uhr mit einem silbernen Mercedes der A-Klasse auf der mittleren der drei Fahrspuren in Richtung Osten unterwegs, als er aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abkam. 

Der Pkw prallte mit der Beifahrerseite unter das linke Heck des Aufliegers eines Lkw, geriet in eine Rotationsbewegung und kam schließlich auf dem Seitenstreifen zum Stehen. 

Auch der Lkw-Fahrer brachte sein 40-Tonnen-Gefährt auf dem Seitenstreifen zum Stehen, er blieb unverletzt. Per Notruf wurde zunächst mitgeteilt, der Mercedesfahrer sei in dem Wrack eingeklemmt.

Die haupt- und ehrenamtlichen Kräfte des Löschzuges Oelde wurden alarmiert, drei Rettungswagen aus Oelde, Ennigerloh und Neubeckum sowie das Notarzteinsatzfahrzeug aus Oelde. Ferner wurde der Rettungshubschrauber "Christoph 13" an die Unfallstelle entsandt. 

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Vor Ort stellte sich dann heraus, dass der Mann nicht eingeklemmt war, er wurde an der Unfallstelle notärztlich versorgt und später mit dem Rettungshubschrauber in das Krankenhaus transportiert. Während der Rettungsarbeiten sperrte die Polizei die Richtungsfahrbahn für etwa eine Stunde komplett, später wurden zwei Fahrstreifen wieder frei gegeben. 

Die Blechlawine staute sich auf einer Länge von rund sieben Kilometern bis zur Anschlussstelle Herzebrock-Clarholz. 

Kurz nach dem ersten Unfall konnte der Fahrer eines Transporters aus Mettmann seinen Opel noch rechtzeitig auf dem rechten Fahrstreifen abbremsen, ein polnischer Lkw-Fahrer erkannte die Situation aber zu spät. Als ihm klar war, dass er nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte, lenkte er seinen Lastzug nach links und streifte den Anhänger des Opel. Dabei wurde ein Reifen zerstört, verletzt wurde niemand. Der völlig zerstörte Mercedes musste ebenso wie der Anhänger abgeschleppt werden.

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Quelle: wa.de

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