SEK schießt Aachener nach Bombendrohung an

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Ein 50-Jähriger hielt die Polizei mehr als sieben Stunden in Atem.

Herzogenrath/Aachen - Ein 50 Jahre alter Mann hat in Herzogenrath mit einer Hausexplosion gedroht und die Polizei damit für mehr als sieben Stunden in Atem gehalten. Ein Spezialeinsatzkommando überwältigte den Mann am späten Abend. Er wurde dabei durch einen Schuss in die Hüfte getroffen.

Nach dem Einsatz durchsuchten Beamte mit Sprengstoffspürhunden die Wohnung und stießen dabei auf verdächtige Gegenstände, wie eine Polizeisprecherin am Mittwochmorgen mitteilte. Die Fundstücke werden von Experten des Landeskriminalamts analysiert. Einzelheiten wurden nicht genannt. Das Wohnhaus blieb weiträumig abgeriegelt, schon am Abend hatte die Polizei die Nachbarhäuser evakuiert.

Der angeschossene 50-Jährige kam in ein Krankenhaus, sein Zustand sei stabil und nicht lebensgefährlich, teilte die Polizei mit. Der Mann hatte am Dienstag angekündigt, er wolle sich "mit einem großen Rumms" aus dem Leben verabschieden. Nachdem alle Versuche gescheitert waren, mit ihm zu sprechen, drangen Spezialeinsatzkräfte am Abend in das Haus ein und überwältigten ihn.

Der Polizei hatte der Mann empfohlen, sein Haus und die Nachbarhäuser zu räumen. Etwa 70 Beamte waren daraufhin zu dem Vier-Familienhaus ausgerückt und hatten die Bewohner sowie etwa 30 Nachbarn aus umliegenden Häusern in Sicherheit gebracht. Die Polizei hatte vermutet, dass der Mann Gasflaschen oder Gaskartuschen bei sich hat. Was das Motiv für diese Tat war und ob der 50-Jährige womöglich psychisch gestört war, war zunächst unklar. - dpa

Quelle: wa.de

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