Todesursache: Einblutung im Kopf

45-Jähriger nach Prügelei gestorben - Polizei sucht nach Zeugen

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Symbolbild

Münster - Ein 45-jähriger Obdachloser ist in Münster offenbar nach einer Schlägerei im Krankenhaus gestorben. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die die Auseinandersetzung beobachtet haben.

Rettungskräfte fanden den 45-Jährigen am Mittwoch (13. Februar) schwer verletzt im Bereich einer Obdachlosenunterkunft im Hafenviertel.  Der Mann ohne festen Wohnsitz verstarb einen Tag später im Krankenhaus, wie die Polizei mitteilte. Bei der Obduktion im rechtsmedizinischen Institut des Universitätsklinikums Münster stellte ein Gerichtsmediziner fest, dass der Mann durch eine Einblutung im Kopf verstarb.

Die Ermittlungen führten die Beamten zu einem Zeugen. Dieser gab an, dass der Verstorbene ihm von einer Schlägerei erzählt habe. An dem Wochenende (8. Februar bis 10. Februar) soll er im Bereich der Straße Am Hawerkamp von drei südländisch aussehenden Personen angegangen und verprügelt worden sein. Der 45-Jährige war sich demnach nicht mehr sicher, ob er am Samstag- oder am Sonntagmorgen (0 bis 4 Uhr) angegriffen worden sei.

Der Zeuge schilderte, dass der 45-Jährige ein Hämatom im Gesicht hatte, das er aber zunächst nicht behandeln lassen wollte. Diese Verletzung führte zur Einblutung im Kopf und letztendlich zum Tod des Mannes, so die Polizei. 

Die Beamten sind nun auf der Suche nach Zeugen, die im Bereich der Halle Münsterland/Jovel/Am Hawerkamp/Albersloher Weg eine Prügelei im möglichen Zeitraum beobachtet haben. Hinweise an die Telefonnummer 0251/275-0. -eB

Quelle: wa.de

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