Hund gegen Baum geschleudert

31-Jähriger würgt Welpen

DORTMUND - Für große Empörung unter Passanten sorgte ein 31-jähriger Dortmunder, als er in der Dortmunder Innenstadt seinen Hund misshandelte. Die Polizei musste einschreiten. Auf den Hundehalter kommt nun eine Anzeige zu.

Der 31-Jährige war am Dienstagnachmittag im Bereich des Reinoldikirchhof in der Dortmunder Innenstadt unterwegs. Seinen Hundewelpen führte er an der Leine. Ihn begleiteten seine Lebensgefährtin und deren Kinder.

Als er den Hund an einem Baum urinieren ließ, pinkelte dieser wohl auf die Schuhe des Mannes. Darüber war er so erbost, dass er den Hund an der Leine zunächst im hohen Bogen durch die Luft schleuderte. Danach soll er nach Einschätzung von Zeugen den Welpen mit voller Absicht gegen den Baum geschlagen haben. Anschließend würgte er den am Boden liegenden Hund zusätzlich.

Zwei Passanten schritten nun ein und rissen den Bochumer vom Hund weg. Dabei soll der 31-Jährige nach seinen Angaben von einem der beiden Helfer, einem 21-Jährigen aus Bochum, verletzt worden sein. Der Dortmunder wurde daraufhin verletzt und musste vorübergehen in einem Krankenhaus behandelt werden. Andere Zeugen widersprechen dieser Behauptung des 31-Jährigen.

Die Polizei hatte wegen eines Fehlers in der Anzeigenaufnahme zunächst irrtümlich mitgeteilt, der 21-Jährige sei der Tatverdächtige und der 31-Jährige der Helfer. Diese Darstellung korrigierte die Polizei am Nachmittag.

Eine Radstreife der Polizei und eine Streife des Ordnungsamtes beruhigten die Situation vor Ort. Durch die Mitarbeiter des Ordnungsamtes wurde der kleine Hund sichergestellt. Von der Ordnungsbehörde erwartet nun der Hundehalter eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

Über die Hunderasse, das Alter des Welpen sowie über mögliche Verletzungen liegen der Polizei keine Erkenntnisse vor.

Quelle: wa.de

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