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2G-plus: Keine Testpflicht nach Booster-Impfung in NRW? Änderung kommt

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Von: Hannah Decke, Daniel Schinzig

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Bislang galt in NRW bei 2G-plus eine Testpflicht für Geimpfte, auch wenn sie ihren Booster schon haben. Jetzt kommen neue Corona-Regeln und eine wichtige Änderung in NRW.

Update vom 7. Januar, 13.03 Uhr: Jetzt kommt doch die Kehrtwende beim Thema Testbefreiung für Geboosterte: NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst kündigte vor den Bund-Länder-Beratungen am Freitag (7.1.) an, dass auch Nordrhein-Westfalen jetzt die Regel aufstellen will: Gilt 2G-plus, müssen Geimpfte nach ihrem Booster keinen Test vorzeigen. „Das haben andere Länder schon, wir waren da mit Blick auf Omikron vorsichtiger“, erklärte Wüst. Zudem werden weitere Änderungen der Corona-Regeln auf die Bürger in NRW zukommen, etwa bundesweit 2G-plus in Restaurants.

BundeslandNordrhein-Westfalen (NRW)
HauptstadtDüsseldorf
Einwohner17.925.570

2G-plus: Nach Booster-Impfung keine Testpflicht mehr in NRW?

Update vom 24. Dezember, 8.15 Uhr: In Nordrhein-Westfalen gibt es eine neue Schutzverordnung, mit der die Corona-Regeln einmal mehr verschärft werden. Überraschend hat die Landesregierung die 2G-Regel im Sport- und Wellnessbereich angepasst. Dort gilt jetzt 2G-plus - also auch eine Testpflicht für Geimpfte und Genesene. Aber: Wie ein Sprecher des NRW-Gesundheitsministeriums am Freitagmorgen auf Anfrage dieser Redaktion mitgeteilt hat, werden Menschen, die bereits eine Booster-Impfung bekommen haben, nicht von der Testpflicht befreit.

Entfällt die Testpflicht in NRW bei 2G-plus nach der Booster-Impfung?

„Für Menschen mit einer Auffrischungsimpfung gelten die 2G-plus-Regelungen gleichermaßen. Das liegt an der derzeit noch unklaren Datenlage bezüglich Omikron“, heißt es seitens des Landes NRW auf seiner Facebookseite.

Eigentlich hatten sich die Gesundheitsminister von Bund und Ländern auf diese bundesweite Regelung geeinigt. Ausnahmen sollten lediglich Pflegeheime und Krankenhäuser sein.

Nach Booster-Impfung entfällt Testpflicht bei 2G-plus - die Bedingung

Update vom 14. Dezember, 18.54 Uhr: Bei der 2G-plus-Regel müssen Menschen, die bereits eine Booster-Impfung bekommen haben, zukünftig keinen negativen Corona-Test mehr vorweisen. Darauf haben sich die Gesundheitsminister von Bund und Ländern am Dienstag geeinigt, wie Bayerns Gesundheitsminister nach der Sitzung bekannt gab.

Doch für die neue Corona-Regel gibt es eine entscheidende Bedingung: Die Booster-Impfung muss mindestens 15 Tage zurückliegen. Vorher müssen Geimpfte bei der 2G-plus-Regel noch einen negativen Test vorlegen. Ausnahmen dieser Regelung gelten allerdings in Pflegeheimen und Krankenhäusern.

Booster-Impfung: Keine Testpflicht mehr bei 2G-plus - bald bundesweite Regelung?

Update vom 14. Dezember, 13.35 Uhr: Die Befreiung von der 2G-plus Regelung für Geboosterte könnte bald schon bundesweit gelten. Wie die Bild berichtet, werden die Länder-Minister und Senatoren darüber heute abstimmen. Ob der Beschluss mehrheitlich angenommen wird, stehe aber noch nicht fest.

In dem Papier wird sich auf wissenschaftliche Erkenntnisse berufen, nach denen sowohl die Möglichkeit einer Infektion sowie einer Weitergabe des Virus nach einer Auffrischungsimpfung deutlich reduziert seien. Wenn der Beschluss durchgeht, würden die Länder ihre Corona-Verordnungen dementsprechend anpassen. Dann sind Geboosterte auch unter 2G-plus-Bedingungen von der Testpflicht befreit.

Ein Plakat weist Gäste am Eingang eines Restaurants auf die neue 2G Plus Regel hin.
Wo die 2G-Plus-Regel gilt, müssen Geimpfte einen negativen Corona-Test vorzeigen. In einigen Bundesländern entfällt diese Pflicht nach der Booster-Impfung. Könnte das auch in NRW passieren? © Christoph Schmidt / dpa

Mit einer wichtigen Ausnahme: „Für den Zutritt in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen soll zum Schutz der besonders vulnerablen Personengruppen weiterhin auch von Personen mit einer Auffrischimpfung ein negatives Testergebnis verlangt werden“, heißt es laut der Bild in dem Beschluss.

Booster-Impfung: Keine Testpflicht mehr bei 2G-plus bald bundesweite Regel?

[Erstmeldung] Hamm - In NRW gelten im Kampf gegen das Coronavirus neue Regeln. Ein wichtiges Werkzeug dabei ist 2G: Wer in Restaurants, Kinos und andere Freizeiteinrichtungen möchte, muss geimpft oder genesen sein. Ein negatives Schnelltest-Ergebnis reicht nicht mehr aus. An einigen Orten gilt auch die verschärfte 2G-plus-Variante. Hierbei müssen Geimpfte und Genesene zusätzlich noch einen Test machen. In einigen Bundesländern gibt es hier allerdings eine Ausnahme: Wer sich schon eine Auffrischungsimpfung abgeholt hat, ist von der Maßnahme ausgenommen. Kommt der Vorteil für Geboosterte auch nach Nordrhein-Westfalen?

Kein 2G-plus nach Booster-Impfung: Kommt die Regelung in NRW?

In Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Baden-Württemberg deutlich einfacher: Wer dort schon seine Booster-Impfung bekommen hat, ist von der Testpflicht bei 2G-plus ausgenommen. Allerdings gelten auch hier Ausnahmen: Bei einem Besuch im Alten- und Pflegeheim oder einer medizinischen Einrichtung muss ausnahmslos jeder einen negativen Test vorzeigen.

Sehr wahrscheinlich wird es nicht bei den drei Bundesländern bleiben. Zieht Nordrhein-Westfalen ebenfalls nach? Erstmal nicht, teilte das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) des Landes NRW auf Nachfrage von wa.de mit: „Die Wirksamkeit und Akzeptanz der Corona-Regeln hängt immer auch davon ab, dass die Regeln einfach strukturiert und von den Kontrollpersonen leicht umsetzbar sind. Daher hat Nordrhein-Westfalen bisher bewusst darauf verzichtet, die Zugangsregelungen noch weiter auszudifferenziere“

Dies sei daher aktuell auch in Hinblick auf die Booster-Impfungen nicht geplant. „Ob mit fortschreitendem Geschehen eine Änderung bei den Zugangsregelungen insgesamt erfolgen wird, bleibt späteren Prüfungen vorbehalten“, heißt es weiter.

Testpflicht nach Booster-Impfung bei 2G-plus nicht notwendig: Schutz vor Infektion wohl groß genug

Zuletzt kündigte derweil Klaus Holtschek (CDU) laut Südwest Presse an, dass derzeit geprüft wird, ob auch in Bayern Geboosterte von der Testpflicht bei 2G-plus befreit werden.

Dass für alle, die schon eine Auffrischungsimpfung bekommen haben, 2G-plus keine Rolle mehr spielt, hat Gründe. So soll der Schutz vor einer Corona-Infektion nach der dritten Dosis des Impfstoffes so groß sein, dass eine Ansteckung unter Geimpften kaum mehr möglich ist. Virologin Sandra Ciesek sagte im NDR-Podcast sogar, dass man nach der Auffrischung für etwa drei Monate eventuell komplett immun ist.

Dass Geboosterte keinen Test mehr benötigen, ist nicht nur für die Betroffenen eine Erleichterung. Da aktuell auch die Schnelltests knapp werden, soll durch die Ausnahme auch erreicht werden, dass weniger Menschen in die Testzentren gehen und so die Kapazitäten der Stellen erhöht werden.

Viele Menschen in NRW, egal ob geimpft bzw. genesen oder nicht, lassen sich derzeit auch testen, wenn sie es gar nicht müssen, um auf Nummer Sicher zu gehen. Aus welchen Gründen man das Testzentrum nun betritt: Viele Bürger fragen sich derzeit, wie oft sie den Bürgertest in Anspruch nehmen dürfen. Und wie zuverlässig die Schnelltests eigentlich sind. *wa.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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