2500 Menschen bei Ostermarsch Rhein-Ruhr

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DORTMUND - Rund 2500 Menschen sind nach Angaben von Organisatoren des Ostermarschs Rhein-Ruhr für Frieden auf die Straße gegangen. Zum Abschluss der dreitägigen Aktion protestierten die Akteure am Montag gegen deutsche Rüstungsexporte und die geplante Anschaffung bewaffneter Drohnen.

 Das winterliche Wetter habe wohl einige von der Teilnahme abgehalten, begründete Friedensaktivist Joachim Schramm die im Vergleich zu den vergangenen Jahren etwas geringere Resonanz. Bundesweit richteten sich die Ostermärsche vor allem gegen deutsche Waffenexporte. Der dreitägige Ostermarsch an Rhein und Ruhr stand unter dem Motto „Von Deutschland muss Frieden ausgehen! Nein zu Krieg und Rüstungsexport - atomwaffenfrei jetzt!“

Der Ostermarsch hatte am Samstag mit einigen hundert Teilnehmern in Duisburg und Düsseldorf begonnen. Er wurde am Sonntag mit einem Fahrradkorso von Essen nach Bochum fortgesetzt. Der letzte Tag hatte mit einem Friedensgottesdienst in Bochum begonnen. Vor der Deutschen Bank in Dortmund hätten die Aktivisten Bankkunden zu einem Wechsel des Geldinstituts aufgefordert, falls die Hausbank Rüstungsgeschäfte finanziere, teilte Schramm mit. Zum Abschluss des Ostermarschs stand ein Friedensfest in Dortmund auf dem Programm.

Quelle: wa.de

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