18-Jähriger wird nach Bluttat in Psychiatrie untergebracht

GLADBECK/RECKLINGHAUSEN - Nach der tödlichen Messerattacke auf seinen 17-jährigen Bruder ist ein 18-Jähriger aus Gladbeck in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht worden.

Das habe der Haftrichter angeordnet, teilte die Polizei am Montag in Recklinghausen mit. Es gebe Anhaltspunkte, dass die Tat in Zusammenhang mit einer psychischen Erkrankung des Beschuldigten stehe.

Zwischen den Brüdern war es nach Angaben der Polizei am Sonntag in der elterlichen Wohnung zu einem Streit gekommen. Daraufhin soll der Ältere seinen jüngeren Bruder mit einem Küchenmesser in den Hals gestochen und tödlich verletzt haben. Nach kurzer Flucht konnte der 18-Jährige festgenommen werden.

Bereits in der vergangenen Woche war ein 17-jähriger Schüler in Düsseldorf erstochen worden. Die 23-jährige Stiefschwester des Jungen wurde unter dem Verdacht festgenommen, nach einem Streit dem Schüler die Kehle durchgeschnitten zu haben. Nachdem ein Psychiater der Frau eine massive psychische Störung attestiert hatte, wurde die 23-Jährige als schuldunfähig in einer geschlossenen Psychiatrie untergebracht. - dpa

Quelle: wa.de

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