Zwischen den Jahren Zwangsurlaub im Rathaus

LÜDENSCHEID ▪ Das Rathaus wird vom 22. Dezember bis einschließlich 1. Januar geschlossen sein. Damit schließt sich auch Lüdenscheids Stadtspitze dem Beispiel des Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters an, der seinen Bediensteten aus Gründen der Kostenersparnis – wie berichtet – einen Zwangsurlaub zwischen Weihnachten und Neujahr verordnet hat.

Stadtpressesprecher Wolfgang Löhn begründete die Entscheidung einerseits mit der „höchst seltenen Terminsituation“ – die als arbeitnehmerfreundlich bezeichnete Woche hat ohnehin nur zwei Werktage. Andererseits liege es auf der Hand, dies zu nutzen und Kosten für Heizung und Strom im Verwaltungsgebäude zu reduzieren, sagte Löhn im LN-Gespräch.

Die „Betriebsferien“, wie der Stadtsprecher die Zwangspause nannte, betreffen auch Einrichtungen wie die Stadtbücherei, die Volkshochschule und die städtische Musikschule an der Altenaer Straße. Die Beschäftigten würden dafür Überstunden abbauen und Resturlaub abfeiern, hieß es.

Allerdings wird es für dringende Fälle Notdienste geben. So haben Bürger die Möglichkeit, „zwischen den Jahren“ Rat und Hilfe im Standesamt oder in der Abteilung Familienhilfe des Jugendamtes zu erhalten.

Olaf Moos

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