Genügend Freiwillige

Zweites Impfzentrum im MK: CDU schreibt Landrat einen Brief

Impfszene
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Im Landkreis Weilheim-Schongau starten ab dem 28. Dezember die Impfungen.

Ob es nun „zweites Impfzentrum“ heißt oder „Impfzentrum mit zwei Standorten“ – die Diskussion um eine Anlaufstelle für die Bevölkerung des nördlichen Kreisgebietes hält an. Nun setzt sich die CDU-Kreistagsfraktion dafür ein, die Pläne für einen zweiten Standort auf jeden Fall zu verwirklichen – egal wer bezahlt.

Märkischer Kreis - In einem Schreiben an Landrat Marco Voge äußert sich dazu der Chef der CDU-Kreistagsfraktion, Karsten Meininghaus. Es gebe Berichte, dass es genügend Freiwillige für den Betrieb eines weiteren Impfzentrums gebe.

Meininghaus weiter: „Sollten nun hauptsächlich finanzielle Erwägungen für die Nichteinrichtung eines zweiten Standorts eine Rolle spielen, so ist die CDU-Fraktion zwar grundsätzlich der Meinung, dass dies eine Aufgabe von Land und Bund sein muss, aber zugleich wird sich unserer Einschätzung nach der Kreistag gewiss nicht seiner Verantwortung für die Möglichkeit des ortsnahen Impfens entziehen.“

Bekanntlich hatte sich die Kassenärztliche Vereinigung (KV) mit der Landesregierung darauf geeinigt, in Kreisen und kreisfreien Städten jeweils ein einziges Impfzentrum einzurichten. Aus Sicht seiner Fraktion, schreibt Meinighaus an seinen Parteifreund Voge, sei es „unbedingt erforderlich, erneut mit der KV in Kontakt zu treten, um den Vorgang mit weiterem Nachdruck zu vertreten“.

Es sei unerlässlich, dass ein „flächenmäßig, topographisch und strukturell breit gefächerter Kreis wie der MK zwei Standorte dringend benötigt“. Gerade für die ältere und in ihrer Mobilität möglicherweise eingeschränkte Generation müsse die Möglichkeit zur Impfung geschaffen werden. Bloße Entfernung dürfe kein Hemmnis für die möglichst flächendeckend erforderlichen Impfungen sein.

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