Das Bahnhofsgrundstück wird verkauft

Der Bauausschuss hat LN-Informationen zufolge zugestimmt: Das Grundstück für den Neubau am Bahnhof wird verkauft. Foto: Hesse

Lüdenscheid - Der Bau- und Verkehrsausschuss hat am Mittwoch in nicht öffentlicher Sitzung dem Verkauf des Bahnhofsgrundstücks an den Iserlohner Investor Horst Großbötzl zugestimmt.

Zumindest in Teilen des Ausschusses habe das Votum jedoch Bauschschmerzen verursacht, hieß es gestern gegenüber den LN. „Risiko- und kostenreduziert“ für den Erwerber sei der Verkauf letztlich verlaufen. Denn der Preis, der letztlich zu zahlen sei, liege deutlich unter dem Wert, den die Bodenrichtwertkarte für die Lage ausweist. Und gemildert würde die Summe zudem durch Wegerechte und Kosten für Altlastengutachten, die von der Stadt noch übernommen würden. Und nicht zuletzt in der Kritik: Sollten sich dort in nennenswertem Umfall Altlasten finden, wäre auch die die Stadt mit wseiteren Nachlässen in der Pflicht.

Auf der anderen Seite erhält die Stadt nun innerhalb rund eines Jahres ein funktionales Geschäfts- und Wohnhaus im wichtigen Eingangsbereich zur wachsenden Denkfabrik – und die Kunden der Bahn endlich eine Bahnhofstoilette, die die Stadt im Gebäude anmietet. Doch auch hier ist der Preis nicht ohne: 9000 Euro werden pro Jahr für die 46 Quadratmeter fällig, so dass sich der Grunderwerb in absehbarer Zeit allein aus den Mieteinahmen für die Toilette refinanzieren würde.

- flo

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