Städtische Anlagen gesperrt

Zuckerfest im MK: Muslime wollen Stadion buchen - Stadt erteilt Absage

zuckerfest luedenscheid
+
Im vergangenen Jahr feierten die Muslimen noch im Nattenbergstadion.

Im vergangenen Jahr durften zum „Fest des Fastenbrechens“, dem Zuckerfest nach dem Fastenmonat Ramadan, im Lüdenscheider Nattenberg-Stadion 200 Menschen in zwei Durchgängen zum Festgebet. Diese Möglichkeit wird den gläubigen Muslimen der Bergstadt in diesem Jahr zum Zuckerfest am Donnerstag nicht geboten.

Eine entsprechende Anfrage einer Gemeinde wurde seitens der Stadt abgelehnt. „Die städtischen Anlagen sind derzeit gesperrt. Deswegen wird es diese Option in diesem Jahr nicht geben“, erklärt Stadtsprecherin Marit Schulte auf Nachfrage unserer Redaktion. Ein Blick in die Nachbarstädte zeigt, dass mit dieser Thematik auch anders umgegangen werden kann.

StadtLüdenscheid
LandkreisMärkischer Kreis
Einwohnerzahl72.313 (Stand: 31.12.2019)

In Altena können die Muslime mit Maske in die Sauerlandhalle, auch in Werdohl kommen die Gläubigen zum Festgebet auf dem Fußballplatz am Riesei. Zusätzlich habe das Lüdenscheider Ordnungsamt die einzelnen Moscheen angeschrieben, um in Erfahrung zu bringen, ob und wenn ja welche Feierlichkeiten vorgesehen seien, sagt Schulte. „Wir wollen keine Veranstaltung stören, aber gucken, ob sich bei der An- und Abreise alle an die erforderlichen Coronamaßnahmen halten“, erklärt Schulte.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion