Zuchtschau in Brügge: „Tiergeräusche stören nicht“

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Preisträger unter sich: Günter Rothkegel (links) und Siegfried Mikoleit zeigen ihre ausgezeichneten Tiere.

Brügge - Die gemeinsame Lokalschau des Kleintierzuchtvereins Brügge sowie der Rassegeflügelzuchtvereine (RGZV) Viktoria Lüdenscheid und Altena hat Tradition und findet stets großen Zuspruch seitens der Bevölkerung. So war es auch am Wochenende, als sich die Besucher 70 Hühner und Hähne sowie 30 Kaninchen ansehen konnten.

„Leider ist die Schau etwas kleiner als sonst“, bedauerte Ottfried Ferber, Vorsitzender des Kreisverbandes Mark der Geflügelzüchter und einer der Ausstellungsleiter. Aber dennoch gab es prämierte Tiere verschiedener Rassen zu sehen. Besonderen Beifall erhielt Susanne Lex, Jugendliche aus Altena, die von Kreisjugendwart Gerd Westesen einen Jugendkreisverbandsehrenpreis erhielt.

Ferber, der die Ausstellung gemeinsam mit Siegfried Mikoleit und Günter Rothkegel organisiert hatte, erhielt einen Landesverbandsehrenpreis für seine orangefarbigen Welsumer. Siegfried Mikoleit räumte einen Landesverbands-, einen Kreisverbands- und einen Stadtehrenpreis für seine Zwerg-Sussex ab. Einen Kreisverbandsehrenpreis gab es für Werner Lüsenbrink, einen weiteren Stadtehrenpreis für Lina Piesch.

Bei den Kaninchen waren die Rexe blau von Günter Rothkegel besonders erfolgreich. Er erhielt die Landesverbandsmedaille für die beste Zucht sowie Auszeichnungen für die beste Häsin und den besten Rammler. Die zweitbeste Zuchtgruppe hatte Hans Keller.

In Anspielung darauf, dass auch in der Brügger Vereinshalle das Geflügel zwischendurch ein wenig lauter wurde, appellierte SPD-Ratsfrau Heidi Skorupa als Schirmherrin der Zuchtschau an das Verständnis der Nachbarn. „Da, wo Tiere sind, gibt es schon mal Geräusche, da ist die Toleranz aller gefragt.“ Im Gegensatz zu Autolärm, der erwiesenermaßen krank machen könne, erzeugten Tiere Naturgeräusche. Diese sollten nicht als störend, sondern vielmehr als „schöne Geräusche“ wahrgenommen werden. - Von Bettina Görlitzer

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