Friedensschüler freuen sich auf ihre Zirkuspremiere

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Innerhalb weniger Tage haben die kleinen Akrobaten gelernt, auf Bällen zu balancieren.

Lüdenscheid - Sie stehen auf großen Bällen und werfen sich bunte Reifen zu. Sie schwingen Feuerstäbe, legen sich aufs Nagelbrett und bauen mehrstöckige Menschenpyramiden. Und bei allem steht für die Schüler und Lehrer der Friedensschule die Gemeinschaft und der Spaß im Vordergrund: Seit Anfang der Woche läuft im Nattenberg-Stadion das Zirkusprojekt „ZappZarap“ – und die Vorfreude auf die Aufführungen am Samstag steigt spürbar.

Denn auch wenn die etwa 165 Mädchen und Jungen aller Jahrgangsstufen nicht zuletzt für sich selbst wertvolle Erfahrungen aus dem Projekt ziehen, so sollen doch auch andere sehen, was die Schüler in den vergangenen Tagen erlernt haben. Und so laden die großen und kleinen Akrobaten, Clowns, Fakire & Co. für Samstag zu zwei großen Vorstellungen in das Zelt im Nattenberg-Stadion ein. Jeweils um 11 als auch um 13.30 Uhr entführen die Schüler das Publikum in die Zirkuswelt.

Und schon jetzt zieht das Team der Friedensschule ein durchweg positives Fazit. „Die Schüler sind mit Feuereifer bei der Sache und freuen sich über jeden kleinen Fortschritt“, erzählt Hilke Auner stellvertretend. Es herrsche eine ganz andere Atmosphäre als im Schulalltag – sowohl zwischen den Schülern als auch zwischen Schülern und Lehrern. „Da werden Konflikte auch einfach mal vergessen“, erklärt Auner weiter. Und nicht zuletzt das Ziel des Projektes, die Sozialkompetenzen der Schüler zu stärken, etwas für ihr Selbstbewusstsein zu tun, sei voll und ganz erfüllt worden.

Wie berichtet, war das Zirkusprojekt ein langgehegter Wunsch der Friedensschule. Dank der finanziellen Unterstützung der Firma Persona Service sowie dem SOS-Kinderdorf konnte dieser Wunsch nun erfüllt werden – und zwar passend zum 111. Geburtstag der Schule.

Und so sind für kommenden Samstag alle Eltern, Geschwister, Freunde und Bekannte, aber auch alle weiteren Zirkusfans zu den zwei Vorstellungen im Nattenberg-Stadion eingeladen. Der Eintritt ist frei, jedoch wird am Ende um eine Spende gebeten. In den Pausen dürfen sich die Zuschauer auf einen Auftritt der Band von der Schule an der Höh, Würstchen, Getränke und Popcorn freuen. - Kerstin Zacharias

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