„Zepp“ verabschiedet Schulleiter Dr. Stefan Werth

Dr. Stefan Werth und seine Frau Kirsten Schweizer-Werth erlebten einen Abschied voller Humor und Gefühle. - Fotos: Nougrigat

Lüdenscheid - Schüler, Eltern, Kollegen und Honoratioren verabschiedeten ihn so wie er gearbeitet hat: gefühlvoll und mit Humor, nachdenklich und mit Respekt. Dr. Stefan Werth verlässt bekanntlich nach achteinhalb Jahren Amtszeit als Schulleiter das Zeppelin-Gymnasium. Fünf Wochen nach seinem Dienstantritt beim Regierungspräsidenten in Arnsberg war dies sein allerletzter Tag am „Zepp“.

Ob Melanie Blümel, kommissarische Leiterin der Schule, ob Schülersprecherin Kari Lenke, Schulpflegschaftsvorsitzender Karsten Vor, Lehrerrats-Sprecherin Christel Fleddermann-Meyer oder Bürgermeister Dzewas – sie alle ließen Dr. Werth in ihren Reden spüren, dass er als offener Gesprächspartner und gewissenhafter Lenker ebenso beliebt war wie als warmherziger Begleiter des Teams und der Jugendlichen.

Der so Gelobte nahm’s – zumindest äußerlich – locker hin und verglich seinen Abschied mit der Geschichte der „Fettecke“ des Künstlers Joseph Beuys, die vom Hausmeister irrtümlich zerstört wurde. „Ist das Kunst? Oder kann das wech?“ So sei es auch mit seinem Abschied. Schüler, Eltern und Lehrer seien unterschiedlicher Meinung darüber, ob sein Werk „Kunst“ sei oder „wech“ könne. Dr. Werth: „Wenn etwas übrig bleibt, was Groll verursacht hat, dann bitte ich um Verzeihung. Dann kann das jetzt wech!“

Von Olaf Moos

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