Zepp-Schüler laufen für Trinkwasser in Ostafrika

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Vier Pauls für Tansania – das ist das Ergebnis des Sponsorenlaufs der Zepp-Jahrgänge 5 und 6. Damit retten die Schüler Menschenleben in Tansania.

Lüdenscheid - „PAUL“, das Wort steht für „Portable Aqua Unit for Lifesaving“. Paul ist blau, wartungsfrei und rettet Leben. Etwa so groß wie eine Mülltonne, kann er auf dem Rücken getragen werden. Vier Piktogramme an der Seite erklären, was Paul kann. Man schüttet oben Brackwasser hinein, lässt es durch 50 Kunststoff-Feinfilter sickern. Dann entnimmt man trinkbares Wasser vom Standard der deutschen Badegewässerverordnung.

1200 Liter schafft Paul am Tag. Das hilft ganz konkret in einem Land wie Tansania. „Dort laufen Kinder vor der Morgendämmerung fünf bis zehn Kilometer zu Wasserstellen, um Wasser heranzuschleppen“, erklärt Uwe Brühl, Pfarrer in Plettenberg-Eiringhausen und aktiv für den Partnerkirchenkreis Missenye.

Auch in Deutschland laufen Kinder. Zum Beispiel die der Jahrgangsstufen fünf und sechs des Zepplin-Gymnasiums. Mit ihrem Sponsorenlauf haben sie den unfassbaren Betrag von 4210 Euro aufgebracht. Zusammen mit dem Erlös des Weihnachtskonzerts, das nicht ganz so viel abwarf wie erhofft, reicht das für voraussichtlich vier Pauls.

Die werden von den Schülern noch gestaltet. Brühl und Jutta Tripp als Vertreter des Partnerschaftskreises zeigten sich bei der Entgegennahme der Spende hellauf begeistert über so viel Einsatz. Schulpfarrerin Katja Saamer hatte den Kontakt zur Schule, zu Schulleiterin Christel Fleddermann-Meyer und den Schülervetretern um Kari Lenke hergestellt, die überhaupt erst die Idee zum Lauf hatten.

Mehr auf Facebook: Waterbackpack Paul und Arbeitskreis Partnerschaft Missenye

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