Zentrale Aussendungsfeier für Lüdenscheider Sternsinger

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Ein farbenfrohes Bild boten die Sternsinger bei der zentralen Aussendungsfeier.

LÜDENSCHEID - 80 bis 90 kleine Könige hatten sich am Donnerstag Morgen zusammen mit ihren Begleitern bei Blitz und Donner, Schnee und Hagel zur Kirche St. Joseph und Medardus aufgemacht.

Dort wurden sie von Dechant Johannes Broxtermann zur ersten zentralen Aussendungsfeier für alle Sternsinger aus den vier zur katholischen Pfarrei St. Medardus gehörenden Gemeinden willkommen geheißen.

Er bat um den Segen Gottes für die Sternsinger und lobte ihren Einsatz, weil sie viele Menschen aufsuchen, Gottes Segen in ihre Häuser bringen und bedürftigen Kindern in Nicaragua und in anderen Teilen der Welt helfen, indem sie für sie Spenden sammeln. Mit der biblischen Geschichte von den Heiligen drei Königen und der russischen „Legende vom vierten König“ erklärte er, dass Menschen die Liebe Jesu mit offenen Herzen annehmen und durch Nächstenliebe und das Christentum der Tat weitergeben sollten. Durch Fürbitten für Not leidende Kinder auf dieser Erde und das für die Sternsingeraktion 2012 erwählte Lied „Wir sind die Stimme der Kinder, die ganz am Rande steh‘n“ wurde das Anliegen der Sternsinger unterstrichen, die bis Sonntag unter dem Leitwort „Klopft an Türen, pocht auf Rechte!“ mit ihren Sammelbüchsen von Haus zu Haus gehen.

Nach der Aussendungsfeier zogen die vielen kleinen Könige von der Kirche am Sauerfeld aus ins Bürgerforum im Rathaus, wo Bürgermeister Dieter Dzewas sich für ihr Kommen und den Segen für das neue Jahr („Der Herr segne dieses Haus“) bedankte, den er in Form eines Aufklebers gleich an einer Säule im Rathausfoyer anbrachte.

Den zehn Kindern und Begleitpersonen, die an der bundesweiten Aussendungsfeier für Sternsinger in Mainz teilgenommen hatten, dankte er dafür, dass sie die Bergstadt dort vertreten hatten. Im Namen des Rates und der Verwaltung der Stadt „und auch ganz persönlich“ sprach er den vielen Lüdenscheider Sternsingern ein Dankeschön für ihr Engagement für Kinderrechte aus. Er bat auch um ihren Besuch im eigenen Heim und drückte den Wunsch aus, dass möglichst viele Bürger den kleinen Königen ihre Türen und Herzen öffnen möchten. Die Sternsinger bedankten sich für den Schein, den er in eine ihrer Sammeldosen steckte und stimmten neben bekannten Liedern wie „Wir kommen daher aus dem Morgenland“ auch das in diesem Jahr aktuelle, zum Thema „Kinderrechte“ passende Stück „Wir klopfen an eure Tür“ an. Die Einladung des Bürgermeisters zum kostenlosen Eislaufen wurde wegen des schlechten Wetters nicht von allen angenommen.

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