Zeitplan „extrem sportlich“

Lüdenscheid - Die Handwerker geben sich die Klinke in die Hand. Die Arbeiten laufen im Zeitplan. „Es sind jeden Tag Fortschritte zu sehen“, sagt Projektleiter Marco Nipkow. Trotzdem nennt er die Vorgabe, die sanierte und erweiterte Humboldt-Villa Ende September dieses Jahres zu eröffnen, „extrem sportlich“.

Derzeit laufen zahlreiche Gewerke in und an dem Haus gleichzeitig. Die Zimmerleute sanieren den Dachstuhl, der Restaurator kümmert sich – auch bei strömendem Regen – um die Gesimse an der Fassade. Ein Teil der Fassade ist neu verputzt und sieht aus wie vor 100 Jahren, als das Haus erbaut wurde. Fachleute haben alte Bruchstücke analysiert und nach Originalvorbild Konsistenz und Farbe der Putzmasse komponiert.

Die Trockenbauer haben mit den Innenausbauten begonnen. Im Erdgeschoss sind die Grundrisse der Gasträume, des Bistros oder der Vinothek zu erahnen. Elektriker, Klempner und Lüftungsspezialisten stehen quasi Schlange. Haustechniker und Fachleute fürs Interieur und die Beleuchtung haben mit ihren Planungen begonnen. Augenfälligstes Kennzeichen des schnellen Fortschritts an der Humboldt-Villa ist der neue Anbau mit Wintergarten. Auch hier laufen die Arbeiten laut Nipkow termingerecht. Heute wird die vorletzte Decke gegossen.

Zur Eröffnung im Herbst gibt es keine Alternative. Nipkow: „Wir haben die ersten Reservierungen vorliegen.“

Olaf Moos

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