Zahlreiche Griechen feiern das Osterfest

In der Osternacht werden in der Griechisch-Orthodoxen Kirche traditionell Kerzen entzündet.

LÜDENSCHEID ▪ Ostern ist für die Griechisch-Orthodoxe Kirche das Fest der Feste. Nicht verwunderlich also, dass die Kirche des Heiligen Nektarios an der Sedanstraße an solch einem besonderen Tag einfach zu klein ist.

Stattdessen wich die Gemeinde am Samstag in das Gotteshaus Maria Königin aus und feierte dort die Osternacht. Auf der Internetseite der griechischen Botschaft heißt es, dass Menschen, die sonst fast nie in die Kirche gehen, gerne an den österlichen Messfeiern teilnehmen würden. Diese Beobachtung ließ sich auch in Lüdenscheid machen.

Ab 23 Uhr drängten hunderte Gemeindemitglieder in das bereits voll besetzte Gebäude, um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern. Traditionell wurden am Eingang Kerzen verkauft. Ehrfurchtsvoll berührten die Gläubigen zwei Bildnisse mit dem Antlitz Jesu Christi, die am Eingang aufgestellt und mit einer schwarzen Stola behangen waren. Der sakrale Raum war von dem Gesang dreier Vorbeter erfüllt.

Während die Kirche aus allen Nähten platzte, versammelten sich auf dem Vorplatz der Kirche ebenfalls hunderte Menschen. Alle warteten auf den großen Höhepunkt. Gegen Mitternacht trat der Priester vor die Kirche und gab das Osterlicht und die frohe Botschaft an die Gläubigen weiter: „Christus ist auferstanden“. Da die Griechen das Osterfest nach dem Julianischen und nicht nach dem Gregorianischen Kalender feiern, fiel die Osternacht in diesem Jahr auf den 15. April.

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