Publikumsmagnet Osterfeuer auf der Hohen Steinert

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Auch die Kleinen hatten Spaß in Brügge.

Lüdenscheid/Brügge - Publikumsmagnet Osterfeuer: Massen von Schaulustigen zogen am Samstag und Sonntag die Osterfeuer der Stadt in ihren Bann.

Am Friedhof der Katholischen Gemeinde St. Paulus an der Parkstraße entzündeten die Ehrenamtlichen, die sich um den Friedhof kümmern, bei Einbruch der Dämmerung ihr Osterfeuer. Für die kleinen Besucher hatte das Helferteam um Wolfgang Schneider und Hermann Bisping bunte Ostereier rund um die Kapelle und auf der angrenzenden Wiese versteckt. Mit Feuereifer begaben sich die Jungen und Mädchen auf Ostereiersuche. Mit Grillwürstchen, Glühwein und Kinderpunsch versorgten die Ehrenamtlichen die Besucher. Schnittgut von der Anlage und Weihnachtsbäume, vom Hellweg-Baumarkt gestiftet, bildeten hier die Grundlage des Osterfeuers.

In Strömen pilgerten die Lüdenscheider zum Festplatz Hohen Steinert, wo der BSV unter dem Motto „Wir haben die Feuerdurstlöscher“ zum Osterfeuer bat. 40 Helfer waren im Einsatz, den „in vierstelliger Zahl“ erwarteten Besuchern einen vergnüglichen Abend zu bereiten. An zwei Bierständen und einem Stand mit Heißgetränken – alkoholfreiem, auf Wunsch mit Rum oder Amaretto „aufgepepptem“ Punsch – konnten sich jedermann mit Getränken versorgen. Am großen Schwenkgrill waren mit der Familie Ilcev Profis am Werk. Zwischen Steaks, Frikadellen, Bratwurst und mehr hatten Besucher die Qual der Wahl. Das am Ostersamstag aus Paletten und Baumschnitt aufgeschichtete Feuer mit eingebauten „Eingang“ zündeten Detlef Junker und Ulrich Jopke an. Für Kinder gab’s vorab ein kleines Feuer.

Zehnjähriges feierte Oliver Straub vom „Eigenart“ mit der HSG Lüdenscheid als neuem Kooperationspartner beim Kult-Osterfeuer am Nattenberg. „Wir haben am Bierbaum angefangen, seit fünf Jahren sind wir jetzt hier“, so der Organisator mit Dank an alle Sponsoren. Für den Fall der Fälle war vor der Bühne eine 100 Quadratmeter große Überdachung aufgebaut. Einmal mehr lockte das Feuer – sechs Meter hoch aufgeschichtet - Hunderte von Besuchern an.

Osterfeuer in Lüdenscheid

Charthits und Stimmungsmusik, vom DJ-Team des „Eigenart“ zusammengestellt, sorgten für Partyflair beim Osterfeuer. Mit Getränken versorgten die Handballer um Sören Miossec die Besucher. Grillwürstchen stillten den Hunger. Wer zu später Stunde noch weiterfeiern wollte, war zur After Show-Party im „Eigenart“ eingeladen.

Auch an anderen Ecken der Stadt loderten die Osterfeuer. Das kühle, aber trockene Wetter kam dem Verlauf der populären Veranstaltungen dabei entgegen. Die Bürger und Nachbarn feierten bis spät in den Abend.

So etwa beim Osterfeuer in Othlinghausen. Das Bürger-Treffen dort glänzt mit einer fast 50-jährigen Geschichte. Der Feuerschein am Abzweig Felde/Eicken war schon aus der Entfernung sichtbar. Ein weiter Horizont über den angrenzenden Wiesen flankierte das Bild. Und die vielen Besucher genossen Spektakel und Panorama sichtlich.

Als weiterer Publikumsmagnet entpuppte sich am Wochenende das Osterfeuer der Kleingärtner vom Hundebrink, auch das eine Traditionsveranstaltung. Menschen aller Altersstufen erfreuten sich an der betriebsamen Atmosphäre im Volksfeld. Kinder konnten Stockbrot backen, die Getränkeausgabe war dicht umlagert. Bei Einbruch der Dunkelheit schließlich zündeten die Gartenfreunde ihren mächtigen Holzstoß an – Höhepunkt wohl des Abends.

Das angekündigte Osterfeuer der Kleingärtner vom Eichholz fiel dagegen aus leicht unklaren Gründen aus. Kommentar einer verhinderten Besucherin: „Das ist gemein.“

Wie auch immer, am Ende blieb für alle Osterfeuer-Fans die Vorfreude auf nächstes Jahr. - MS/dt

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