Kunst aus blauen Scherben

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Aus blauen Scherben entwickelten die Künstler jeweils unterschiedliche Motive, die bei der Winterausstellung zu sehen waren.

LÜDENSCHEID - Zur Winterausstellung hatten Barbara Görlich-Hostert sowie Elske Langs ins freie Atelier x-mal eingeladen. Unter dem Thema „Ursprung-Entstehung-Vergänglichkeit“ zeigten die x-Maler Britta Stremme, Astrid Schmidt, Conny Petry, Kerstin Nolting, Silke Metzen, Silvia Masuch, Norbert Henrich und Ulrike Grüterich ihre Werke, die im vergangenen halben Jahr entstanden sind.

Für alle gab es als Vorlage, Ausgangspunkt und Anregung blaue Tonscherben eines zerbrochenen Gefäßes. Es entstanden zehn verschiedene Acrylbilder auf quadratischer Leinwand, auf denen die Malerinnen die Scherben verschiedenartig in Szene setzten. Als Stillleben mit Zitronen und weiteren Gefäßen arrangiert, auf einem anderen Bild wächst auf den Scherben eine Pflanze, mal sind die Scherben in Wasser integriert, angeordnet mit geometrischen Figuren oder vor dem Hintergrund einer Tonhalde inszeniert. Auf einem weiteren Bild ist eine Elster zu sehen, die über den Scherben thront. Vielerlei Ideen der Umsetzung also.

Ergänzt wird die Ausstellung mit weiteren Bildern von x-Malerinnen und Kursteilnehmern wie der „Balletttänzer“ von Heike Brinkmann, Abstraktionen und gegenständliche Malerei von Silke Seuthe-Brombach, Sebastian Schweitzer sowie Gabriele Nüggemann. Traditionell werden auf den Ausstellungen auch selbst hergestellte kunsthandwerkliche Produkte gezeigt und verkauft wie Perlenschmuck, Getöpfertes, Kerzen, Gestricktes, Genähtes, Gebasteltes, Gefilztes, dazu weihnachtlich Dekoratives und Knabbereien. Für das Kuchenbuffet spendeten die x-Malerinnen Kuchen und Torten. Von dem Erlös aus diesem Verkauf wird das Kinderhospiz Balthasar in Olpe unterstützt. -  maya

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