Poetry Slam in Lüdenscheid

„World of Wordcraft“ startet in die neue Saison

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Das Publikum ist die Jury – daran wird sich auch in diesem Jahr nichts ändern.

Lüdenscheid - Im August 2010 ging „World of Wordcraft“ erstmals, vor rund 50 Zuschauern, in Lüdenscheid an den Start. Was als Experiment begann, hat sich zu einem überregionalen Event gemausert. Die neue „World of Wordcraft“-Saison beginnt Freitag, 27. Februar.  

Die neue „World of Wordcraft“-Saison beginnt am Freitag, 27. Februar, im Dahlmann-Saal an der Grabenstraße in Lüdenscheid. Einlass ist ab 19.30 Uhr, Beginn um 20.30 Uhr. Der Eintritt beträgt acht Euro (ermäßigt sechs Euro) Karten gibt es ausschließlich an der Abendkasse.

Hier geht es zur "World of Wordcraft"-Facebookseite.

Seit dem Start von „World of Wordcraft“ im Jahr 2010 sind fast fünf Jahre vergangen, und die Veranstaltung hat weitere 17 Mal stattgefunden – zuletzt vor 600 Zuschauern im ausverkauften Kulturhaus. Der Poetry Slam ist aus der Lüdenscheider Kulturszene nicht mehr wegzudenken und hat bereits Künstler aus dem ganzen deutschsprachigen Raum in die Bergstadt gelotst.

Selbst die Meister ihres Fachs wie Torsten Sträter, Jan Philipp Zymny und Sebastian 23, aber auch diverse Nachwuchstalente, Comedians und Kabarettisten. Die neue „World of Wordcraft“-Saison beginnt Freitag, 27. Februar, an altbewährter Stelle – um 20.30 Uhr im Dahlmann-Saal an der Grabenstraße.

In diesem Jahr gibt's erstmals einen Science Slam

Doch trotz des Erfolges, sieht Gründer und Moderator Marian Heuser keinen Grund, sich auf den Lorbeeren auszuruhen. „Wir versuchen, jedes Jahr noch etwas besser werden und den Standort Lüdenscheid zu stärken.“ Mit sichtbarem Erfolg: Seit 2013 ist Lüdenscheid offizieller Qualifikationsort für die NRW-Meisterschaften im Poetry Slam. 2015 wird außerdem der Lüdenscheider Science Slam (Wettstreit der Wissenschaftler ) unter dem Wordcraft-Label laufen und das Repertoire erweitern.

Sechs Minuten Zeit für selbst verfasste Texte

Das Reglement eines Slams ist einfach. Die auftretenden Künstler haben jeweils sechs Minuten Zeit ihre selbst verfassten Texte vorzutragen. Instrumente, Verkleidungen, etc. sind verboten, denn es zählt nur der reine Vortrag. Ob Kurzgeschichte, Gedicht, Tagebucheintrag, Raptext oder Anekdote, alles ist erlaubt, solange es aus der eigenen Feder stammt. Die Feder selbst hat bei „World of Wordcraft“ noch eine weitere Bedeutung: Sie ist die Trophäe des Abends und wird vom Sieger in goldener Ausführung mit nach Hause genommen.

Das Publikum entscheidet

Wer am Ende das Rennen macht, entscheidet stets das lautstarke Publikum - mittels Applaus und Punktetafeln. Dass die Zuhörerschaft in Lüdenscheid eine besondere ist, hat sich in der Slamszene bereits rumgesprochen, und so genießt die Bergstadt den Ruf, einen der stimmungsvollsten Slams NRWs zu beherbergen.

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