Dr. Wolfgang Geers übernimmt RSA

LÜDENSCHEID ▪ Die monatelange Zeit der Verunsicherung ist vorbei: Das Unternehmen RSA Entgrat- und Trenn-Systeme hat nach der Insolvenzphase mit dem Familienunternehmer Dr. Wolfgang Geers einen neuen Investor gefunden.

„Künftig wird unter dem Namen ‚RSA cutting systems GmbH‘ auf Hochtouren weiter gearbeitet“, teilte die RSA-Geschäftsleitung am Freitag mit. Die Mehrzahl der einst 80 Arbeitsplätze – nach LN-Informationen sind es rund 50 – seien gerettet. Rechtsanwalt Achim Thomas Thiele hatte als Insolvenzverwalter intensiv nach Investoren gesucht, nachdem das Unternehmen Anfang April in erhebliche Schräglage geraten war. Grund war der Verkauf von RSA im Jahr 2008. Laut Thiele ließ die Bayerische Landesbank als Investor den Kaufpreis durch die Firma selbst erwirtschaften. Die Last dieser Kapitaldienste sei nicht mehr zu stemmen gewesen, zumal die krisenbedingten Umsatzeinbrüche im Maschinenbau auch RSA betrafen und die Bayer LB Private Equity GmbH wie auch der Erbe des verstorbenen Firmengründers Rainer Schmidt eine Stützung ablehnten.

Geers war Miteigentümer der Firma Geers-Hörakustik. Die Familie verkaufte das Unternehmen Anfang 2010 und investierte als Betreiber in das Einrichtungshaus „Inhouse“ in Dortmund. Das Augenmerk bei RSA will Geers auf Forschung und Entwicklung legen

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