Tatverdächtige soll begutachtet werden

Mieter im Pech: Wasserschaden nach Brand im Mehrfamilienhaus

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Das Dachgeschoss des Wohnhauses an der Düppelstraße wurde durch den Brand verwüstet.

Lüdenscheid - Die 37-Jährige, die im Verdacht steht, Anfang August Feuer in ihrer Wohnung an der Düppelstraße gelegt zu haben, hat Rechtsanwalt Frank Peter Rüggeberg mit ihrer Verteidigung beauftragt.

Noch ist nach den Worten des Verteidigers unklar, ob sich der erste Tatvorwurf der schweren Brandstiftung halten lässt oder das Feuer durch fahrlässige Brandstiftung entstanden ist. 

Die 37-Jährige sitzt in Köln in Untersuchungshaft. Dort hat Rüggeberg sie besucht und „ausführlich kennengelernt“ wie er sagte. Nach Gesprächen mit seiner Mandantin sei er zu dem Entschluss gekommen, sie psychiatrisch begutachten und auf ihre Schuldfähigkeit hin untersuchen zu lassen. 

Weiterer Bericht über den Brand

Inzwischen hat ein Brandsachverständiger den Unglücksort im Auftrag der Staatsanwaltschaft besichtigt und das Wohnhaus wieder freigegeben. Direkt nach dem Feuer mussten die Bewohner anderweitig untergebracht werden. 

Polizei-Sprecher Christoph Hüls teilt mit, dass die Dachgeschosswohnung, in der das Feuer ausgebrochen war, nach wie vor unbewohnbar ist. Die Wohnungen darunter sind demnach nur eingeschränkt nutzbar, weil es dort durch den Feuerwehreinsatz einen Wasserschaden gegeben hat. 

Das Erdgeschoss sei wieder bewohnt.

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