Polizei ermittelt nach Vorfall in Lüdenscheid

Im Wohngebiet: Mann reagiert auf Haltezeichen eines Fremden - und bereut es bitter

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Mit der Faust versuchte der Täter zuzuschlagen. 

Lüdenscheid - Ein Autofahrer sieht am Straßenrand einen Mann, der Anhaltezeichen gibt. Er stoppt sein Auto und bereut es bitter. Durch das heruntergelassene Fenster wird er von einem Unbekannten mit Springerstiefeln erst angeschrien, dann geschlagen. 

Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich der Vorfall am vergangenen Freitag am Hubertusweg, einer Sackgasse in einem Wohngebiet unweit der Parkstraße. Gegen 19.35 Uhr musste der Autofahrer anhalten, weil der Fahrer eines schwarzen Autos ausstieg und Anhaltezeichen gab. 

Als er die Scheibe herunterließ, sei er von dem Unbekannten angeschrien worden, heißt es im Polizeibericht. Dann flog die Faust durch das offene Fenster. Weil er ausweichen konnte, streifte die Hand nur leicht seine Nase. 

Der Pkw-Fahrer fuhr an den Straßenrand, um auszusteigen. Darauf kam der Angreifer hinterher, riss die Fahrertür auf und schlug sie mit voller Wucht wieder zu. Dabei wurde der Fahrer leicht verletzt. Der Grund für den Ausraster kennt die Polizei nicht. Auch, was der Angreifer geschrien hat, ist im Polizeibericht nicht überliefert. 

Wohl aber eine Beschreibung des Fahrzeugs - bei dem es sich vermutlich um einen schwarzen Mercedes oder Jeep-Geländewagen handelte. Auch ein Kennzeichen wurde notiert, führte aber zwischenzeitlich nicht zur Ermittlung des Halters. 

Der Unbekannte ist nach Beschreibung des Zeugen rund 1,75 Meter groß und etwa 40 Jahre alt, hat eine sportliche, durchtrainierte Figur und kurze Haare. Er trug Springerstiefel und eine eng geschnittene Hose.

Die Polizei bittet um Hinweise unter Tel. 02351/90990.

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