Verwaltungsrat segnet Vorschläge ab

Wohn-Nebenkosten steigen weiter: Jetzt wird auch (Ab-)Wasser wird teurer

Jedes Jahr aufs Neue werden die Entwässerungsgebühren auf Grundlage des Kommunalabgabengesetzes kalkuliert und vom Verwaltungsrat des Stadtentwässerungsbetriebs Lüdenscheid Herscheid (SELH) AöR festgesetzt. Diese Beschlussvorschläge wurden am Freitag auf der virtuellen Verwaltungsratssitzung der SELH unter dem Vorsitz des Lüdenscheider Bürgermeisters Sebastian Wagemeyer (SPD) abgesegnet.

Lüdenscheid – Jedes Jahr aufs Neue werden die Entwässerungsgebühren auf Grundlage des Kommunalabgabengesetzes kalkuliert und vom Verwaltungsrat des Stadtentwässerungsbetriebs Lüdenscheid Herscheid (SELH) AöR festgesetzt. Diese Beschlussvorschläge sollen am Freitag auf der virtuellen Verwaltungsratssitzung der SELH unter dem Vorsitz des Lüdenscheider Bürgermeisters Sebastian Wagemeyer (SPD) abgesegnet werden.

StadtLüdenscheid
LandkreisMärkischer Kreis
Einwohner72.313 (Stand: 31. Dezember 2019)

Bei der Kalkulation für die Stadt Lüdenscheid ergeben sich Erhöhungen der Gebühren. Die Gesamtaufwendungen sinken im Vergleich zum Vorjahr zwar um rund 190 000 Euro, dafür gibt es wesentlich weniger Überdeckungen als in den Vorjahren. Diese hielten die Gebühren 2020 konstant.

Wohn-Nebenkosten steigen weiter: Auch Gebühr für Klärschlammabfuhr steigt

Zum Vergleich: Für das Jahr 2020 gab es Überdeckungen in Höhe von 780 000 Euro, bei der Kalkulation für das Jahr 2021 liegen diese bei 115 000 Euro. Im Falle der Schmutzwassergebühr ist ein Preisanstieg von Haushalten, Gewerbe und Stadt von 2,89 Euro pro m³ auf 2,94 Euro pro m³ eingeplant. Auch bei der Niederschlagswassergebühr kommt es zu einer Preiserhöhung für die Haushalte, Gewerbetreibenden und der Stadt von bislang 1,04 Euro pro m³ auf 1,08 Euro pro m³ kommen.

Auch bei Benutzern von Grundstücksentwässerungsanlagen, die nicht an das Kanalnetz angeschlossen sind, werden die Preise angehoben. Eine jährliche Entleerung soll pro Bewohner künftig 96,25 Euro anstelle von 93,13 Euro (Jahr 2020) kosten. Bei einer Anlage, die mehrjährig entleert wird, ist mit einem Preisanstieg von 55,36 Euro auf 58,83 Euro zu rechnen. Die Gebühr von Klärschlammabfuhr wird in m³ errechnet. Hierbei ist durch die Zustimmung des Verwaltungsrats eine Erhöhung von 30,74 Euro pro m³ auf 32,50 Euro pro m³ beschlossen.

Rubriklistenbild: © Inga Kjer/dpa

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