IG Wochenmarkt: Winterzauber beginnt am 12. November

Hat immer viel zu bereden: die IG Wochenmarkt.

LÜDENSCHEID - Temperament und Diskussionslust – Zusammenkünfte der Lüdenscheider Markthändler sind selten langweilig. Die jüngste Jahreshauptversammlung der IG Wochenmarkt fiel da fast schon aus dem Rahmen. Recht ruhig und weitgehend unspektakulär ging es bei dem Treffen im Festzentrum an der Hohen Steinert zu. Zumindest im öffentlichen Teil der Veranstaltung.

Da Vorstandswahlen diesmal nicht anstanden, konnten sich die Händler vornehmlich mit aktuellen Entwicklungen und künftigen Aktionen befassen. Hier ein Überblick:

Thema Winterzauber mit Eisbahn. Das hatte in der Vergangenheit häufig zu Murren und Klagen unter den Händlern geführt – weil die sich in ihrer Platzierung auf dem Marktgelände eingeschränkt sahen. Das hat sich geändert. Die Eisbahn-Planungen für diesen Winter stoßen auf so gut wie keine Beanstandungen durch die Händler. Dazu Hans Werner Müller, Vorsitzender der IG Wochenmarkt: „Die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung klappt inzwischen wirklich gut. Probleme sind meist schnell gelöst.“ Der Winterzauber in der City rückt in der kommenden Saison übrigens zeitlich nach vorne. Er beginnt bereits am 12. November, endet dafür aber auch schon am 6. Januar. Bürgermeister Dieter Dzewas, der bei der Händler-Versammlung mit von der Partie war, zur Begründung: „Es hat sich gezeigt, dass der Winterzauber nach den Weihnachtsferien für viele nicht mehr wirklich attraktiv ist.“

Thema Familienmonat. Den plant bekanntlich der Lüdenscheider Willi Denecke für den Zeitraum vom 28. September bis zum 27. Oktober nächsten Jahres (wir berichteten). Anvisiert sind etwa eine Kunstausstellung, Theatervorführungen, Konzerte, Lesenächte und allerlei weitere familienfreundliche Aktionen. Jetzt stellte Denecke sein Konzept auch der IG Wochenmarkt vor und warb um deren Beteiligung an dem Projekt. Und die Händler signalisierten dann auch ihre Unterstützung – ideell und materiell.

arkt. Der Lüdenscheider Veranstalter Thomas Gnatowski will einen solchen für den 1. April 2012 organisieren – gerne zusammen mit den Markthändlern, wie Gnatowski bei der Versammlung ankündigte. Und auch bei dieser Initiative steigt die IG Wochenmarkt mit ins Boot. Die Planungen laufen.

Thema Blumenverkauf. Ob den Blumenanbietern auf dem Wochenmarkt durch das citynahe Gartencenter Kremer künftig eine Konkurrenz erwächst, ist noch unklar. Das jüngst eröffnete Grün-Zentrum hat nicht nur an Werktagen, sondern auch sonntags und mitunter auch an Feiertagen geöffnet. Doch Bürgermeister Dzewas glaubt nicht, dass das neue Großangebot an der Altenaer Straße den Blumenverkauf auf dem Markt wesentlich beschädigen wird: „Die Leute werden dort auch weiterhin ihre Sträuße kaufen.“

Ihre Debattier-Laune konnten die Händler an diesem Abend übrigens auch noch beweisen – im nichtöffentlichen Teil der Veranstaltung. Es ging um den Umgang miteinander. Hans Werner Müller: „Wir mussten einfach mal in Ruhe Klartext reden.“ - dt

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