IG Wochenmarkt: Klare Worte, fliegender Kleinmüll

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Rund 30 Besucher waren bei „Hulda“ erschienen. Die hörten auch einen Vortrag von Dr. Matthias Heider.

Lüdenscheid - Hemdsärmelig und klar in der Sprache – die Treffen der IG Wochenmarkt sind in der Regel eher kurzweilig. Das war auch nicht anders, als die Händler jetzt bei „Hulda“ zu ihrer jüngsten Jahreshauptversammlung zusammenkamen.

Unter der zackigen Führung von Hans Werner Müller – er ist Vorsitzender der Interessengemeinschaft – spulten die rund 30 Teilnehmer der Versammlung dabei ihr Programm ab. Ein Überblick über die wichtigsten Informationen und Gedanken des Abends:

20 Jahre besteht die IG Wochenmarkt mittlerweile. Und vom Geburtstag sollen auch die Marktbesucher profitieren. So können geneigte Händler Bonushefte an die Kunden ausgeben und bei regelmäßigen Einkäufen mit Rabatten locken. Die Offerte soll bis Ende des Jahres gelten.

Zu einem anderen Thema. Ein wichtiger Tag könnte für die Markthändler der 5. Oktober 2014 sein. An diesem verkaufsoffenen Sonntag plant der Lüdenscheider Veranstalter Thomas Gnatowski in Kooperation mit der IG Wochenmarkt in der City verschiedene Aktionen. Dabei hofft er auf eine starke Beteiligung der heimischen Markthändler. Im Gespräch ist aber auch der Auftritt von auswärtigen Standbetreibern. Gnatowski stellte sein Konzept bei der Versammlung vor. Für den 5. Oktober will er etwa eine Modenschau und einen Koch-Wettbewerb organisieren. Außerdem sollen Blumen an diesem Tag eine besondere Rolle spielen. Wie viele Lüdenscheider Markthändler bei dem Aktionstag letztlich mitmachen, ist noch ungewiss.

Stichwort Stromkästen. Die sind auf dem Markt wohl recht häufig defekt. „Und die Reparatur dauert oft lange. Ein ziemliches Ärgernis.“ So die Worte von Müller. Abhilfe aber ist nicht direkt in Sicht. Die bei der Versammlung präsenten Abgesandten des Ordnungsamts wanden sich um konkrete Antworten eher herum. Was blieb, war Ratlosigkeit bei den Händlern.

Thema „umherfliegender Kleinmüll“. Zur Erklärung: Kartons und Verpackungen machen sich im Wind mitunter von den Marktständen davon. „Das stört die Kunden und ist eine Stolperfalle“, so die Einschätzung von Hans Werner Müller. Wie der mobile Müll gebändigt werden könnte, bleibt indes unklar.

Stichwort Standgebühren. Die liegen aktuell bei 3,27 Euro pro Frontmeter – „und sollten nicht erhöht werden.“ So der Appell von Müller, der auch gleich eine Warnung nachschiebt: „Sonst geht der Wochenmarkt irgendwann kaputt.“ - dt

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